Pariser Geschäftsmann: Es ist sehr wichtig, sich Gehör zu verschaffen

(Minghui.org) Am 6., 13. und 14. November waren Falun-Dafa-Praktizierende [1] bei den Metro- und Bahnstationen Chatelet und Pont Neuf im Zentrum von Paris mit Informationsveranstaltungen präsent.

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und es war einiges los im Zentrum. Die Passanten gingen zwar zügig, schienen aber von den friedlich meditierenden Praktizierenden und der ruhigen Übungsmusik angezogen. Einige von ihnen blieben stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen, die Informationstafeln zu lesen und den Bewegungsablauf der Falun-Dafa-Übungen zu erfragen. Viele unterschrieben die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.

Aktivitäten am 14. November zur Information über Falun Dafa an der Pont Neuf Bahn- und Metrostation

Passanten an der Bahnstation Pont Neuf lesen die Informationen über Falun Dafa

Der KPCh fehlt es an Menschlichkeit, weil sie unschuldige Bürger unterdrückt

Vincent ist Dessertkoch in einem Luxushotel in Paris. Am 14. November stieß er am Bahnhof Pont Neuf auf Falun Gong. Er sagte, er habe von der Verfolgung gehört: „Ich weiß, dass Falun Gong in den 90er Jahren in China sehr populär war, aber die Kommunisten sahen darin eine Bedrohung für ihre Macht. Deshalb begannen sie mit der Unterdrückung und fabrizierten Lügen, um die Praxis zu verunglimpfen. Das ist grausam und barbarisch. Diese Praxis ist ein Lebensstil, eine Art, mit allem umzugehen. Diese Menschen wollen einfach ihre Gesundheit verbessern. Weil es viele praktizierten, unterdrückte es das Regime. Das ist nicht richtig.

Wenn Menschen eine andere Meinung als das Regime vertreten, werden sie entweder zur schwächeren Partei oder sie werden inhaftiert und verfolgt – das ist unmenschlich.

Ihre Veranstaltungen sind sehr wichtig. Sie müssen mehr Menschen über die Verfolgung aufklären.“

Schockiert über den Organraub

Jiovanna, eine Immobilienmaklerin, war schockiert, als sie erfuhr, dass die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierenden ohne deren Zustimmung Organe entnehmen lässt und diese mit großem Gewinn verkauft. Sie sagte: „Das ist entsetzlich. Wir sind so sehr an das demokratische System in Europa gewöhnt.

Heute, im 21. Jahrhundert, gibt es Gruppen wie die Falun-Gong-Praktizierenden und die Uiguren, die keine Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung haben. Das erinnert mich an die Verfolgung der Juden während des Zweiten Weltkriegs. Es ist genau das Gleiche. Fast ein Jahrhundert ist vergangen, aber wir sprechen immer noch über die Juden – es ist immer noch aktuell. Wir erinnern an diese historischen Geschehnisse, um nicht zu vergessen und die gleichen Fehler zu wiederholen, während in einigen Ländern diese schockierenden Dinge weiterhin geschehen.“

Ein Passant namens Des Abbayes sagte: „Wir wissen, dass die KPCh Minderheiten verfolgt und die Organe von Menschen stiehlt und verkauft – das ist eine Tragödie, eine Tragödie in China, und sie hat Auswirkungen auf die ganze Welt.“

Übungsvorführung am 13. November in der Bahn- und Metrostation Chatelet

Am Bahnhof Chatelet informieren sich Menschen über Falun Dafa

Die Verfolgung hätte nie stattfinden dürfen

Christine war früher Tänzerin. Sie bezeichnete die KPCh als totalitäres Regime und die Verfolgung von Gruppen wegen ihres Glaubens als ein Verbrechen.

Carmen, die 87 Jahre alt ist, sagte zu einer Praktizierenden, die Fotos von der Veranstaltung machte: „Ihr müsst diese Fotos nach China schicken und den Leuten sagen, dass wir hier frei sind und dass man für die Freiheit kämpfen muss!“

Zur Unterwanderung der westlichen Länder durch die KPCh meinte sie: „Wir sollten nicht mit ihnen zusammenarbeiten, so einfach ist das! Es ist ein Affront, mit ihnen Handel zu treiben, denn die Menschen in China werden ausgebeutet.

Die Verfolgung sollte aufhören. Es ist eine Schande, dass die Menschen wegen der wirtschaftlichen Vorteile die Augen verschließen und nichts sagen. Das ist nicht richtig. Sie müssen beharrlich weitermachen!“, betonte sie.

Jean-Claude Tichadou arbeitete 47 Jahre lang in der Pariser Stadtverwaltung, bevor er in den Ruhestand ging. Er zögerte keine Sekunde, die Petition zu unterschreiben, als er erfuhr, dass in China Falun-Dafa-Praktizierende immer noch gefoltert werden. Er hoffte, dass seine Unterschrift dazu beitragen wird, die Unterdrückung zu beenden.

Die KPCh respektiere die Menschenrechte nicht, sagte er, und dass diese Gräueltaten nicht stattfinden sollten. „Wir haben großes Glück, in einer demokratischen Gesellschaft zu leben“, fügte er hinzu.

6. November beim Bahnhof Chatelet: Praktizierende führen die Falun-Dafa-Übungen vor

Menschen vor dem Bahnhof Chatelet lesen Informationen über Falun Dafa

Die KPCh ist ein Krebsgeschwür – wir müssen sie beseitigen

Luis Alarcon ist Entwickler von Computersoftware. Er wurde im kommunistischen Kuba geboren. Er meinte: „Der Kommunismus muss beseitigt werden. Er ist wie ein Krebsgeschwür, das uns schadet und uns leiden lässt. Wir haben 60 Jahre lang gelitten. Wir können unsere Meinung nicht äußern, er hat unsere Kreativität getötet.

Wir alle wissen, dass die kommunistische Ideologie nicht funktioniert – sie ist eine Diktatur. Wir müssen den Kommunismus abschaffen!“

Jean Duluc, ein Geschäftsmann, erklärte: „Wir müssen weiterkämpfen, uns gegen Ungerechtigkeit wehren und uns Gehör verschaffen. Nutzen Sie Ihre friedlichen Mittel, auch wenn das viel Geduld erfordert, und informieren Sie alle Menschen mit Gerechtigkeitssinn in der ganzen Welt und die Internet-Bürger über die Geschehnisse. Das ist sehr wichtig. Ich hoffe, dass diese Verfolgung durch weltweite Bemühungen bald ein Ende haben wird.“


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschheit an Falun-Dafa-Praktizierenden.