37-Jährige nach gewalttätiger Zwangsernährung in Lebensgefahr

(Minghui.org) Die 37-jährige Falun Gong-Praktizierende Liu Hong wurde am 9. Januar 2015 in der Gesundheitsschule in Wendeng rechtswidrig festgenommen und in das Gefängnis Wendeng gebracht. Frau Liu stammt aus der Stadt Weihai in der Provinz Shandong. Um sich gegen diese ungerechte Behandlung zu wehren, griff sie nach der einzigen Protestmethode, die man im Gefängnis anwenden kann und trat in einen Hungerstreik. Daraufhin quälten Gefängnismitarbeiter sie mehrmals mit Zwangsernährungsmaßnahmen und verletzten sie dabei so sehr, dass sie sich einer ärztlichen Notbehandlung unterziehen musste. Seitdem befindet sie sich in einem lebensgefährlichen Zustand.

Frau Lius Mutter wollte sie am 23. Januar 2014 im Gefängnis besuchen und erhielt vom Personal die Information, dass ihre Tochter im Krankenhaus sei. Im Krankenhaus erfuhr sie, dass ihre Tochter in der Notaufnahme wäre, ein Wachmann der Haftanstalt beobachtete die Umgebung.

Zwei Tage später ging sie wieder zum Krankenhaus. Der Arzt berichtete ihr, dass Frau Lius ganzer Körper plötzlich geschwollen sei. Als ihre Mutter zur Notaufnahme ging, um sie zu sehen, hielt ein Wachmann sie zurück und eine Polizistin rief die Staatssicherheit in Wendeng an.

Sodann kamen mehrere Polizisten aus dem Gefängnis und der Staatssicherheit herbei. Die Mutter weinte: „Sie dürfen mein Kind nicht verletzen, sie ist ein guter Mensch, ihr dürft sie nicht so behandeln. Ich möchte sie mit nach Hause nehmen!“

Frau Lius Körper war extrem aufgeschwollen und der Arzt sagte ihrer Mutter, dass die Anzahl ihrer weißen Blutkörperchen gefährlich niedrig sei. Wenn sich ihr Zustand nicht verbessern würde, könnte sie sterben.