China Fahui | Während der Pandemie mehr Einsatz bei der Errettung der Menschen zeigen

(Minghui.org) Ich grüße den Meister, ich grüße meine Mitpraktizierenden!

Ich freue mich, an der 19. China Fahui teilzunehmen. Ich würde gerne meine Erfahrungen mit euch teilen, wie mein Mann und ich die Verfolgung an Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufgedeckt und Schwierigkeiten der letzten zwei Jahre mit aufrichtigen Gedanken überwunden haben.

Menschen erretten

Nachdem die Pandemie ausgebrochen war, verspürten mein Mann und ich noch stärker die Dringlichkeit, den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären und ihnen dabei zu helfen, ihre Verbindungen mit den Organisationen der KPCh zu lösen. Wir beschlossen, Informationsmaterialien an jeden Haushalt in den unzähligen Dörfer unserer Region zu verteilen. In diesem Prozess verstanden wir auch, dass wir die Menschen mit ganzem Herzen erretten mussten und diese Angelegenheit nicht einfach wie eine Aufgabe, die es zu erledigen gilt, abhandeln durften.

Wir arbeiteten mit einer älteren Praktizierenden namens Min zusammen. Aufgrund der Sicherheit gingen wir nur abends hinaus, wenn weniger Menschen auf der Straße waren. Jeden Morgen lasen wir zusammen das Fa und abends, nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken, machten wir uns auf den Weg. Auch auf unseren Wegen zu den Orten, wo wir die Informationen verteilten, sendeten wir aufrichtige Gedanken aus. So sollten üble Faktoren beseitigen werden, die die Menschen an ihrer Errettung hinderten. Wenn wir an dem jeweiligen Orten ankamen, trennten wir uns und verteilten in unterschiedlichen Straßen. Auf diese Weise gingen wir Straße für Straße vor, bis das ganze Dorf versorgt war.

Jede Woche wählten wir Dörfer aus, in denen wir das Material verteilen wollten. So vermieden wir es, zu häufig im selben Dorf unterwegs zu sein und dadurch unsere Sicherheit zu gefährden. Immer wenn wir in den Dörfern unterwegs waren, konnten wir über 300 Exemplare der Informationsbroschüren an die Haushalte verteilen. Min, unsere Mitpraktizierende, war aufgrund ihres Alters nicht so schnell und so halfen mein Mann und ich ihr beim Verteilen, wenn wir bereits fertig waren. Einmal achtete Min nicht ausreichend auf ihre Sicherheit und machte an einer belebten Straße eine Pause, die durch Kameras überwacht wurde. Mein Mann und ich empfahlen ihr, Pausen in ruhigeren Seitenstraßen zu machen. Manchmal konnten wir Min nicht finden, wenn wir mit der Verteilung fertig waren. So suchten wir eine Straße nach der anderen ab, bis wir schließlich auf sie trafen.

Trotz ihres Krankheitskarmas war Min in der Lage, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und uns zu unterstützen. Sie zu sehen, wie sie zwar langsam aber sehr standhaft mit den Materialien unterwegs war, berührte mich und meinen Mann. Wir drei arbeiteten eng zusammen und unterstützten uns gegenseitig. Manchmal sprachen wir auch direkt mit den Menschen, denen wir unterwegs begegneten, und händigten ihnen unsere Materialien direkt aus. Wir hatten zwar ein wenig Angst, aber das hielt uns nicht ab.

Jedes Mal, nachdem die 300 Broschüren verteilt waren, waren wir müde – vor allem im Sommer, wenn uns die brennende Sonne zum Schwitzen brachte und unsere Kleidung durchnässte. An regnerischen Tagen waren wir trotz Regenkleidung komplett nass. Trotz all der harten Arbeit und dem damit einhergehenden Leid waren wir jedes Mal zufrieden, wenn die Menschen die Materialien annahmen und sie sich sorgfältig durchlasen. Dieses Leiden war es wert, solange Menschen dabei errettet werden konnten.

Als Kind war ich von meinen Eltern sehr verwöhnt worden, so musste ich nie wirklich Unangenehmes ertragen. Ich war nicht sonderlich stark und nahm meist eine bequeme Haltung ein. Normalerweise bewegte ich mich in einem gemütlichen Tempo, doch dank der Unterstützung des Meisters konnte ich mich während der Verteilung schnell und agil bewegen. Ich fürchtete mich nicht vor schwierigen Situationen, denn ich fühlte mich von einer starken Energie umgeben. Während der Verteilung wurde ich nie müde – und wenn überhaupt, dann erst im Anschluss, wenn wir fertig waren. Ich wusste, dass der Meister mich unterstützte, weil er meinen aufrichtigen Willen sah, die Menschen zu erretten.

Wenn wir abends vom Verteilen heimkehrten, war es bereits dunkel. Als ich zuhause zu einer Lampe hinaufsah, sah ich einen siebenfarbigen Kreis um die Glühbirne herum. Es sah wunderschön aus. Auch wenn ich Falun Dafa bereits seit 23 Jahre praktiziere, ist mein Himmelsauge noch verschlossen. Ich hatte nie etwas Übernatürliches gesehen, bis zu diesem Zeitpunkt. Das Ganze dauerte zwei Tage an, am dritten Tag war es wieder nur eine gewöhnliche Lampe. Ich weiß, dass der Meister mich auf diese Weise ermutigte, die drei Dinge gut zu machen.

Als mein Mann eines Tages auf ein Haus zuging, sah er einen Mann auf dem Balkon sitzen. Er sprach mit ihm über Falun Dafa und gab ihm eine Informationsbroschüre. Der Mann sagte begeistert: „Als ich Sie auf mich zukommen sehen habe, wirkten Sie wie ein gigantisches, himmlisches Wesen.“ Wir verstanden, dass dies ebenfalls eine Ermutigung des Meisters war. Es zeigte uns, dass der Mann wusste, dass die Dafa-Praktizierenden ihn erretten würden.

In weniger als einem Jahr konnten wir alle Dörfer unserer Region mit Informationsmaterialien versorgen, kein Haushalt bleib dabei zurück. Da unser Fahrzeug mit Strom betrieben wird und die Ladekapazität der Batterie nicht sehr stark ist, konnten wir nicht so weit rausfahren. Doch während wir die Materialien verteilten, konnten wir unsere Xinxing erhöhen und an Anhaftungen wie Geltungssucht, Neid und Bequemlichkeit arbeiten.

Auf der Polizeiwache

Als ich einmal einer Gruppe von Dorfbewohnern von Falun Dafa erzählte, zeigte mich einer von ihnen bei der Polizei an und so wurde ich in einem Polizeiwagen abgeführt. Obwohl auf der Polizeiwache mehrere Beamte waren, die sich negativ über Falun Dafa äußerten, war ich sehr ruhig und hatte nur einen Gedanken: „Als Dafa-Jünger ist es meine Aufgabe, Eigensinne loszulassen und das Fa zu bestätigen. Wenn ich jeden hier gerettet habe, der gerettet werden kann, werde ich wieder nach Hause gehen.“

Ich sagte zu ihnen: „Es ist ein Glücksfall, dass wir uns hier treffen. Ich möchte Ihnen etwas sagen, was Sie noch nicht wissen. Falun Dafa lehrt, ein guter Mensch zu sein und ist wichtig für unsere Gesellschaft.“ Ich fuhr fort: „Bitte erinnern Sie sich an folgende Worte: ,Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Das wird Ihnen und Ihrer Familie Glück bringen.“

Die Beamten brachten die Hasspropaganda der KPCh zur Sprache und ich entlarvte sie am Beispiel meiner eigenen Erfahrungen und erzählte von meinen positiven Erlebnissen mit Falun Dafa. Da waren sie sprachlos.

Etwa acht oder neun verschiedene Polizeibeamte waren damit beauftragt, mich abwechselnd zu bewachen. Fast alle von ihnen waren von der Hasspropaganda der KPCh gegen Falun Dafa vergiftet. Je nach ihrer Situation erklärte ich ihnen, was Falun Dafa ist, und entlarvte die verleumderische Propaganda. Einige von ihnen stimmten mir zu, andere akzeptierten nur einen Teil meiner Worte und wieder andere hörten mir gar nicht zu.

Der Meister schrieb:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“(Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Ich sendete weiterhin aufrichtige Gedanken aus, um die bösartigen Faktoren in den anderen Dimensionen zu beseitigen. In der Zwischenzeit beruhigte ich mich und schaute nach innen. Ich musste Anhaftungen oder Lücken gehabt haben, die die alten Mächte ausnutzen konnten. Nach und nach fand ich Überschwang, Angeberei, Neid und eine kämpferische Mentalität. Ja, vor allem meine kämpferische Art hatte dazu geführt, dass ich keine Barmherzigkeit hatte. Plötzlich wurde ich wachgerüttelt.

Dieses ernsthafte Problem begleitete mich bereits eine lange Zeit. Bei Konflikten mit anderen – sowohl mit Nicht-Praktizierenden als auch mit Praktizierenden – konnte ich äußerlich zwar ruhig erscheinen, war aber im Innern aufgebracht. Worte, mit denen ich mich verteidigte, schienen an der Oberfläche in Ordnung zu sein, aber die meisten von ihnen waren sarkastisch. Wenn sich jemand weigerte, meine Worte oder Argumente zu akzeptieren, oder mir drohte, mich bei der Polizei anzuzeigen, kam meine kämpferische Mentalität zum Vorschein. Außerdem hegte ich eine starke Ablehnung gegenüber den Polizeibeamten, die an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligt waren. Nachdem ich diese Anhaftungen erkannt hatte, sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um sie zu beseitigen, und bat den Meister um Hilfe. Nach meiner Entlassung erfuhr ich, dass andere Praktizierende für mich aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten.

Während ich in polizeilichem Gewahrsam war, beantwortete ich die Fragen der Beamten nicht und ergriff die Möglichkeit, das Dafa zu bestätigen. Der Beamte schrieb jedes einzelne Wort auf, das ich mit ihm sprach.

Die Polizisten fuhren auch zu mir nach Hause und beschlagnahmten viele meiner persönlichen Gegenstände wie Computer, Drucker und Informationsmaterialien. Ein Beamter sagte zu mir: „Wir haben viele Sachen gefunden, die in Verbindung mit Falun Dafa stehen. Auch einen Drucker. Sie haben sicherlich sehr viel Materialien produziert.“ Ich blieb ruhig und antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa; natürlich habe ich Sachen, die damit in Verbindung stehen. Dasselbe gilt doch auch für Sie: Sie sind Polizist und haben Sachen, die mit ihrem Beruf in Verbindung stehen, zum Beispiel Ihre Uniform.“

Er wusste nicht so recht, was er darauf entgegnen sollte, und verließ den Raum. Ich hatte einen starken Gedanken: „Praktizierende haben die Aufgabe, Materialien herzustellen und damit die Menschen zu erretten. Das kann niemals als ‚Beweis‘ gewertet werden, mit dem uns die KPCh verfolgen darf.“

Am Nachmittag des darauffolgenden Tages hatte ich so gut wie jedem in der Polizeistation die wahren Umstände erklärt und wusste, dass es nun Zeit war, nach Hause zu gehen. Später rief mich der Polizist, der für meinen Fall zuständig war, zu sich ins Büro. Er zeigte mir einen Haftbefehl und erklärte, dass ich nach einem Corona-Test in ein lokales Gefängnis gebracht werden würde.

„Werden Sie gegen den Haftbefehl in Berufung gehen?“, fragte er mich. „Natürlich!“, antwortete ich. „Ich werde auch keinen Corona-Test machen.“

Auf dem Dokument, das die Berufung erklärte, beschrieb ich nochmals, was Falun Dafa ist und warum die Verfolgung falsch ist. Der Polizist las sich die Erklärung durch und sagte: „Nun, dann werden wir Sie gehen lassen.“ Zwei andere Polizisten fuhren mich in einem Polizeiauto nach Hause. Einer von ihnen nahm während der Autofahrt einen Anruf entgegen. „Genau, der Fall steht in Verbindung mit Falun Gong, doch die Staatsanwaltschaft hat ihn abgelehnt“, sagte er.

Dank der Hilfe des Meisters war ich innerhalb von 24 Stunden wieder zuhause. Meine Nachbarn waren überrascht. Sie hatten meine Festnahme beobachtet und dachten, ich würde für eine Zeit lang eingesperrt bleiben. Doch nach diesem Vorfall wollten einige von ihnen mehr über Falun Dafa wissen.

Zuhause besprach ich mich mit meinem Mann und wir beschlossen, bei der Polizeiwache die Rückgabe unserer beschlagnahmten Gegenstände zu beantragen und dem Leiter der Polizeiwache und anderen Beamten die Hintergründe von Falun Dafa weiter zu erklären. Schließlich war die Festnahme vom Leiter angeordnet worden. Mein Mann wollte mich in die Polizeistation begleiten, doch ich bat ihn, draußen auf mich zu warten und aufrichtige Gedanken auszusenden.

Wir schrieben auch einen Brief, in dem wir die wahren Umstände erklärten. Sieben- oder achtmal fuhren wir zur Polizeistation und hatten immer die Briefe, in denen wir die Situation erklärten, im Gepäck. Jedes Mal, wenn wir hinfuhren, sprach ich über Falun Dafa und erzählte meine Geschichte. Jedem, den ich traf, gab ich eine Kopie unseres Briefes. Ich sah den Leiter der Polizeistation ein paar Mal während meiner Besuche und sprach auch mit ihm– gütig und würdevoll. Jedes Mal wirkte er nervös und ließ mich nach kurzer Zeit stehen. Ich wusste, dass es die bösartigen Elemente hinter ihm waren, die sich fürchteten. Daher folgte ich ihm in den Hof und redete laut weiter, so dass auch die anderen Polizeibeamten es hören konnten.

Bei meinem letzten Besuch auf dem Polizeirevier verließ der Leiter gerade wieder sein Büro, als ich versuchte, mit ihm zu sprechen. Ich folgte ihm in den Hof. Er sagte: „Wir werden Sie nicht mehr belästigen. Bitte gehen Sie einfach! Wenn Sie nicht gehen, muss ich die Staatssicherheit einschalten.“ – „Sie brauchen sie nicht anzurufen. Ich kann sie selbst aufsuchen“, antwortete ich. „Können Sie mir sagen, wo ich sie finde?“ Als der Leiter das hörte, ging er, ohne etwas zu sagen, wieder weg.

Auf dem Heimweg waren mein Mann und ich sehr froh. Es fühlte sich so an, als hätten wir eine Schlacht gewonnen.

Ich teile diese Erfahrungen hier mit, weil ich hoffe, dass wir alle fleißig bleiben, Menschen erretten und den Erwartungen des Meisters gerecht werden.