New York: Parade zum Jahrestag des Appells vom 25. April – mit Hunderten Parteiaustritten aus der KP Chinas

(Minghui.org) Am 18. April 2021 versammelten sich schätzungsweise 1.000 Falun-Dafa-Praktizierende in Flushing, dem New Yorker Stadtteil mit der größten chinesischen Gemeinde. Sie hielten eine große Parade und Kundgebung ab, um den 22. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April zu begehen.

An die 1.000 Falun-Dafa-Praktizierende nehmen an einer Parade zum 22. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April teil.

Es war ein sonniger Frühlingstag. Die Parade wurde von Capt. John O'Connell, dem Polizeikommandanten des New York City Police Department, angeführt. Sie setzte sich um die Mittagszeit in Bewegung. Der Zug bewegte sich von der 38th Street entlang der Main Street, der Sanford Avenue und dem Kissena Boulevard, um an der Flushing Library zu enden, wo eine Kundgebung abgehalten wurde. Polizeibeamte sorgten während der gesamten Veranstaltung für Schutz.

Die Parade setzte sich aus drei Teilen zusammen: „Falun Dafa ist wunderbar“, „Schluss mit der Verfolgung“ und „Unterstützt die 375 Millionen tapferen Chinesen, die aus der KPCh ausgetreten sind“. Die Praktizierenden zeigten Transparente mit Botschaften zu jedem Thema: wie großartig Falun Dafa ist, wie brutal das kommunistische Regime Falun Dafa verfolgt und dass bereits 375 Millionen Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ausgetreten sind.

Zur Erinnerung an den friedlichen Appell vom 25. April 1999 veranstalten Praktizierende in New York am 18. April 2021 eine Parade.

Viele Passanten blieben stehen, um sich den Umzug anzuschauen. Einige folgten sogar und gingen mit, um ihre Unterstützung zu zeigen. Die Zuschauer machten Fotos und Videos mit ihren Handys und viele drückten mit hochgehobenen Daumen ihre Anerkennung gegenüber den Praktizierenden aus. Den Kommentaren der Zuschauer zufolge waren sie von der Botschaft des unerschütterlichen Geistes und der Gutherzigkeit der Praktizierenden bewegt. Viele Anwesende, darunter auch Polizisten, nahmen die kleinen Lotosblumen entgegen mit der Botschaft „Falun Dafa ist gut“, die die Praktizierenden verteilten.

Organisator ist das Weltweite Servicezentrum zum Austritt aus der KPC

Organisiert wurden die Veranstaltungen für diesen Tag vom  Weltweiten Servicezentrum zum Austritt aus der KPC. Yi Rong, die Vorsitzende der Organisation, berichtete, dass am 25. April 1999 Zehntausende von Praktizierenden in Peking friedlich das Recht auf die Ausübung ihres Glaubens gefordert hätten. Ihr Appell sei ein Vorbild für friedliche, vernunftbasierte Proteste gegen die Verfolgung und habe ein großes Zeichen gesetzt. Seitdem hätten die Praktizierenden 22 Jahre lang ihren Glauben an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in die Tat umgesetzt und unzählige friedliche Proteste abgehalten, um auf die andauernde Verfolgung aufmerksam zu machen. Mit ihrem Verhalten hätten die Praktizierenden den Respekt der ganzen Welt gewonnen. Sie würden auch von der chinesischen Gemeinde in Flushing begrüßt.

Yi Rong betonte: „Die Parade spiegelt unsere Entschlossenheit wider, der Verfolgung entgegenzutreten. Gleichzeitig hoffen die Praktizierenden, das Gewissen der Menschen zu wecken, sodass sie die wahre Natur der KPCh erkennen und sich der Bewegung, das herrschende Regime in China abzulehnen, anschließen.“

Über 200 Parteiaustritte

Während der Veranstaltungen an diesem Tag entschieden sich 209 Chinesen, ihre Mitgliedschaft in der KPCh aufzugeben. 13 von ihnen traten aus der Partei aus, 107 aus dem Jugendverband und 89 aus den Jungen Pionieren.

Li Fei, der über 80 Jahre alt ist, war mit dem Zug von Elmhurst in Queens gekommen, um sich die Parade anzusehen. Er sagte: „Falun Dafa wird immer stärker. Ich habe großen Respekt davor. Ich sehe die Hoffnung für das chinesische Volk durch Falun Dafa. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht umfassen alles.“

Eine Zuschauerin namens Tian meinte: „Das ist beeindruckend! Den Rechtschaffenen wird geholfen, während die Gottlosen keine Unterstützung mehr bekommen. Ich glaube an die Kraft der positiven Einstellung. Die Finsternis wird eines Tages enden.“

He, eine andere Zuschauerin, sagte: „Ich hoffe, dass alle Falun Dafa unterstützen und helfen werden, die Leiden der Verfolgten zu beseitigen.“

Und Judy wünschte sich, dass „jeder auf der Welt wie die Falun-Dafa-Praktizierenden sein könnte“.

Shao Jun, der die New Yorker Church of the Rock leitet, kommentierte: „Diese Verfolgung ist die größte und grausamste in der Geschichte. Die chinesischen Bürger sollten sich vereinigen. Wir sollten Falun Dafa unterstützen, Mitgefühl zeigen und uns gegen die Unterdrückung des Volkes durch das Regime stellen.“

Peter Zhang, der vor Beginn der Parade gekommen war und blieb, um sie sich anzuschauen, erzählte, er sei aus Malaysia. Vor mehr als einem Jahrzehnt habe er von der Verfolgung gehört und habe sie als schrecklich empfunden. „Wenn man Mensch ist, muss man die Verfolgung verurteilen“, sagte er. Jeder Chinese sollte die Praktizierenden unterstützen und die Menschenrechte hochhalten.

Kundgebung in Flushing

Nach der Parade wurde eine Kundgebung neben der Bücherei von Flushing abgehalten, um die Bedeutung des friedlichen Protestes vom 25. April zu erklären: Damals gab es keine Slogans oder Schilder. 1999 hatten sich die Praktizierenden trotz der totalitären Regierung dafür entschieden, in einer organisierten, friedlichen Weise ihrer Forderung nach einem legalen Umfeld für das Praktizieren dieser spirituellen Kultivierungsmethode Ausdruck zu verleihen. Ihr Mut und ihr Auftreten inspirieren die Praktizierenden bis heute.

Sieben chinesische Staatsbürger, die während der Kundgebung ihre KPCh-Mitgliedschaft aufkündigten, erhielten Urkunden. 

Am Abend hielten die Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat in der 12th Avenue in Manhattan einen friedlichen Protest gegen die Verfolgung ab.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschheit an Falun-Dafa-Praktizierenden.