Frau aus Liaoning zu Gefängnis verurteilt, Behörden frieren ihr Bankkonto ein

(Minghui.org) Eine Einwohnerin der Stadt Dalian, Provinz Liaoning wurde wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt und in ein örtliches Gefängnis eingewiesen.

Wang Zhiqings Verhaftung erfolgte am 25. Juni 2020. Polizisten durchsuchten ihre Wohnung. Der Grund: Sie hatte mit anderen über Falun Dafa gesprochen und Informationen darüber verbreitet, wie man durch Umgehung der Firewall Zugang zum unzensierten Internet erhält.

Die Polizisten ließen Wang zwar kurz darauf wieder frei, brachten sie jedoch dazu, am 25. November zur Polizeiwache zu gehen, indem sie ihr versprachen, die beschlagnahmten Falun-Dafa-Bücher zurückzugeben. Sobald Wang dort ankam, wurde sie verhaftet.

Die Polizisten teilten ihrem Ehemann zunächst mit, dass sie nach drei Tagen in der Haftanstalt Yaojia entlassen werde. Sie ließen sie jedoch nicht frei und legten ihren Fall der Staatsanwaltschaft vor, um eine Gefängnisstrafe zu erwirken.

Das Bezirksgericht Gaoxinyuan hielt am 3. Mai 2021 eine Anhörung per Videokonferenz ab, bei der ihre Familie nicht anwesend sein durfte. Der Richter verurteilte Wang im Juni zu dreieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (ca. 1.380 Euro). Sie legte gegen das Urteil Berufung ein, welche das Mittlere Gericht jedoch abwies. Danach brachte man sie in das Gefängnis Yaojia.

Da sich Wangs Familie weigerte, die Geldstrafe zu bezahlen, froren die Behörden ihr Bankkonto ein.