Bei Prüfungen innerhalb der Familie: Beschränken wir uns nicht selbst

(Minghui.org) Viele Praktizierende, die ich kenne, kultivieren sich fleißig und geben sich viel Mühe, ihre Mission zu erfüllen. Aber ich habe ein weit verbreitetes Problem beobachtet, nämlich, dass ihre Kultivierungsumgebung zu Hause nicht sehr zufriedenstellend ist.

Einige Praktizierende, die sich seit 20 Jahren kultivieren, müssen ihre Beziehung zu Falun Dafa [1] noch vor ihren Familienmitgliedern verbergen.

Ich kann ihre Frustration sehen und möchte meine Gedanken dazu mitteilen.

Für einen kultivierenden Praktizierenden sind die Prüfungen innerhalb der Familie etwas, das jeder durchlaufen muss. Ich bin da keine Ausnahme.

Ich lernte Falun Dafa im Jahr 2015 im Gefängnis kennen; 2018 kehrte ich in die etablierte Gesellschaft zurück.

Das Erste, was ich tun wollte, nachdem ich eine so wunderbare Praktik gefunden hatte, war, es meinen Familienmitgliedern zu sagen. Die Erste, der ich es erzählte, war meine Schwester, da sie an das Buddha-Gesetz glaubt. Sie hat eine Autoritätsposition in unserer erweiterten Großfamilie. Durch ihren Einfluss hatte im Wesentlichen niemand Einwände gegen mein Praktizieren. Meine Tochter war die einzige Ausnahme. Sie besuchte die Schule außerhalb der Stadt.

Indirekt hatte ich ihr gegenüber Dafa ein paar Mal erwähnt, aber sie war stark von der verleumderischen Propaganda der Kommunistischen Partei beeinflusst. Es war einfach zu schwierig für mich, weiter mit ihr über die Angelegenheit zu sprechen. Drei Jahre sind vergangen, seit ich mich an sie gewandt hatte.

Dieses Jahr kam meine Tochter in den Neujahrsferien nach Hause. Ich dachte, dass das Fenster, in dem ich das Thema ansprechen konnte, zu Ende geht. Aber da sie meine Tochter ist, musste ich versuchen, sie zu erretten.

Ein paar Tage, bevor sie nach Hause kam, begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die schlechten Elemente zu beseitigen, die sie beeinflussten.

Meine Familienmitglieder warnten mich alle davor, mit ihr über Dafa zu sprechen. Sie dachten, es sei unmöglich für sie, es zu akzeptieren.

Ich kniete vor dem Bild des Meisters nieder und betete: „Sie ist das Kind einer Dafa-Schülerin. Obwohl sie von der Kultur der KP beeinflusst wurde, ist sie ein Leben, das für das Fa hierher gekommen ist. Die Kraft von Dafa kann alles tun.“

Ich flehte den Meister an, mir zu helfen, sie zu erretten. Ein paar Tage später kam meine Tochter nach Hause.

Es tat mir leid, dass sie so stark von der Partei beeinflusst war, und ich war entschlossen, sie zu erretten. Ich fuhr fort, aufrichtige Gedanken auszusenden und betete zum Meister.

Dann nutzte ich die Gelegenheit, mit ihr zu sprechen, und überraschenderweise trat sie ohne großen Widerstand aus der Kommunistischen Partei aus.

Ich konnte mein Glück nicht beschreiben und wollte weinen. Immer wieder dankte ich dem Meister.

Danach begann meine Tochter allmählich, Dafa-Bücher zu lesen, und ich hörte endlich auf, mir Sorgen um sie zu machen. Von diesem Vorfall war ich tief berührt.

Warum wurde etwas möglich, von dem jeder dachte, es sei unmöglich?

Es ist möglich, dass sie Dinge vorhersagten, die auf alten Konzepten basierten.

Jeder Mensch, der Errettung erlangt, wird vom Meister errettet. Als Dafa-Schüler muss man nur weitermachen und sich an andere wenden, wenn man sie erretten will; der Meister wird dann alles arrangieren.

Es wäre unaufrichtig, Menschen herauszupicken und auszuwählen, die man erretten will, basierend auf vorgefassten Anschauungen. Nur der Meister hat das letzte Wort darüber, ob jemand zu erretten ist oder nicht.

Der Meister hat klar gesagt:

„Menschen erlösen ist eben Menschen erlösen. Auswählen ist nicht barmherzig.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz des Großraums New York 2009, 07.06.2009)

Der Meister sieht das ewige Leben eines Menschen als Ganzes, während wir nur eine kurze Zeitspanne davon sehen. So werden wir oft von Illusionen verwirrt. Wenn wir unsere angeborene Natur nicht nutzen können, um Dafa zu bestätigen, werden die alten Mächte unsere gewöhnliche menschliche Seite nutzen, um uns weiterhin zu behindern. Vor allem, wenn es um unsere engsten Familienmitglieder geht.

Nach meiner persönlichen Meinung sollte man sich also nicht einschränken.

Der Meister sagt:

„… Menschen betrachten sie einfach als natürliche Erscheinungen. Alles, was auf der Erde geschieht, ist kein Zufall.“ (Fa-Erklärung auf der europäischen Fa-Konferenz, 30. – 31.05.1998 in Frankfurt, Deutschland)

Außerdem werden die Familien der Dafa-Schüler nicht willkürlich gebildet. Einige Familienmitglieder kamen hierher, um Dafa zu lernen. Andere könnten hier sein, um uns zu helfen, unsere Xinxing zu erhöhen. So oder so, jeder verdient die Chance, errettet zu werden.

Wenn wir uns gut kultivieren können, werden die alten Mächte keine Lücken finden, um sie auszunutzen.

Wenn die schlechten Faktoren hinter unseren Familienmitgliedern beseitigt sind, kann sich ihr Zustand mit einem einzigen Gedanken ändern und unsere Kultivierungsumgebung wird harmonisch!

Kurz gesagt, man muss sich gut kultivieren.