Frankreich: Einheimische und Touristen verurteilen die Verfolgung bei verschiedenen Aktionen in ganz Paris

(Minghui.org) Am Eiffelturm, an anderen touristischen Sehenswürdigkeiten und in den Pariser Stadtvierteln halten französische Praktizierende jede Woche Informationsveranstaltungen ab. Einige verteilen Flyer und führen Gespräche mit Interessierten über die seit 21 Jahren andauernde Verfolgung in China. Andere führen die Übungen vor und präsentieren die Schönheit von Falun Dafa.

Place de la République

Der Place de la République, an dem drei Pariser Stadtbezirke zusammentreffen, ist ein beliebtes Touristenziel. Am 20. September 2020 führten Falun-Dafa-Praktizierende die Übungen vor, hängten Informationsplakate auf und verteilten Informationsmaterialien.

Lenny hielte mit seinem Motorrad an und sagte, er freue sich, dass die Praktizierenden die Übungen vorführten. Er habe gerade eine ähnliche Aktion in den Niederlanden gesehen, wo er mit einem Praktizierenden sprach und von der Verfolgung erfuhr. „Die Verfolgung ist schrecklich“, sagte Lenny. „Meditation ist schließlich nur eine Methode, um den Geist zur Ruhe zu bringen und die Gesundheit zu verbessern. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat keinen Grund, dies zu verbieten, und ich freue mich, dass es hier frei praktiziert werden kann.“

Place de la République am 20. September: Falun-Dafa-Praktizierende veranstalten einen Informationstag.

Candra, die als freie Journalistin für eine Nachrichtenwebsite tätig ist, setzt sich auch für die Menschenrechte ein. Sie nahm die Veranstaltung auf Video auf und interviewte Praktizierende. Sie wies darauf hin, dass China die zweitgrößte Wirtschaft der Welt hat, aber dass dies auf Kosten von Zwangsarbeit, Organentnahme und Umweltverschmutzung erreicht wurde. „Leider berichten nur sehr wenige Nachrichtenmedien darüber. Viele Menschen sind eifrig dabei, Geschäfte mit China zu machen und gleichzeitig die Menschenrechtsverletzungen des totalitären Regimes zu ignorieren“, sagte sie.

Sie erklärte, dass sie das Video auf ihre Website stellen und es mit Freunden teilen werde. „Ich habe gehört, dass jemand die Tatsache leugnet, dass die Tibeter und Uighuren in China verfolgt werden. Jetzt habe ich Beweise, die ihnen zeigen, dass diese Verbrechen real sind. Das tyrannische Regime der KPCh bringt Menschen in Gefängnisse, foltert sie und verkauft ihre Organe mit hohen Gewinnen. Wir müssen diese Brutalität ablehnen. Wenn sich alle dagegen verwehren, wird sich die Situation ändern.“

Yue, eine Chinesin, die in der Nähe wohnt, sagte, sie wisse über Falun Dafa Bescheid. Die KPCh sei schrecklich, meinte sie. Wie viele Chinesen sei sie schon als Kind den Jungen Pionieren der KPCh beigetreten. Sie beschloss, aus der Organisation auszutreten und bat um ein Exemplar von Zhuan Falun, dem Hauptwerk der Falun-Dafa-Lehre. „Ich habe vor langer Zeit teilweise darin gelesen. Ich glaube, dass ich es dieses Mal besser machen werde“, sagte sie.

Belleville

Belleville, was wörtlich übersetzt „schöne Stadt“ bedeutet, ist ein Stadtteil, der als die zweite Chinatown von Paris bekannt ist. Weil die Chinesen, die dort leben, der Hasspropaganda der KPCh ausgesetzt waren, hatten viele Missverständnisse über Falun Dafa. Einige Bewohner warfen früher regelmäßig die Stände und Tische der Praktizierenden um und griffen sie sogar körperlich an.

Im Laufe der Jahre gingen die Praktizierenden immer wieder dorthin und sprachen mit den Menschen. Sie verteilten auch die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei [1]. Die Lage verbesserte sich schließlich, so dass viele Menschen die wahre Situation verstanden haben.

Praktizierende informieren am 12. September 2020 in Belleville über Falun Dafa und die Verfolgung.

Während der Veranstaltung am 12. September unterhielt sich ein junger Mann namens Yang Yang mit Praktizierenden. Er sagte, die Moral in China sinke drastisch ab. „Ich musste jemandem zwei Stangen Hongtashan-Zigaretten und eine Flasche Maotai-Likör (das sind in China Premium-Marken) geben, um mir meine Mitgliedschaft in der KPCh zu sichern“, erklärte er.

KPCh-Beamte würden ihre Macht missbrauchen, indem sie gewöhnliche Bürger schikanieren und für sich selbst Vermögen anhäufen. „Sie behandeln uns wie Dreck, und wir haben keine Möglichkeit, um Gerechtigkeit zu ersuchen“, fügte Yang Yang hinzu. „Sie sind noch schlimmer als die Mafia.“ Dies sei der Hauptgrund, weshalb er China verlassen habe. Er meinte, dass ein Austritt aus der KPCh einem selbst und der Gesellschaft zugutekomme.

Diane, eine Studentin im Hauptfach Politikwissenschaft, kam am Stand vorbei und erkundigte sich nach der Situation in China. Während sie eine Petition unterzeichnete, sagte sie: „Ich unterstütze die Menschenrechte. Insbesondere verurteile ich schreckliche Dinge wie den Organraub.“ Sie war sehr froh, helfen zu können, und wünschte den Praktizierenden alles Gute.

Chinatown

Chinatown in Paris liegt im 13. Bezirk. Dort leben Menschen aus Vietnam, Laos und Kambodscha sowie aus China. Viele von ihnen flohen aus ihren Heimatländern, um der kommunistischen Verfolgung zu entgehen. Daher wussten sie, dass ihre Regime schlecht waren. Aus wirtschaftlichen Gründen schwiegen sie jedoch über die Verfolgung von Falun Dafa in China.

Praktizierende gehen regelmäßig dorthin, um die Menschen über Falun Dafa zu informieren und darüber, wie die KPCh unschuldige Menschen misshandelt. Nachdem sich die Pandemiesituation Anfang September verbessert hatte, begannen Praktizierende damit, Transparente auf der gegenüberliegenden Straßenseite eines großen chinesischen Supermarktes aufzuhängen. Sie verteilen auch täglich Informationen über die Pandemie und die Verfolgung. Mehrere Menschen haben ihre Haltung geändert und sind inzwischen bereit, sich über die aktuelle Situation in China tiefer zu informieren.

Praktizierende zeigen Transparente in Chinatown.

Platz der Menschenrechte

Zu Ehren der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, wurde der nahe gelegene Platz zum Platz der Menschenrechte ernannt. Mit der Aussicht auf den Eiffelturm auf der anderen Seite der Seine ist er eine der berühmtesten Attraktionen in Paris und zieht jedes Jahr Millionen Touristen aus aller Welt an.

Falun-Dafa-Praktizierende halten regelmäßig Veranstaltungen auf dem Menschenrechtsplatz in Paris ab.

Bei der Veranstaltung am 13. September waren hauptsächlich inländische Touristen auf dem Platz der Menschenrechte unterwegs. Ein Mann sagte, er habe die KPCh-Organisationen vor einigen Jahren verlassen und wisse, dass die Verleumdungen der KPCh über Falun Dafa nicht der Wahrheit entsprächen.

Seine Freundin fand die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sehr wichtig. „Ich wünschte, mehr Menschen auf dieser Welt würden sie befolgen“, fügte sie hinzu. Beide unterzeichneten Petitionsformulare, in denen ein Ende der Verfolgung in China gefordert wurde. Sie nahmen sich vor, das Zhuan Falun zu lesen und sich genauer über den Kultivierungsweg informieren.

[1] siehe dazu: https://de.minghui.org/html/articles/2014/12/15/112044.htmlund https://de.faluninfo.eu/staatliche_verfolgung/jiuping