San Francisco: Kundgebung und Parade machen auf die 22-jährige Verfolgung aufmerksam

(Minghui.org) Falun Dafa-Praktizierende hielten am Samstag, dem 17. Juli, eine Kundgebung und eine Parade in San Francisco ab, um die schon 22 Jahre andauernde Verfolgung ihrer Kultivierungspraktik durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu verurteilen. Sie forderten auch, dass die Verfolgung endet und die KPCh aufgelöst wird.

Die Praktizierenden begannen die Veranstaltungen des Tages, indem sie um 8 Uhr morgens die Übungen vor dem Ferry Building, dem Fährgebäude, vorführten. Viele Touristen blieben stehen und sahen zu. Einige machten die Übungsbewegungen der Praktizierenden nach. Die Kundgebung begann dann um 10 Uhr.

Gruppenübung vor dem Ferry Building, dem Fährterminal im Hafen

Rallye vor dem Ferry Building, dem Fährterminal, in San Francisco

Der Umzug setzte sich mittags in Bewegung. Er fing am Ferry Buildung, dem Fährgebäude, an, verlief entlang der Straße Embarcadero, und endete am Maritime Garden auf der Jefferson Street.

Die Parade wurde von der Tian Guo Marching Band angeführt und bestand aus drei thematischen Abschnitten. Das Thema des ersten Paradenabschnitts lautete „Falun Dafa ist gut.“ Dazu gehörten die Tian Guo Marching Band, das Team mit den Transparenten; das Team, das die Übungen vorführte, und das Team mit den Fahnen. Der zweite Abschnitt ging auf die Verfolgung ein. Dazu gehörten Praktizierende in weißer Trauerkleidung, die Fotografien von Mitpraktizierenden trugen, die auf Grund der Verfolgung ihr Leben verloren. Zum mittleren Paradenabschnitt gehörten auch Transparente, die das Ende der Gewalt durch die KPCh sowie die Verurteilung des Hauptübeltäters, des ehemaligen Vorsitzenden der KPCh Jiang Zemin, forderten. Der dritte Paradenabschnitt richtete sich an das chinesische Volk, damit es die KPCh und die ihr zugehörigen Organisationen verlässt und einer sicheren Zukunft entgegengeht.

Praktizierende veranstalten am 17. Juli 2021 eine Parade, um friedlich gegen die 22-jährige Verfolgung von Falun Dafa in China anzugehen

Unterstützungsschreiben für die Parade vom Vizebürgermeister 

Der Vizebürgermeister Victor Aguilar aus San Leandro sandte einen Brief, um die Praktizierenden in ihren Bemühungen für ein Ende der Verfolgung zu unterstützen. Er erklärte in dem Brief, dass er als jemand, der sich für Menschenrechte stark macht, besorgt über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh sei. Es beunruhige ihn zutiefst, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden gefoltert und für unbestimmte Zeit inhaftiert werden. Er sagte, dass man im Namen der Religionsfreiheit Druck auf die Täter dieser beschämenden Taten ausüben sollte.

Die Praktizierende Zhenni Zhang: Die Verfolgung durch die KPCh muss enden

Zhenni Zhang spricht auf der Kundgebung und sagt, dass ihre Familienangehörigen verfolgt wurden.

Zhenni Zhang, die 1994 in China mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, sagte, dass ihre Schwester und ihre Eltern von ihren chronischen Krankheiten geheilt wurden, nachdem sie einige Monate lang praktiziert hatten. „Die Menschen in unserer Umgebung stellten fest, dass wir außerordentlich gesund sind und uns sehr gut mit unseren Nachbarn verstehen. Sie begannen auch, Falun Dafa zu praktizieren“, erklärte sie.

Nachdem die KPCh jedoch 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, verleumdeten die staatlichen Medien die Praktik, und der gesamte Staatsapparat der KPCh wurde mobilisiert, um diese unschuldigen Menschen zu verfolgen. Zhenni Zhang konnte kein normales Leben mehr führen.

Frau Zhangs Mutter war Universitätsprofessorin. Sie wurde dreimal entführt und gefoltert, weil sie Falun Dafa praktiziert. Außerdem wurde sie gezwungen, in Rente zu gehen, ohne dass sie Rentenzahlungen erhalten hätte. Ihr Vater war Forscher an einem wissenschaftlichen Institut. Auch er wurde entführt und sein Bankkonto eingefroren. Ihre Schwester verlor ihren Arbeitsplatz.

Als Frau Zhang mitansehen musste, wie die KPCh Falun Dafa verleumdete und die Staatsmedien ständig Gerüchte und Propaganda verbreiteten, beschloss sie, nach Peking zu fahren, um zu appellieren. Sie schickte einen Brief an die Regierung, um darauf hinzuweisen, wie ihre Familie vom Praktizieren von Dafa profitiert habe.

„Deswegen legte man mir Handschellen an. So gefesselt kam ich in ein Untersuchungsgefängnis. Dort trat ich sechs Tage lang in Hungerstreik. Nach meiner Entlassung wurde ich von der Hochschule verwiesen und konnte meine Ausbildung nicht beenden.“

Die junge Frau erzählte, dass fast jeder Falun Dafa-Praktizierende, den sie kannte, drangsaliert, entführt und eingesperrt wurde. Eines Tages erfuhr sie, dass zwei Universitätsprofessoren, die sie kannte, zu Tode gefoltert worden waren. Einer von ihnen war Mathematikprofessor. Darüber hinaus wurde ihr Mann zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre vierjährige Tochter wurde Waise.

„Das war ganz sicher die dunkelste Zeit in meinem Leben“, sagte Zhang. Sie erinnerte sich außerdem daran, dass die KPCh sie weiterhin belästigte und drohte, sie zu entführen und in eine Gehirnwäscheeinrichtung zu bringen. „Wir waren gezwungen, unser Heim zu verlassen. Während dieser elf Jahre, in denen wir kein Zuhause mehr hatten, standen wir jeden Moment unter großem Druck und hatten große Angst. Wir wussten nicht, was die Polizei mit uns machen würde, wenn sie uns finden würde. Wir hatten Angst, eines Tages wieder gefasst zu werden und zu ‚verschwinden‘.“

Die KPCh verfolgt Falun Dafa seit 22 Jahren. Die grausame Verfolgung und Tötung unschuldiger Menschen hält weiter an.

Jetzt sprechen sich immer mehr Menschen für Gerechtigkeit aus. Mehr als eine Million Menschen haben eine Petition für ein Ende der KPCh unterzeichnet. Bis heute sind über 380 Millionen Chinesen aus der KPCh und den ihr angegliederten Jugendorganisationen ausgetreten.

Zhenni Zhang rief die Menschen dazu auf, zusammenzuarbeiten, um die Verfolgung durch die KPCh zu beenden.

Computeringenieur: Nach den Falun Dafa-Übungen fühle ich mich erfrischt

Vijay Kumar

Vijay Kumar, ein Computeringenieur aus dem Silicon Valley, zog aus Indien in die Vereinigten Staaten. Da seine Familie in Indien geblieben war, fühlte er sich oft einsam und leer. Obwohl er nach dem Studium einen guten Job fand und sich ein schönes Auto und neue Kleidung kaufte, machten ihn diese materiellen Dinge nicht glücklich. Er blieb immer noch einsam und traurig.

Im Jahr 2018 traf er einen Falun-Dafa-Praktizierenden an seinem Arbeitsplatz. Herr Kumar beobachtete den Praktizierenden mehrere Wochen lang. 

„Er machte einen Job, der meinem sehr ähnlich war – und doch war er so ruhig und besonnen. Ich selbst trank manchmal drei Tassen Kaffee am Tag. Ihn sah ich aber nie Kaffee trinken. Er war nie so gestresst wie die anderen in unserem Team. Eines Tages konnte ich nicht anders und fragte ihn beim Mittagessen, was ihn so ruhig und friedlich macht. Wie konnte er nur so ruhig bleiben, wenn er doch den ganzen Tag vor dem Computer saß? Er erzählte mir, dass er Falun Dafa praktiziert.“

Kumar fand, dass dieser Falun-Dafa-Praktizierenden so gütig und freundlich sprach. Von ihm erfuhr er, dass man die Übungen ganz leicht lernen kann und der Praktizierende wollte sie ihm gerne beibringen.

„Als ich die Übungen zum ersten Mal machte, fühlte ich mich wirklich erfrischt. Was ich sofort merkte, war, dass ich wieder Appetit bekam. Das reichte schon aus, damit ich die Übungen weiter machte.

Ursprünglich wollte ich einfach nur die Übungen lernen. Doch als ich sah, welch gute Wirkung die Bewegungen hatten, wollte ich mehr wissen. Also fragte ich den Praktizierenden, ob man noch auf etwas anderes achten müsse. Dieser erklärte mir, dass Falun Dafa ein Doppelkultivierungsweg von Körper und Geist ist. Er schlug mir vor, das Zhuan Falun zu lesen, das Hauptwerk des Falun Dafa.“

Nachdem er das Buch gelesen hatte, waren viele von Kumars Fragen und Rätseln gelöst. „Ich verstehe nun besser, was Kultivierung ist. Es geht nicht darum, in die Berge zu gehen oder alles aufzugeben, sondern darum, meine Xinxing zu verbessern und ein guter Mensch zu sein. Ich muss meine Familie nicht verlassen. Während ich zu Arbeit gehe, kann ich die Übungen machen und ein guter Mensch werden.“

Weil Kumar in seinem Alltag die Werte des Falun Dafa, und zwar Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz lebte, veränderte er sich körperlich und geistig enorm. Kumar verstand es, die Konflikte am Arbeitsplatz leichtzunehmen und begegnete vielen Schwierigkeiten mit Freundlichkeit und Toleranz.

Als die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh zur Sprache kam, sagte Herr Kumar: „Was die KPCh tut, ist einfach nur teuflisch. Es ist fürchterlich, Menschen grausam zu verfolgen, die einfach nur gute Menschen sein wollen. Die KPCh ist teuflisch. Diese Verfolgung muss enden.“

Professor: Der Organraub an Lebenden ist schrecklich

Professor Branson Herrera

Professor Branson Herrera und seine Frau waren gerade auf der Durchreise durch San Francisco und wurden auf die Veranstaltung der Praktizierenden aufmerksam. Professor Herrera bereite es Sorgen, wie die KPCh die Praktizierenden verfolgt, und er sehe die Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh kritisch.

Nachdem er vom staatlich geförderten, äußerst einträglichen Organraub an lebenden Praktizierenden erfahren hatte, sagte er: „Der Organraub an Lebenden ist schrecklich. Es beunruhigt mich sehr, wie in China die Menschenrechte verletzt werden. Hollywood und amerikanische Konzerne sollten die Zusammenarbeit mit der KPCh beenden. Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen darüber klar werden und das Böse bekämpfen.“

Einwohnerin von Oakland: Der erzwungene Organraub ist bösartig

Stevie Chevalier aus Oakland

Stevie Chevalier, die in Oakland in Nordkalifornien lebt, unterzeichnete sofort die Petition für ein Ende der KPCh. Sie sagte: „Ich denke, die KPCh verbietet die Religionsfreiheit der Menschen. Ich sah diese Gruppe von Falun Dafa-Praktizierenden so friedlich die Übungen machen.

Und doch wird diese Gruppe friedlicher Menschen verfolgt, weil sie in ihrer Heimat an ihrem Glauben festhalten. Das ist völlig falsch – also unterzeichnete ich die Petition, um meine Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen.“

Als die junge Frau erfuhr, dass die Praktizierenden schon seit 22 Jahren ausdauernd gegen die Verfolgung aufstehen, zeigte sie Bewunderung und sagte: „Das ist unglaublich. Gleichzeitig zeigt es, dass es sehr wichtig ist, an seinem Glauben festzuhalten.“

Dann wunderte sie sich: „Es überraschte mich auch, dass alles, was die KPCh tut, wider die Menschenrechte ist und dass diese Partei ihrem eigenen Volk schadet. Wie können wir das zulassen? Ich glaube, dass viele Menschen, die über die Schandtaten der KPCh gegen die Menschheit Bescheid wissen, wegen Geld und persönlichen Interessen darüber hinwegsehen. Sie drücken ein Auge zu, was traurig ist.“

In Bezug auf den durch die KPCh begangenen Organraub an lebenden Praktizierenden sagte Frau Chevalier: „Ich bin schockiert. Organe allein für Geld zu entnehmen, ist bösartig. Menschen sollten freundlich und respektvoll behandelt werden. Sie empfinde einfach nur Abscheu für diese KPCh.“

Sie lobte die Prinzipien von Falun Dafa und sagte: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind universelle Werte der Menschheit. Ich möchte unbedingt verstehen, was Falun Dafa ist, und ein besserer Mensch werden.“

Einwohner von San Francisco: Die KPCh verfolgt die Menschenrechte

Jeremiah Strong aus San Francisco

Jeremiah Strong lebt in San Francisco und ist im künstlerischen Bereich tätig. Er sagte: „Ich habe schon früher einmal von der Verfolgung in China gehört und mir wichtige Quellen dazu angeschaut und die Informationen gesammelt.“ Er sagte, dass die KPCh viele Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschheit begangen habe. Er steht ganz hinter den Praktizierenden, die die Verfolgung aufzudecken.

Herr Strong äußerte: „Es gefällt mir sehr, die friedliche Übungsmusik zu hören und zu sehen, wie die Praktizierenden hier die Übungen machen. Ich habe das Gefühl, zu Hause zu sein. Die Prinzipien von Falun Dafa (Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht) mag ich sehr. Dadurch möchte ich mehr über Falun Dafa erfahren.“

Einwohnerin von Sacramento: Verfolgung hätte schon längst beendet sein müssen

Ashlyn Watson, Einwohnerin von Sacramento

Ashlyn Watson, die in Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens, lebt, war schockiert, als sie zum ersten Mal von der Verfolgung von Falun Dafa in China hörte.

Frau Watson sagte: „Es ist unglaublich, zu Tode verfolgt zu werden, weil man an seinem Glauben festhält und ein guter Mensch ist. Wie konnte das nur passieren? Ich denke, die Verfolgung ist falsch. Den Praktizierenden steht Religionsfreiheit zu. In China geht die Verfolgung jedoch immer noch weiter. Der Organraub an den Praktizierenden durch die KPCh aus Profitgründen sollte nicht stattfinden. Es ist traurig.“

Sie fügte hinzu: „Die Praktizierenden werden in China seit 22 Jahren verfolgt. Das Ganze hätte schon längst beendet sein müssen. Falun Dafa basiert auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Diese finde ich sehr gut.“