Peking: 28-Jährige aus Hebei wegen ihres Glaubens verhaftet

(Minghui.org) Am 11. August 2019 hielt die Pekinger Polizei gegen 18:30 Uhr einen Bus an, um die 28-jährige Falun-Dafa-Praktizierende [1] Li Shuang festzunehmen.

Li Shuang

Li kommt aus dem Kreis Laishui in der Provinz Hebei. Nachdem sie eine Arbeitsstelle in einem Elektronikunternehmen gefunden hatte, zog sie nach Peking.

Ein Minghui-Korrespondent bestätigte, dass Li am Nachmittag des 11. August eine ältere Praktizierende namens Li Chun´ai besucht hatte. Nachdem sie wieder gegangen war, wurde sie von der Polizei verfolgt.

Auch Li Chun´hai wurde an diesem Abend verhaftet.

Die Firmeninhaber, für die Li arbeitete, wurden ebenfalls wegen des Praktizierens von Falun Dafa verhaftet. Hierbei handelt es sich um Yan Yong und seine Frau Yue Liyong.

Die Polizei durchsuchte den Betrieb des Ehepaares und das Haus von Li Shuang. Von den beschlagnahmten Gegenständen wurde keine Liste angefertigt.

Derzeit befinden sich die vier Praktizierenden im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Xicheng.

Li wurde bislang viermal verhört. Sie weigerte sich, die Fragen der Polizei zu beantworten.

Lis Eltern haben einen Rechtsanwalt beauftragt, der nach Vorlage des Haftbefehls tätig werden soll. Am 22. August 2019 traf sich der Anwalt mit Li zu einem ersten Gespräch.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und verbreitete sich rasant. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit 1999 in China verfolgt.