(Minghui.org) Ich bin ein junger Falun-Dafa-Praktizierender, der vor kurzem geheiratet hat. Meine Frau ist auch eine Praktizierende. Ich möchte davon berichten, was mir begegnet ist und was ich daraus erkannt habe.
Aus den Vorträgen des Meisters wissen wir, dass uns jede Schwierigkeit, auf die wir im Alltag, bei der Arbeit oder in der Schule stoßen, eine Gelegenheit bietet, uns durch Kultivierung zu erhöhen. Seitdem ich mit meiner Frau zusammen bin, weiß ich, dass meine Anhaftung an Gefühle sehr stark ist. Wenn wir zusammen waren, versuchte ich zwar, mich zu beherrschen, aber es gelang mir nicht. Meine Worte und mein Ton zeugten von meinen Gefühlen für sie.
Was da aus mir sprach, war nicht mein wahres Selbst. Mir war nicht bewusst, wie ernst das Problem schon geworden war. Ich hatte in der Ausübung der drei Dinge nachgelassen, sodass etliche Schwierigkeiten folgten. Als meine Frau und ich an einem Wochenende einen Ausflug machten, hatte das Auto plötzlich eine Panne. Ich sendete aufrichtige Gedanken aus, woraufhin das Auto wieder lief. In dieser Nacht war es mir auch nicht möglich, auf die Minghui-Website zuzugreifen. Ein paar Monate nach diesen Vorfällen fühlte ich mich körperlich unwohl. So lernte ich mehrere Tage lang das Fa und praktizierte die Übungen, wonach es mir wieder gut ging. Wieder einige Monate später erlitt ich einen schweren Autounfall, bei dem mein Auto Totalschaden hatte. In dem ganzen Prozess fragte ich mich immer wieder, ob der Meister mir dadurch Hinweise geben wollte, dass ich nicht mit meiner Frau zusammen sein sollte. Ich kam zu keiner Erkenntnis, bis ich von einer Geschichte erfuhr, die sich vor kurzem ereignet hat.
Ein junger Praktizierender spielte in einem Projekt zur Fa-Bestätigung eine wichtige Rolle. Er beschloss, dieses Projekt zu verlassen, um mit einer Mitpraktizierenden eine Beziehung einzugehen. Das junge Paar bereitete sich darauf vor zu heiraten. Ein paar Tage vor der Hochzeit litten beide unter schwerem Krankheitskarma und kamen ins Krankenhaus. Einer von ihnen fiel ins Koma.
Ich sprach mit einem anderen Praktizierenden darüber und erkannte dann auf meiner Ebene: Der Meister hat mir nicht gesagt, dass ich nicht mehr mit meiner Frau zusammen sein soll. Im Gegenteil, ich soll mich mit ihr gemeinsam fleißig kultivieren, mich beherrschen und die Gefühle ablegen. Wir sollen die drei Dinge gut machen und dürfen nicht nachlassen. Wir sollen uns als Mitpraktizierende umeinander kümmern und uns gegenseitig ermutigen. Das stammt aus der Barmherzigkeit eines Kultivierenden und nicht aus den Gefühlen der gewöhnlichen Menschen.
Wir müssen entschlossen nach innen schauen und die Gefühle mit 100-prozentiger Entschlossenheit ablegen. Wenn wir nicht aufpassen, gleiten wir in die Gefühle ab. In diesem Fall müssen wir uns erhöhen und unseren Glauben stärken. Wir müssen uns unentwegt ermahnen, unsere Worte und Taten gut im Griff haben und die drei Dinge gut machen. Und wir müssen der barmherzigen Errettung durch den Meister und den Erwartungen der Lebewesen gerecht werden.
Der Meister sagt:
„Mit ihnen möchte ich fleißig vorankommen, gemeinsam kultivieren“(aus: Überbringt meine Herzenswünsche, im Sommer des Jahres 2011, in: Hong Yin IV)
Nun habe ich begonnen, jeder Kleinigkeit und jedem Gedanken mehr Beachtung zu schenken. Durch das Nach-innen-Schauen habe ich mit der Zeit erkannt, dass sich dadurch mein Kultivierungszustand verbessert hat und ich barmherziger mit anderen umgehen kann.
Außer den Gefühlen zeigen sich bei mir noch viele weitere Anhaftungen, wenn ich mit meiner Frau zusammen bin. Ich bin ungeduldig und reizbar und eigensinnig darauf aus, meine Anhaftungen zu beseitigen. Auch Groll, Unruhe und Kampfgeist sind noch vorhanden. Unbewusst möchte ich prahlen und meiner Frau sagen, wie fleißig ich mich kultiviere und wie gut ich in meinem Beruf bin. Ich bin neidisch und unruhig, wenn ich sehe, dass meine Frau es besser macht als ich.
Wenn sich ein Paar gemeinsam kultiviert und sich gut kultiviert, werden beide Erfolg haben. Wenn sie sich schlecht kultivieren, werden sie sich selbst zerstören. Was den beiden jungen Praktizierenden passiert ist, ist wirklich schade. Mein begrenztes Verständnis auf meiner Ebene ist, dass sie von den alten Mächten ausgenutzt wurden, weil sie ihr Gelübde nicht erfüllt haben. Die alten Mächte haben versucht, ihnen das Leben zu nehmen. Das ist wirklich herzzerreißend.
Die Kultivierung im Dafa ist für unser Leben grundlegend. Worte können nicht beschreiben, wie wunderbar es ist, sich zu kultivieren und zu erhöhen. Die Lebewesen können die Barmherzigkeit des Meisters nur schwer nachvollziehen. Mitpraktizierende, bitte kultiviert euch fleißig und lasst nicht nach.
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