Aus Wuhan: Das Coronavirus darf unser Tempo bei der Errettung der Menschen nicht verlangsamen

(Minghui.org) Nach dem Ausbruch des Coronavirus stellte die Kommunistische Partei die Bevölkerung von Wuhan unter Quarantäne und schloss sie von der Außenwelt ab. Seitdem müssen sich die Praktizierenden in Wuhan noch mehr anstrengen und jede Gelegenheit nutzen, um die Menschen in Wuhan trotz der Epidemie zu erretten.

Nachdem die KP die Stadt abgeriegelt hatte, begann ich nachzulassen. Ich vertrödelte die Zeit und surfte im Internet, anstatt Minghui-Artikel zu lesen. Ich wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte, die mir durch die Quarantäne aufgezwungen worden war. Eine Mitpraktizierende las häufig die Minghui-Artikel und schlug vor, dass wir trotz der Quarantäne jeden Tag hinausgehen sollten. Eine dritte Praktizierende schloss sich uns an.

Am ersten Tag halfen wir mehr als 30 Personen, aus der Kommunistischen Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Gestern halfen wir etwa 80 Personen, die ihre Mitgliedschaft in der KP beenden wollten. Mir ist klar geworden, dass die Praktizierenden in Wuhan nicht ihre eigenen Gefängnisse bauen sollten. Wir sollten unsere Weisheit nutzen, um unsere Mission der Errettung von Menschen fortzusetzen.

Ich möchte meine Erfahrungen aus den Tagen vor und nach der Abriegelung der Stadt weitergeben.

Der Familie zeigen, dass mir etwas an ihr liegt

Ich rief meine Eltern und Schwiegereltern jeden Tag an, um mich zu vergewissern, dass es ihnen gut geht. Beim Fa-Lernen, bei den Übungen und beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken ließ ich nicht nach. So blieb ich energiegeladen und erledigte die ganze Hausarbeit, damit sich mein Mann auf seine Arbeit konzentrieren konnte.

Als ich an dem Tag, bevor die Stadt abgeriegelt wurde, nach Hause kam (ich hatte draußen die Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung aufgeklärt, fühlte ich mich ein wenig krank. Ich hatte Fieber, eine laufende Nase und hustete. Ich wollte meinen Mann nicht beunruhigen, also sagte ich ihm nichts davon. Ich wusste, dass ich die Übungen mehr machen sollte. An diesem Abend lernte ich das Fa und machte die Übungen und fühlte mich danach gleich viel besser. Am nächsten Tag war mein Großvater wegen des Virus besorgt und bestand darauf, dass ich mich in einem Krankenhaus untersuchen lassen sollte. Ich willigte ein, weil ich nicht wollte, dass er sich Sorgen machte. Gleichzeitig bat ich Meister Li Hongzhi (den Begründer von Falun Dafa), mir dabei zu helfen, aus der Situation herauszukommen.

Auf dem Weg ins Krankenhaus rief mein Großvater einen Kollegen an, der uns riet, wegen der langen Schlangen und der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Virus nicht hinzugehen. Daher maß mein Großvater meine Temperatur – ich hatte kein Fieber! So gingen wir nach Hause, wo wir den chinesischen Neujahrsabend feierten.

In den nächsten Tagen ging ich weiter nach draußen, um die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären. Mein Mann beschwerte sich, dass ich mich nicht um unsere Familie kümmern und unser Geld nicht vernünftig ausgeben würde. Nach diesem Hinweis kochte und putzte ich und bemühte mich nach Kräften, für ihn zu sorgen. Ich verwöhnte seine Kollegen mit gutem Essen, wenn sie uns besuchten, damit sie sich entspannen und wohlfühlen konnten. Ich half seinen Kollegen sogar, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten. Mein Mann hatte keinen Grund mehr für Beschwerden. 

Irgendwann wurden am Arbeitsplatz meines Mannes bei den Mitarbeitern Lungenprobleme diagnostiziert und auch mein Mann stand im Verdacht, sich mit dem Virus infiziert zu haben. Daraufhin stellte man ihn auf der Arbeit unter Quarantäne. Ich versicherte ihm, dass es ihm gut gehen würde, weil er trotz aller Verfolgung Falun Dafa unterstütze. Und tatsächlich: Er wurde zweimal negativ auf das Coronavirus getestet und konnte daher wieder gehen.

Geschlossenheit herstellen, gemeinsam fleißig vorankommen

Unser kleines Team von drei Praktizierenden arbeitet harmonisch miteinander. Wir steigen jeden Tag auf unsere Räder, um nach Menschen zu suchen, denen wir die wahren Umstände erklären können. Bevor wir morgens aufbrechen, bereiten wir unsere Informationsmaterialien und Glücksbringer vor. Mittags essen wir einen Imbiss, tauschen unsere Erfahrungen aus und schauen nach innen. Am Nachmittag machen wir weiter, bis wir nach Hause gehen, um das Abendessen vorzubereiten. Danach lernen wir das Fa, praktizieren die Übungen und senden gemeinsam aufrichtige Gedanken aus.

Als die Behörden anfingen, die Menschen daran zu hindern, ihre Wohnung zu verlassen, lehnten wir diese Situation gedanklich ab. Daraufhin arrangierte der Meister auf wundersame Weise Gelegenheiten für uns, nach draußen zu gehen und Menschen zu erretten. Die Praktizierenden in Wuhan müssen trotz der Epidemie ihre Gelübde weiter erfüllen. Wir müssen Vertrauen in den Meister und das Fa haben und die Anhaftung an Leben und Tod loslassen.

Die Praktizierenden, die ihre Wohnungen nicht verlassen können, sollten weiterhin die drei Dinge tun, die der Meister von uns verlangt. Sendet die aufrichtigen Gedanken länger aus, um das Böse zu beseitigen und Störungen zu unterbinden. Die Praktizierenden außerhalb Wuhans und im Ausland unterstützen uns.

Unseren Charakter verbessern, um junge Praktizierende besser zu erziehen

Mein Sohn ist in der Mittelschule. Er hat das Fa gelernt, als er ein kleiner Praktizierender war. Als er älter wurde, machten ihn negative Einflüsse der Gesellschaft und der Druck, gute Noten in der Schule zu bekommen, sowie sein ständiger Gebrauch des Mobiltelefons zu einer Nervensäge.

Er war immer am Telefon und hörte auf niemanden. Während des Ausbruchs brauchte er nicht zur Schule zu gehen. Seine Schule entwickelte Online-Kurse, die die Schüler besuchen mussten. Für diese Kurse musste er 15 bis 16 Stunden am Tag online sein. Fortan kümmerte er sich nur um seine Leistungen und Verbindungen im Internet und war zu Hause aufsässig und desinteressiert.

Ich hing sehr an meinem Sohn und hatte ernste Streitigkeiten mit meinem Mann, wenn es um die Ausbildung unseres Sohnes ging. Ich entschuldigte mich aufrichtig bei meinem Mann dafür und besprach mit ihm vernünftig, wie wir unseren Sohn besser erziehen und ihn zu einem verantwortungsbewussten Menschen machen könnten. Wir beschlossen, ihm das Internet abzuschalten und ihn zu Hause zu unterrichten. Außerdem forderten wir von ihm, Hausarbeiten zu erledigen: Wäsche waschen, Geschirr spülen, putzen und in der Küche mithelfen. Befreit von dem enormen Druck, die ganze Zeit online sein zu müssen, schien er zufriedener zu sein und sprach mit uns über das, was ihn bewegte. Er begann, ein Musikinstrument zu spielen, zu malen und Musik zu hören. Er wusste, dass ich tagsüber unterwegs war, um die Menschen über Falun Dafa aufzuklären, und bot sich an, für mich aufrichtige Gedanken auszusenden.

Ich glaube, dass der Meister die besten Arrangements für ihn treffen wird, und ich hoffe, dass er eines Tages wieder ein Praktizierender wird.

Ich habe diesen Artikel um 3:00 Uhr morgens beendet und war überhaupt nicht müde. Mein linkes Auge schmerzte ein wenig und ich konnte nicht gut sehen. Ich wusste, dass es sich um eine Störung handelte und lehnte es ab. Als der Morgen kam, fühlte ich mich energiegeladen und machte mit den drei Dingen weiter.