Nordische Falun-Dafa-Konferenz: Neue und langjährige Praktizierende berichten über ihre Erfahrungen

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus vier nordischen Ländern nahmen am 6. November 2022 an der Nordischen Fa-Konferenz im schwedischen Göteborg teil. 15 von ihnen trugen ihre Erfahrungsberichte vor – wie sie sich kultiviert, nach innen geschaut und auf die Verfolgung von Falun Dafa aufmerksam gemacht haben.

Die Nordische Fa-Konferenz 2022

In der Mittagspause und nach der Konferenz tauschten sich viele neue und langjährige Praktizierende miteinander über ihre Erkenntnisse aus, die sie aus der Fa-Konferenz gewonnen hatten. Dadurch konnten alle ihr Verständnis vertiefen und erkennen, wo sie noch Lücken hatten. Es inspirierte sie, bei der Kultivierung noch fleißiger zu werden und noch mehr Menschen zu retten. Alle profitierten sehr von der Konferenz.

Mich gut kultivieren und meine Mission erfüllen

Thomas, einer der Organisatoren der diesjährigen Fa-Konferenz, begann 1998 mit der Kultivierung im Falun Dafa. Der Austausch der Praktizierenden auf der Konferenz berührte ihn.

„Jetzt wird mein Verständnis immer klarer. Bei der Kultivierung muss man sich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten, um ein wirklich guter Mensch zu werden. Es bedeutet nicht, dass man ein ‚guter‘ Mensch wird, der versucht, anderen zu gefallen“, erkannte er.

Thomas, einer der Organisatoren der diesjährigen Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch

Thomas hat viele Aufgaben in lokalen Projekten zur Aufklärung über die Lage von Falun Dafa übernommen. „Für mich ist es eine große Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen. Es bedeutet, dass ich mehr Opfer bringen muss. Wenn ich zum Beispiel eine Veranstaltung organisiere, muss ich der Erste sein, der den Veranstaltungsort betritt, und der letzte, der ihn verlässt. Es kann auch sein, dass ich dabei Fehler mache. Das bedeutet, dass ich viele Gelegenheiten habe, mich zu kultivieren und zu erhöhen“, erklärte er. „Das ist eigentlich eine Art Ehre. Als Dafa-Praktizierender sollte ich dieses wunderbare Geschenk hochschätzen. Ich muss mich gut kultivieren und meine Mission noch besser erfüllen.“

Das Fa gut lernen; Probleme mit aufrichtigen Gedanken angehen

Ilmari ist Physiotherapeut aus dem finnischen Helsinki. Er begann 2015 mit dem Praktizieren. Er besuchte die Fa-Konferenz mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter. Nachdem er den Erfahrungsberichten der Praktizierenden zugehört hatte, hatte er das Gefühl, viel für sich mitnehmen zu können.

Ilmari, ein Physiotherapeut aus Finnland

„Vor allem, als einige von ihnen darüber sprachen, wie sie ihre eigenen Anschauungen und Hindernisse überwanden und ihr Bestes gaben, um in ihren Projekten gut voranzukommen und Menschen zu erretten, während sie sich kultivierten. Das war für mich die größte Hilfe und der größte Gewinn, denn auch ich habe viele ähnliche Erfahrungen gemacht.

Mehrere Vorträge, die mich beeindruckten, handelten vom Hang zum Nörgeln, zum Hass und zu negativen Gedanken. All das beeinträchtigt die Erhöhung bei der Kultivierung und die Verbesserung des eigenen Umfeldes.“ Durch den Erfahrungsaustausch, so Ilmari, sei ihm die Tragweite dieser Probleme bewusst geworden.

Ilmari sagte, dass er zu Hause über sich selbst nachdenken und sich auf der Grundlage des Fa korrigieren werde. Er wolle sein Bestes geben, um das Fa gut zu lernen, und aufrichtige Gedanken aussenden, um Probleme besser zu erkennen. Er wolle Anhaftungen loswerden und sich mit ganzem Herzen bemühen, bei seinen Projekten gut voranzukommen.

Von anderen Praktizierenden lernen und sich fleißiger kultivieren

Yvonne, eine leitende Volkswirtin aus Schweden, begann im Oktober 1998 mit der Kultivierung im Falun Dafa. Vor 21 Jahren reiste sie mit 35 anderen westlichen Falun-Dafa-Praktizierenden nach Peking. Dort gingen sie auf den Platz des Himmlischen Friedens, um ein Transparent mit der Aufschrift „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ als friedliche Petition für Falun Dafa zu zeigen. Seitdem klärt sie die Menschen über die Fakten der Verfolgung von Falun Dafa auf.

Yvonne ist leitende Volkswirtin aus Schweden

„Die Versammlung und die Veranstaltung, die gestern auf dem Gothaer Platz stattfand, waren sehr beeindruckend“, meinte sie. „So viele Praktizierende zusammen zu sehen, die die wahren Umstände erklären und Menschen mit aufrichtigem Herzen retten, hat mich froh und dankbar gemacht.

Die Erfahrungsberichte der Praktizierenden heute sind alle großartig“, fand Yvonne. „Jeder vergleicht sich mit den anderen und kultiviert sich gemeinsam mit ihnen. Das gilt besonders für einige chinesische Praktizierende, die davon erzählten, wie sie trotz ihrer eigenen Probleme und Rückschläge nach innen geschaut und sich kultiviert haben. Das war sehr motivierend und berührend.“

Vorurteile durchbrechen und noch mehr Menschen erretten

Daniel, ein Universitätsstudent aus Stockholm, begann mit der Kultivierung im Falun Dafa in dem Jahr, in dem er mit seiner Familie nach Schweden auswanderte. Damals war er acht Jahre alt. Als junger Dafa-Praktizierender nahm Daniel oft an den örtlichen Veranstaltungen teil, um mit seiner Familie das Fa zu verbreiten.

Daniel, ein Universitätsstudent aus Stockholm

„Ursprünglich war ich der Meinung, dass ich es ganz gut machen würde. Aber als ich heute den Erfahrungsberichten der anderen zuhörte, habe ich mich geschämt. Ich sehe den großen Abstand zwischen diesen Praktizierenden und mir und meine Lücken. Ich habe wirklich sehr davon profitiert“, bemerkte er.

„Ich weiß, dass wir als Kultivierende nach innen schauen und uns kultivieren müssen, wenn wir auf Konflikte stoßen. Bei mir war mein Blick nach innen immer oberflächlich. Die wahren Anhaftungen waren durch Ausreden versteckt. Ich habe sie nicht gefunden und habe all diese Gelegenheiten verpasst, mich zu kultivieren.“

Daniel sagte, er sei sehr bewegt gewesen, als er hörte, wie ein Praktizierender über seine Verantwortung gegenüber den Lebewesen bei der Shen-Yun-Promotion sprach. Daniel erkannte, dass er immer noch von vielen Anschauungen und Hindernissen beeinträchtigt wird, wenn es darum geht, auf seinem Universitätscampus über die wahren Umstände zu informieren. Er möchte mehr Wert auf das Fa-Lernen legen und nach innen schauen, um seine Anschauungen zu durchbrechen und noch mehr Menschen zu retten.

Die Fa-Konferenz hat inspiriert und geholfen

Carl kam aus Visby, der Hauptstadt von Gotland in Schweden, um an der Konferenz teilzunehmen. Er leitet sein eigenes Forstwirtschaftsunternehmen.

Die Fa-Konferenz empfand er als sehr inspirierend. „Tief beeindruckte mich eine junge Chinesin, die davon erzählte, wie sie das Fa weiter lernte und nicht aufgab, sich zu kultivieren, trotz der einsamen Lage, in der sie sich in China befand, als ihre Eltern rechtswidrig wegen Praktizierens von Falun Dafa zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren.

Carl aus Visby, der Hauptstadt von Gotland, Schweden

Und eine schwedische langjährige Praktizierende, die 1995 in Göteborg an einem Fa-Seminar und Übungskurs des Meisters teilgenommen hatte, erzählte, wie sie mit den anderen Praktizierenden zusammenarbeite. Sie erzählte, wie sie zusammengearbeitet hätten, um die Menschen während der Internationalen Kunstausstellung Die Kunst von Zhen Shan Ren (Wahrhaftigkeit Güte Nachsicht) zu retten. Das hat mich sehr beeindruckt“, so Carl.

Für Carl war es ein großartiges Gefühl, an dieser Fa-Konferenz teilnehmen zu können. Er war inspiriert und fand, dass sie ihn wirklich weitergebracht habe. Die Konferenz machte ihm klar, wie wichtig es ist, das Fa gut zu lernen, nach innen zu schauen, über die wahren Umstände aufzuklären und die Menschen zu erretten.