Gedanken über die Erfahrungsberichte von Praktizierenden aus Übersee

(Minghui.org) Viele Erfahrungsberichte von Praktizierenden aus Übersee habe ich gelesen, die kürzlich auf der Minghui-Website veröffentlicht wurden. Während ich die drei Dinge tat und nach innen schaute, hatte ich den Eindruck, dass sie die Dringlichkeit der Errettung der Lebewesen ausstrahlten. Viele Praktizierende, die das Fa nach dem 20. Juli 1999 erhalten haben, haben es sehr gut gemacht. Bei der Durchführung von Projekten kooperierten sie gut miteinander. Wenn es Probleme, Konflikte oder Xinxing-Prüfungen gab, waren sie fleißig und schauten nach innen. Für sie stand das Fa an erster Stelle. Dabei ließen sie sich selbst los und waren streng in ihrem Denken und Handeln. Sie achteten darauf, ihre Xinxing gut zu kultivieren, glaubten an den Meister und das Fa bei der Arbeit, in der Familie und bei Projekten. So konnten sie die Probleme lösen.

Anhand der Artikel konnte ich feststellen, dass die Praktizierenden aufrichtig und ehrlich sind, sich nicht verstecken und wirklich nach der tiefliegenden Ursache der Probleme suchen. Ich habe das Gefühl, dass sie sehr rein sind. Daher war ich von ihren goldenen Herzen und ihrer soliden und aufrichtigen Kultivierung bewegt. Obwohl ich Falun Dafa schon seit mehr als 20 Jahren praktiziere, habe ich noch nicht die Kultivierungsebene vieler Praktizierender in Übersee erreicht.

Ich habe viel davon profitiert, zu sehen, wie sich die Mitpraktizierenden im Ausland Schritt für Schritt in ihrer Kultivierung erhöht haben. Nehmen wir als Beispiel die lokalen Berichterstattungen der Shen-Yun-Aufführungen. Reporter befragten Zuschauer, die sich die Show angesehen hatten. Während des Interviewprozesses konzentrierten sie sich ganz auf die Errettung der Lebewesen und betrachteten sich selbst als Bindeglied zwischem dem Interviewpartner und dem Publikum. Sie versuchten, die Zuschauer dazu zu ermutigen zu sagen, wie sie sich fühlten, und dass Falun Dafa wertvoll ist. Sie führten die Interviews, um ihre Verantwortung und ihr Gelübde zu erfüllen, und nicht um einen Job zu erledigen. Sie hatten ein klares Verständnis für die Beziehungen zwischen Arbeit, Kultivierung und der Errettung von Lebewesen. Das war in der Tat ein Beweis für ihre Selbstlosigkeit und ihren Wunsch, die Menschen zu erretten.

Viele Praktizierende versuchten auf andere Weise für Shen Yun zu werben, zum Beispiel durch das Verteilen von Shen-Yun-Flyern und Broschüren und das Versenden von E-Mails. Während der Shen-Yun-Aufführungen sind sie unermüdlich im Einsatz, ob sie für die Sicherheit, die Küchenarbeit oder die Koordinierung verschiedener Aspekte der Aufführung zuständig waren.

Viele der Praktizierenden, die für die mehrsprachige Minghui-Website arbeiten, sind junge Leute. Einige haben das Fa erst vor ein paar Jahren erhalten. Sie erledigen ihre Übersetzungsarbeit in aller Ruhe und überwanden Xinxing-Konflikte. Von einem Satz in einem der veröffentlichten Erfahrungsberichte war ich sehr beeindruckt: „Wir kultivieren uns so, dass wir die drei Weltkreise durchbrechen, göttlich werden und unsere Xinxing den Eigenschaften Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht angleichen.“ Von sich selbst verlangten sie, den höchsten Eigenschaften ‚Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht‘ zu entsprechen, und konnten sich in den Konflikten korrigieren.

Ein Praktizierender, der sich seit acht Jahren kultiviert, erzählte auf der europäischen Fa-Konferenz von seiner Erfahrung, wie er während des Ukraine-Russland-Krieges Lebewesen errettete. Er wurde mehrmals verdächtigt und zur Untersuchung abgeführt. Dabei überwand er verschiedene Schwierigkeiten und erklärte den Menschen und Soldaten die wahren Umstände. Dank seiner Bemühungen und den Mitpraktizierenden erfuhren die Menschen in seiner Stadt die Tatsachen von Falun Dafa.

Ein anderer Praktizierender schickte dem Präsidenten Kalender zur Erklärung der wahren Umstände und Informationsmaterialien über Falun Dafa. Darauf erhielt er von den Mitarbeitern des Sekretariats eine Antwort per E-Mail.

All diese Bemühungen boten den Lebewesen die Möglichkeit, sich für die Zukunft zu positionieren. Ich war sehr bewegt von ihren Bemühungen, sich selbst loszulassen, ihre Missionen zu erfüllen und ihre Gelübde zur Errettung der Lebewesen zu vollenden.

Obwohl wir dasselbe Falun Dafa kultivieren, fragte ich mich im Stillen, warum ich so weit hinter ihnen zurücklag. Als ich es mit dem Maßstab des Fa verglich, stellte ich meine Defizite bei der Kultivierung fest.

Ich kultiviere mich nicht solide und lerne auch das Fa nicht gut

Schon viele Jahre lang habe ich mich kultiviert. Dabei vergeudete ich die Zeit nicht mit trivialen Dingen. Bei Konflikten mit der Xinxing schaute ich nach innen und machte die drei Dinge. Bei vielen Gelegenheiten schaute ich allerdings nur oberflächlich nach innen, und fand die Ursache oder die verborgenen Anhaftungen nicht. Manchmal fand ich die Probleme der Mitpraktizierenden heraus. Dabei betrachtete ich sie nicht als Spiegel, um zu sehen, ob ich die gleichen Anhaftungen hatte. Selbst wenn ich meine eigenen Probleme fand, war ich nicht entschlossen genug, sie loszulassen. Erst als das gleiche Problem immer wieder auftauchte, beschloss ich, es anzugehen. Auf meinem Kultivierungsweg kam ich nicht voran. Ich verglich mich stets mit meiner eigenen Vergangenheit oder mit den Praktizierenden, die sich nicht fleißig kultivierten. Daher meinte ich, dass ich Fortschritte machte und besser war als manche Mitpraktizierende.

Der Meister erklärt:

„Und das auffälligste Anzeichen ist, dass sie sich immer mit den Menschen und mit ihrer eigenen Vergangenheit vergleichen, aber nicht in der Lage sind, sich mit den Anforderungen des Fa auf verschiedenen Ebenen zu beurteilen.“ (Ein Dialog mit der Zeit, 03.07.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Der Meister hat sehr gelitten, um die kostbare Zeit zu verlängern, in der wir noch die Lebewesen erretten und uns selbst erhöhen können. Ich hatte sie aber nicht gut genutzt, und es tat mir sehr leid für den Meister.

Kürzlich traten in unserer Region COVID-19-Fälle auf. Mein Wohngebiet wurde abgeriegelt. Ich blieb zu Hause, las und lernte viel das Fa auswendig. Ich spürte, wie wunderbar es war, mit dem Fa zu verschmelzen. Ich entdeckte auch meine vielen Unzulänglichkeiten bei der Kultivierung. Oft hatte ich mich nicht solide kultiviert, weil ich das Fa nicht gut gelernt und mich nicht von ganzem Herzen für das Fa eingesetzt hatte. Ich war mit den Falun-Dafa-Projekten beschäftigt. Dabei betrachtete ich das Fa-Lernen als eine meiner vielen Aufgaben und erfüllte nur die Formalitäten, aber ich hatte das Fa nicht wirklich erhalten. Meine aufrichtigen Gedanken waren unzureichend. Die Angst löste meine negativen Gedanken aus. Wenn ich etwas tat, gab es keine Kraft des Fa, die mich unterstützte. So führte ich die Dafa-Projekte wie ein gewöhnlicher Mensch aus und übernahm nicht die Rolle der Fa-Bestätigung. Daher habe ich mich selbst auch nicht erhöht.

Die Situation in China ist schwierig, und ich stand unter großem Druck. Die politischen Kampagnen „An die Türen anklopfen“ und die „Null-Fälle-Kampagne“ stellten die Praktizierenden auf eine harte Probe, denn sie waren dabei, Lebewesen zu erretten.

KPCh-Indoktrination

Ich wuchs unter der Indoktrination der KPCh auf und entwickelte viele Anschauungen gegenüber der traditionellen Kultur. Was ich durch die Indoktrination gelernt hatte, hatte sich tief in meinem Geist verankert. Mein Konkurrenzdenken, meine Unehrlichkeit, meine Angeberei, meine Egozentrik, mein Neid, mein Misstrauen und andere Anhaftungen wurden deutlich sichtbar. So tat ich Dinge eigentlich nur oberflächlich, um sie gut aussehen zu lassen. Ich beschwerte mich leicht. All diese Anhaftungen hinderten mich daran, mich zu verbessern und mit anderen Praktizierenden zusammenzuarbeiten.

Vor einigen Jahren wurden einige Praktizierende aus meinem Projektteam verhaftet und zur Zwangsarbeit gezwungen. Ein Praktizierender wurde zu Tode gefoltert. Das war eine harte, schmerzhafte Lektion. Später erfuhr ich von einigen bestehenden Problemen unseres Projekts. Die Praktizierenden hatten unterschiedliche Meinungen darüber, wie sie die Dinge angehen sollten. Ein Praktizierender fühlte sich unter Druck gesetzt; er hatte Angst, verfolgt zu werden und bemängelte dann die Mitpraktizierenden. Einige Praktizierende waren neidisch auf andere und schimpften über sie hinter deren Rücken. Während des Fa-Lernens in der Gruppe teilten sie sich nicht offen mit. Sie hatten Angst, dass sie von den Mitpraktizierenden kritisiert würden oder weil sie andere nicht beleidigen wollten. Sie wollten sich nur davor schützen, selbst nicht verletzt zu werden. Menschliche Anhaftungen führten zur Trennung unter den Praktizierenden. Das Böse nutzte dann diese Lücken aus.

Ich war in viele Aspekte des Projekts involviert und war mit meiner Arbeit beschäftigt, sodass ich diese Probleme in der Gruppe nicht bemerkt habe. Rückblickend habe ich erkannt, dass das Tun die Kultivierung nicht ersetzen kann. Ich hatte ein persönliches Interesse am Projekt, denn ich dachte, dass ich meine Tugend erhöhen könnte, wenn ich mehr Dinge tat. Ich tat es nicht aus der Perspektive der Errettung der Lebewesen. Ich war wirklich egoistisch! Dabei stellte ich auch fest, dass andere Praktizierende neidisch waren, sich viel beklagten, sich aufspielten, sich selbst bestätigten, den Mund nicht kultivierten, Dinge oberflächlich taten und nicht bescheiden waren. Auch in mir selbst fand ich diese Anhaftungen. Dies spiegelt die starke Parteikultur der Praktizierenden in Festlandchina wider.

Jeder Praktizierende hat sich in den letzten Jahren kultiviert und erhöht. Obwohl wir uns der Indoktrination der KPCh bewusst sind, sind diese Faktoren immer noch in uns. Deshalb müssen wir uns noch mehr anstrengen, die Denkweise der Parteikultur beseitigen und diese Faktoren in unserem Körper loswerden, um uns zu reinigen. Damit wir uns verbessern können, müssen wir noch mehr Artikel über die traditionelle Kultur lesen und so unsere Unzulänglichkeiten herausfinden.

Vielen Dank an die Praktizierenden in Übersee, die mir geholfen haben zu erkennen, wie weit ich in der Kultivierung zurückliege.

Obwohl unsere Kultivierungsumgebungen als auch die Wege und Methoden zur Bestätigung des Fa unterschiedlich sind, sollte die sorgfältige Kultivierung gleich sein. Wenn ich eure Artikel lese und von euch ermutigt werde, sollte ich mich auch fleißiger kultivieren, aufholen und meine Mission und mein Gelübde erfüllen.

Das oben Erwähnte ist nur mein begrenztes Verständnis. Bitte weist mich auf alles Unangemessene hin.