Taichung, Taiwan: Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch inspiriert die Praktizierenden

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende [1] aus Zentraltaiwan versammelten sich am 14. März 2021 in der Tai-Ping-Grundschule in Taichung zu einem Tag des Fa-Lernens und des Erfahrungsaustausches über die Kultivierung.

Am Vormittag teilten sich die Praktizierenden in zwanzig Gruppen auf, um ihre Erfahrungen beim Fa-Lernen, beim Nach-innen-Schauen bei Konflikten und bei der Erhöhung der Xinxing (Herzensnatur) auszutauschen. Am Nachmittag kamen alle Praktizierenden zu einem großen Treffen im Aktivitätszentrum zusammen.

Mehrere Praktizierende berichteten über ihre Erfahrungen bei der Teilnahme an Projekten zur Bestätigung des Fa und zur Aufklärung über die wahren Umstände von Falun Dafa und die Verfolgung. So konnten sie die anderen anwesenden Praktizierenden inspirieren, sich solide zu kultivieren.

Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Taichung am 14. März 2021

Die Chance zum Praktizieren von Falun Dafa schätzen

Als Shao-lin in der Mittelstufe war, wurde er von Älteren in eine Bande hineingezogen. Er führte ein von Kämpfen und Töten geprägtes Leben. Später wurde er in einer Militärakademie aufgenommen, schaffte es aber nicht, die Bande nicht verlassen. Schließlich landete er im Militärgefängnis.

Im Jahr 2004 ging eine Gruppe von Praktizierenden ins Gefängnis Lyudao, um dort die Meditationspraxis Falun Dafa vorzustellen und den Insassen neun Tage lang die Übungen kostenlos beizubringen. So lernte Shao-lin Falun Dafa kennen. In dieser Zeit wandelte sich seine Auffassung vom Leben völlig.

Ein Professor schickte ihm ein paar Jahre später eine Kassette mit der Übungsmusik von Falun Dafa, aber im Gefängnis gab es keinen Kassettenspieler. Shao-lin gab die Kassette einem Gefängniswärter. Ein paar Jahre später strahlte die Gefängniszentrale die Übungsmusik von Falun Dafa aus.

„Als ich die Stimme des Meisters hörte, schossen mir die Tränen in die Augen“, erinnerte sich Shao-lin. „Jahrelang hatte ich Falun Dafa ohne die Übungsmusik praktiziert. Ich hatte keine Uhr, deshalb verließ ich mich beim Praktizieren der Übungen auf das Mitzählen. Um sechs Uhr morgens sendete ich aufrichtige Gedanken aus und richtete mich dabei nach der Stärke des Tageslichts im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das Licht im Zimmer wurde um 20:30 Uhr ausgeschaltet. Ich hatte keine Zeit, um das Fa zu lernen, und bat den Wärter, mir eine halbe Stunde zum Fa-Lernen zu geben.“

Shao-lin berichtete weiter: „Die Praktizierenden schickten mir die Vorträge des Meisters, die er an verschiedenen Orten gehalten hatte. Ich las sie, so schnell ich konnte. Ich nutzte jede Gelegenheit zum Fa-Lernen während der anstrengenden Arbeit. Ich las ein bis drei Vorträge am Tag und sogar sechs bis sieben Vorträge an den Feiertagen und glich mich immer mehr dem Fa an.“

Als Kader im Gefängnis habe er die Gefängnisleitung bei der Anleitung anderer Häftlinge und der Arbeit unterstützen müssen. Dazu gehörte, die Fäkalien in der Toilette des Gefängnisses auf der Insel Lyudao auszugraben, um sie als Dünger für Gemüse zu verwenden.

Nachdem Shao-lin angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, übernahm er die härteste, stinkendste und am wenigsten beliebteste Arbeit. Er sprang in die Jauchegrube und benutzte einen Eimer, um die Fäkalien herauszuschaufeln. Dann reinigte er den Eimer, während die anderen Häftlinge eine Pause machten.

Während Gefängniskader oft andere Häftlinge unterdrücken, hielt sich Shao-lin an die Maßstäbe eines Dafa-Praktizierenden und übernahm die Führung bei der Arbeit. Er benutzte das Wasser vom Wäschewaschen, um die Toiletten zu spülen.

Shao-lin erledigte stillschweigend, was andere nicht taten. Er legte seinen Jähzorn und sein Ganoven-Verhalten völlig ab und lebte aufrichtig nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gemäß der Lehre von Falun Dafa.

Mehrmals versuchten Kriminelle, ihn mit Geld und persönlichen Interessen in Versuchung zu führen. Er sagte, er sei nicht interessiert und wolle stattdessen bis ans Ende Falun Dafa praktizieren. 

Einige der Kriminellen waren im Gefängnis von Tainan und im Gefängnis von Kaohsiung inhaftiert. „Ich schickte ihnen Exemplare des Zhuan Falun (Hauptwerk des Falun Dafa) und hoffte, dass sie wie ich eine völlige Veränderung durchmachen, ein neues Leben haben und Dafa praktizieren können.“ Mehrere seiner Freunde und Familienmitglieder begannen auch tatsächlich, Falun Dafa zu praktizieren, als sie seine Veränderungen sahen.

Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden war, nahm Shao-lin eine schlecht bezahlte Arbeit an. Er hat ein weiches, gütiges Herz. Wenn er bei den Dafa-Übungen im Park Obdachlose sah, gab er ihnen etwas Geld, damit sie sich Essen kaufen konnten. Einmal zog er im Winter seinen Mantel aus und gab ihn einem Obdachlosen. Er sagte sich: „Sei barmherzig zu allen Lebewesen, denn alle Lebewesen leiden.“

Nachdem er ein Leben in Unfreiheit geführt hatte, erkannte er, wie wertvoll die Chance ist, Dafa zu praktizieren. Er erinnerte die Mitpraktizierenden ernsthaft daran: „Verliert nicht diese Chance, die scheinbar leicht zu bekommen ist. Ihr müsst diese einmalige Gelegenheit wertschätzen.“

Worte, die Wunder bringen

Hsi-hui hat drei Kinder. Sie begann im Jahr 2020, Falun Dafa zu praktizieren, nachdem sie die Praktizierenden in einem Park die Übungen machen sah.

„Von Anfang an hat mich der Meister barmherzig beschützt und mich dazu gebracht, Schritt für Schritt voranzukommen“, erzählte sie. Ein halbes Jahr später sagte ihr siebenjähriger Sohn, dass er das Neun-Tage-Seminar von Falun Dafa besuchen wolle. Seine Großmutter war damit nicht einverstanden und sagte ihm, dass sie ihm Spielzeug kaufen würde, wenn er mit dem Üben aufhören würde. Ihr Sohn antwortete nicht. Hsi-hui gewann Zuversicht, als sie ihren Sohn so standhaft sah.

Einmal brachte sie ihre Kinder zu einer Übungsgruppe. Ihr Sohn fühlte sich nicht wohl und seine Arme waren geschwollen. Ein langjähriger Praktizierender ermutigte ihn durchzuhalten. Der Arm ihres Sohnes war wieder normal, nachdem er die Übungen beendet hatte. Es war wundervoll. Von da an verschwanden die Hautprobleme ihres Sohnes. So erlebte Hsi-Hui zum ersten Mal ein Wunder von Dafa.

Einmal nahm sie ihre drei Kinder, die zwei bis sieben Jahre alt sind, zu einem von Praktizierenden geleiteten Sommerlager mit. Ihre indonesische Haushaltshilfe kam auch mit, um auf die Kinder aufzupassen. Ein Praktizierender gab ihrer Haushaltshilfe ein Exemplar des Zhuan Falun in indonesischer Sprache.

Hsi-hui stellte fest, dass sich die Frau nach ihrer Rückkehr zu Hause sehr verändert hatte: Ihre zehn Jahre andauernde Depression war verschwunden. Sogar die Familie ihrer Haushaltshilfe in Indonesien sagte während eines Videochats, dass sie glücklicher geworden sei und einen besseren Teint habe.

Warum hatte ihre Haushaltshilfe angefangen, Falun Dafa zu praktizieren? Hsi-hui berichtete: „Mein drittes Kind ist zwei Jahre alt. Aus seinen Händen floss jeden Tag gelber und grüner Eiter. Er kratzte sich ständig an den Händen. Ich bat ihn, diese Worte aufzusagen: ‚Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ An dem Tag, an dem er die beiden Sätze rezitierte, heilte seine Vereiterung. Die Haushaltshilfe schaute ihn ganz verwundert an.“

Eines Tages sah sie, dass ihre Haushaltshilfe ganz hektisch und hilflos war. Es stellte sich heraus, dass sich Hsi-huis zweiter Sohn an der Schläfe verletzt hatte und blutete. Hsi-hui bat ihren Sohn, das Porträt des Meisters anzusehen und die glücksverheißenden Sätze zu rezitieren. Seine Blutung hörte bald auf, nachdem er begonnen hatte, die Worte aufzusagen. Die Haushaltshilfe wurde erneut Zeugin eines Wunders von Dafa.

Die Haushaltshilfe gab dann diese beiden Sätze an ihre Familie weiter und sagte zu ihnen, sie solle sie rezitieren. Bald darauf begann sie, Falun Dafa zu praktizieren.

Dann berichtete Hsi-hue von dem Prozess, eine morgendliche Übungsgruppe einzurichten. Ihr Gedanke war: „Denn ich hatte begonnen, Falun Dafa zu lernen, nachdem ich Praktizierende gesehen hatte, die die Übungen in einem Park machten.“ Sie fragte ihre Kinder, ob sie morgens aufstehen könnten, um an morgendlichen Übungen in einer Gruppe teilzunehmen. Sie meinten, sie könnten das. Das Kind einer anderen Praktizierenden sagte auch, dass es an den Morgenübungen teilnehmen würde.

Hsi-hui dachte, dass sie den Übungsplatz einrichten müsse, sonst würde sie die jungen Praktizierenden davon abhalten, in der Kultivierung voranzukommen. So richtete sie den Platz für die morgendlichen Gruppenübungen in einem nahe gelegenen Park ein. Sie sagte: „All das geschah unter der Anleitung des Meisters. Wenn ich Defizite habe, leitet mich der Meister auf verschiedene Weise und durch andere Praktizierende an. Der Meister hilft mir, im Prozess der Fa-Berichtigung aufzuholen.“

Wundersame Genesung von einer Knie-Verletzung

Yuan-hsu aus Taichung hatte einen Vollzeitjob als Programmierer. Damit seine Familie ein glückliches Leben führen konnte, nahm er nachts und im Urlaub einen Teilzeitjob an. Wenn er körperlich und geistig erschöpft war, dachte er oft: „Wie lange muss ich noch so leben? Wann kann ich ein normales Leben führen?“

Manchmal dachte er: „Sind die Menschen auf dieser Welt nur hier, um Geld zu verdienen? Warum können einige Menschen leicht Geld verdienen, während viele andere hart arbeiten, aber nicht gut leben?“ Diese Fragen gingen ihm immer wieder durch den Kopf.

Dann bemerkte er überrascht die Veränderungen seiner Frau, als sie anfing, Falun Dafa zu praktizieren. Er fragte sich, was Falun Dafa ist. Als er dann im Juni 2020 das Zhuan Falun las, zog ihn alles, was darin beschrieben wurde, tief in den Bann. Alle Fragen in seinem Kopf wurden auf einmal gelöst. Endlich hatte er die Antworten auf seine Fragen gefunden.

Bevor Yuan-hsu Falun Dafa praktizierte, litt er an Gicht und Schwindelgefühlen. Eines Tages ging er zur Post, um ein Paket aufzugeben. Aber er stürzte, als er die Treppe hinaufging, und schlug sich das Knie an den Steinstufen auf. Er wusste, dass der Schmerz ein Prozess der Karma-Beseitigung war. „Als ich nach Hause kam, schaute ich nach innen und stellte fest, dass ich ungeduldig war und eine Neigung zum Überschwang hatte.“ 

Während seiner Genesungszeit lernte er weiter das Fa und praktizierte die Übungen ganz normal. Er tat einfach das, was er tun sollte. Wenn er Schmerzen hatte, sagte er sich immer wieder: „Der Schmerz ist eine Illusion. Das ist alles etwas Gutes.“

Überraschenderweise war sein rechtes Bein ohne Einnahme von Medikamenten innerhalb von drei Tagen zu 90 Prozent geheilt. Nach einer Woche konnte er wieder normal gehen. Auch seine Frau war erstaunt. Wenn er Dafa nicht praktiziert hätte, wäre es nach seinen früheren Erfahrungen für ihn unmöglich gewesen, so schnell zu genesen. Diesmal gelang es ihm, die Schwierigkeiten zu überwinden. Er erkannte, wie wichtig es ist, an den Meister und das Fa zu glauben und das Fa mehr zu lernen.

„Ich habe das Glück, Falun Dafa zu lernen und ein Schüler des Meisters zu sein. Ich werde diese einmalige Gelegenheit schätzen“, sagte Yuan-hsu.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.