Freiburg: Mit Infostand und Kerzenlicht-Mahnwache 200 Unterschriften gegen die Verfolgung gesammelt

(Minghui.org) Der Platz der Alten Synagoge in Freiburg ist mit seiner quadratischen Grundfläche der zweitgrößte innerstädtische Platz Deutschlands. Dort gab es am 5. Oktober 2019 eine Kundgebung, organisiert von Falun-Dafa-Praktizierenden aus Freiburg und Umgebung. 

Trotz des wechselhaften Herbstwetters zeigten viele Passanten Interesse für den Infostand. Sie blieben stehen, um die aktuelle Petition zur Beendigung der Verfolgung in China zu unterschreiben. Am Ende des Tages zählten die Praktizierenden 200 Unterschriften.

Übungen vorführen

Passant informiert über die Umstände der Verfolung von Falun-Dafa-Praktizierenden in China; rechts hinten im Bild ist eine Kerzenlichtmahnwache der Praktizierenden zu sehen

Gegen Mittag setzte monsunartiger Regen ein. Die Praktizierenden schützten sich sowie die Informationsmaterialien vor dem vielen Wasser – , so gut es ging. Ein älterer Herr fand unter dem Pavillon Schutz vor dem Regen. Er hatte bereits die ausliegende Petition unterschrieben und bat um ein leeres Petitionsformular, das er kopieren wollte, um in seinem Umfeld Unterschriften zu sammeln. Es entwickelte sich ein tiefgehendes Gespräch mit ihm über die Wichtigkeit des Glaubens an gute moralische Werte.

Die Praktizierenden waren trotz des Wetters optimistisch, weitermachen zu können, was dann auch belohnt wurde. Nach etwa einer halben Stunde hörte der Regen allmählich auf und die Passanten konnten wieder verstärkt Gespräche mit den Praktizierenden führen. Viele waren von den Übungsvorführungen fasziniert und konnten es nicht fassen, dass so eine friedliche Meditationspraktik von einem Regierungsapparat systematisch verfolgt wird. Einer Dame, die im Gespräch die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Dafa in China verstanden hatte, kamen fast die Tränen vor Mitgefühl.

Aktuelle Petition: Global Magnitzky Act

Die aktuelle Petition fordert beim Deutschen Bundestag die Umsetzung des Global Magnitzky Acts. Demnach soll es Menschenrechtsverletzern, speziell jenen aus China, verboten werden, nach Deutschland einzureisen. Außerdem können damit deren Gelder, die diese bereits nach Deutschland geschafft haben, eingefroren werden. Damit sollen diese Menschen in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Andere Länder wie die USA, Großbritannien, Estland und weitere haben dieses Gesetz bereits verabschiedet. Das Ziel der Petition sind 50.000 Unterschriften.

Am Abend schlossen die Praktizierenden ihre Aktion mit einer Kerzenlicht-Mahnwache ab. Die würdevolle Stimmung zog viele Menschen an, die sich weitere Informationen über Falun Dafa und die Verfolgung am Stand holten.

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