Auf keinen Fall das Fa sabotieren, auch nicht mit kleinsten Taten

(Minghui.org) Ich schreibe heute diesen Bericht über mein unbewusstes und unbeabsichtigtes Verhalten. Zum einen möchte ich solch ein dem Fa nicht entsprechendes Verhalten beleuchten. Zum anderem hoffe ich, dass die Praktizierenden sich sofort korrigieren, wenn sie sich ähnlich verhalten haben sollten. Außerdem möchte ich, dass alle Praktizierenden dies Verhalten ernst nehmen und wachsam bleiben. Alle sollten Dafa ganz bewusst schützen. Jeder fängt bei sich selbst an. Denkt unbedingt daran: Nicht das Fa sabotieren!

Der Anlass

Ich bin 70 Jahre alt. Eines Tages kam eine Mitpraktizierende zum Besuch. Aus Geltungssucht, Überschwang und meinem Wunsch nach Selbst-Bestätigung zeigte ich ihr das Blatt, auf dem ich das Fa des Meisters aufgeschrieben hatte. (Ich hatte die Stellen vom Fa, die mir neue Erkenntnisse gebracht hatten und mir besonders hilfreich gewesen waren, auf einem Blatt Papier aufgeschrieben.) Zwischendurch gab ich ihr auch meine Notizen über den Austausch mit anderen Praktizierenden über Fa-Zheng-Nian und die Stellen von Erfahrungsberichten, die mir geholfen hatten. Alles stand auf einem Blatt, beide Seiten waren voll. Zusätzlich hatte ich noch einige Zettel, auf denen ich ebenfalls Stellen von Jingwen aufgeschrieben hatte. Das Blatt und die Zettel hatte ich in eine Plastikhülle getan und las sie oft. Wenn andere Praktizierende zu Besuch kamen, zeigte ich sie ihnen. Die Praktizierende fanden dabei kein Problem. 

Einmal allerdings sagte eine Praktizierende zu mir, dass es nicht gehe, die Quelle der Jingwen nicht anzugeben. Es gehe auch nicht, dass ich die Jingwen zusammen mit Passagen aus dem Austausch aufschreibe. So gehe es nicht, alles müsse verbrannt werden, ansonsten könne dies das Fa sabotieren. Ich fand dann auch nicht richtig, was ich getan hatte, wollte die Zettel aber ungern verbrennen. Später vergaß ich dann die Sache.

Vor zwei Jahren begann mein Kopf, sich unwohl anzufühlen. Im Jahr 2021 wurde es etwas schlimmer und 2022 besonders schlimm. Es fühlte sich so an, als ob viele große Maschinen in der Fabrik riesigen Lärm machen würden. Gleichzeitig hatte ich ein Taubheitsgefühl wie in einem harten Winter. Es führte dazu, dass ich nicht klar hören konnte, was die anderen sagten, und dass ich alles wie durch einen Schleier sah. Beim Laufen fühlte ich mich unsicher und wackelig. Manchmal konnte ich nicht einmal stabil stehen. In meinem Kopf war alles durcheinander. Ich fühlte mich wie kurz vorm Wahnsinn. Ständig sendete ich Aufrichtige Gedanken aus und verneinte diesen falschen Zustand. Ich lernte das Fa mehr und machte die Übungen mehr. Ich versuchte, die gewöhnlichen Menschen nichts davon merken zu lassen, weil ich nicht das Fa beschädigen und keinen negativen Eindruck erwecken wollte. Aber mein Zustand wurde immer schlimmer. Das Leid war unbeschreiblich. Ich schaute unaufhörlich nach innen, fand aber nichts, was ich falsch gemacht hatte.

Warum kann das Streichholz die Papiere nicht anzünden?

Eines Tages hatte ich vor, einige veraltete Minghui-Wochenzeitungen und die alten Videobänder zu verbrennen. Ich suchte draußen einen sauberen Platz. Dann zündete ich ein Streichelholz an und wollte das Papier anzünden. Sofort kam ein Windstoß und löschte die kleine Flamme. Meine Schwester schaute mich an und meinte, dass ich mich zu trottelig anstellen würde. Sie zündete ein Streichholz an, aber es klappte auch bei ihr nicht. Eine Schachtel Streichhölzer war bald verbraucht, aber immer noch kein Papier angezündet. Ich wunderte mich darüber und fand es seltsam; schließlich brachte ich alles wieder zurück.

Zu Hause fand ich viele Anhaftungen: Geltungssucht, Frohsinn, Überheblichkeit, Trachten nach persönlichen Vorteilen, Egoismus, Begierde zwischen uns Ehepartnern und Nachlässigkeit. Ich verstand, dass solche menschlichen Gesinnungen nicht zu meinem Selbst gehörten. Sie waren Anschauungen, die ich nach der Geburt erworben hatte. Ich akzeptierte sie nicht als mein wahres Selbst. Doch trotz des ständigen Nach-innen-Suchens veränderte sich mein Zustand kaum.

Veränderung nach Umsetzung

Der Meister sah, dass ich wirklich nach innen schaute, und gab mir einen Hinweis. In meinem Kopf tauchte ein Gedanke auf: „Jenes Papier ist noch nicht verbrannt.“ Mir fiel plötzlich ein, dass jenes Blatt mit den von mir aufgeschriebenen Texten noch nicht verbrannt war. Ich suchte sofort nach dem Papier, fand es und zerriss es. Dann kniete ich vor dem Bildnis des Meisters nieder und gestand meinen Fehler. Ich nahm mir fest vor, das Blatt am nächsten Tag zu verbrennen.

Am frühen Morgen wachte ich auf. Der Meister hatte den unkorrekten Zustand in meinem Kopf schon bereinigt. Ich brachte das zerrissene Blatt und die anderen Dinge, die ich letztes Mal nicht hatte verbrennen können, wieder zum gleichen Platz. Dieses Mal brauchte ich kein zweites Streichholz, um alles anzuzünden. Alles ging glatt.

Nach ungefähr 4–5 Tagen legte ich mich nach den morgendlichen Übungen kurz hin. Im Halbschlaf sah ich im Traum einen blauen Himmel. Eine Landkarte erschien, die aus vielen bunten runden Punkten zusammengesetzt war. Sie sah sehr hübsch aus. Ich schaute gutgelaunt auf die Karte. Die Karte bewegte sich stetig nach vorne. Zum Schluss erschienen am Ende der Karte zwei große Schriftzeichen: „End-Punkt“. Als ich aufwachte, spürte ich in allen Zellen meines Körpers Begeisterung. Vor Scham kamen mir die Tränen.

Das unbeabsichtigte Fa-sabotierende Verhalten korrigieren

Nach dieser Erfahrung bemerkte ich, dass ich meine Kultivierung nicht ernstgenommen hatte. Ich machte immer, was mir gefiel, und achtete nicht auf die Grundsätze des Dafa.

Der Meister sagt:

„Es gibt viele Formen der Störung, von denen die unbeabsichtigte Störung durch die Jünger selbst am schwierigsten zu erkennen ist. So hat das Ende des Buddhismus von Shakyamuni begonnen, und die Lehre ist tiefgründig.“(Aufwachen, 27.05.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte I

Wie man Dafa schützt, verstand ich nicht wirklich. Ich ging damit auch nicht ernsthaft um und dachte, dass es mit mir nichts zu tun habe. Dann tat ich so etwas und zeigte mein Blatt auch noch den Mitpraktizierenden. Wenn sich solches Verhalten weiterverbreiten würde, könnte das schwerwiegende Folge haben. Ich danke dem Meister für seinen barmherzigen Schutz und dafür, dass er jemanden zu mir schickte, um mich auf das Problem hinzuweisen. Dass ich damals nicht sofort das Blatt verbrannt hatte, hing mit meinem mangelnden Erkenntnisvermögen zusammen. Die Lehre hat sich mir sehr eingeprägt. Wenn solch ein Vorgehen, dass wir die Worte des Meisters ohne Quellenangabe und mit den Worten der Praktizierenden zusammen aufschreiben, für die Zukunft hinterlassen würde, dann könnten die Menschen später nicht mehr klar unterscheiden, wer was gesagt hatte. Die Sache sieht zwar nicht so groß aus, ist aber eigentlich der Beginn der Sabotage des Fa.

Als Dafa-Jünger sollen wir das kosmische Dafa schützen. Wir dürfen auf keinen Fall das Fa sabotieren, auch nicht mit den kleinsten Taten.

Das Obige sind meine persönlichen Erkenntnisse, die den Mitpraktizierenden als Beispiel dienen sollen. Falls etwas nicht dem Fa entspricht, bitte ich um Korrektur.