Mein sturer Ehemann

(Minghui.org) Ich habe 1995 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren und in den vergangenen 27 Jahren viel durchgemacht, sowohl Gutes als auch Schlechtes. Im Folgenden möchte ich den wundersamen Wandel meines Mannes beschreiben.

Mein Mann war Abteilungsleiter, bevor er in den Ruhestand ging. Als er beim Militär diente, war er einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Daher hatte er die Ansichten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) übernommen.

Er war sehr engstirnig und stur. Als ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, wurde er Zeuge der mysteriösen Veränderungen an meinem Körper. Ich wurde gesund und er hatte daher nichts gegen FalunDafa einzuwenden.

Mit den Familienangehörigen auskommen, die sich vor der KPCh fürchten

Als die KPCh Falun Dafa ab dem 20. Juli 1999 verfolgte, bekam mein Mann solche Angst, dass er mir riet, mit dem Praktizieren von Falun Gong  aufzuhören. Ich ging nicht auf seine Einwände ein und praktizierte einfach weiter.

Im Jahr 2002 wurde ich von der Polizei festgenommen, weil ich Flyer mit den Fakten über die Verfolgung verteilt hatte. Daraufhin wurde ich in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Mein Mann kam jeden Tag, um sich für meine Freilassung auszusprechen.

Nachdem er der Polizei 10.000 Yuan gezahlt hatte, durfte er mich wieder mit nach Hause nehmen. In dieser Zeit erlaubte er mir nicht, unser Zuhause zu verlassen und nach draußen zu gehen. Er verbot mir sogar, das Wort

„Dafa“ zu erwähnen oder Kontakt zu Mitpraktizierenden aufzunehmen.

Eines Tages wollte ich ihm helfen, aus der KPCh auszutreten. Das machte ihn aber wütend, und so schlug er mir ins Gesicht und machte ein paar beleidigende Bemerkungen. Alle sechs Familienangehörigen waren Mitglieder der KPCh und fürchteten sich vor der Verfolgung.

Deshalb war unsere familiäre Umgebung ziemlich angespannt. Eines Tages sagte ich zu meinen Kindern: „Eure Mutter hat nichts Schlimmes getan. Vor dem Himmel kann ich sagen, dass ich zu allem stehe, was ich getan habe.

Wenn ihr besorgt seid, dass ich euch in Schwierigkeiten bringen könnte, können wir auch getrennte Wege gehen und ich lasse mich von eurem Vater scheiden. Ich verlange nichts von euch, solange ich Dafa weiter praktizieren kann.“

Es schockte sie, dass ich so entschlossen war. Seitdem haben sie mir nie wieder Ärger gemacht. Doch nach diesem Gespräch ließ ich für eine lange Zeit in meiner Kultivierung nach und lebte eher wie ein gewöhnlicher Mensch.

Auf den Kultivierungspfad zurückkehren

2015 bekam ich große gesundheitliche Probleme und musste zwei Monate im Krankenhaus bleiben. Das war ein Weckruf für mich, und ich wusste, dass ich mich wieder kultivieren sollte.

Als ich nach Hause zurückgekehrt war, begann ich mich wieder fleißig zu kultivieren. Das gelang mir vor allem, weil mir die Mitpraktizierenden halfen. Nach bitteren Lektionen begann ich endlich, mich sehr ernsthaft zu kultivieren und machte die drei Dinge gut.

Ich lernte auch, mehr Güte für meinen Mann und meine Kinder zu entwickeln. Dadurch harmonisierte sich unser familiäres Umfeld.

Körperlich geht es mir immer besser und ich sehe jetzt jünger aus als zuvor. Aber mein Mann hat sich im Alter mehrere Krankheiten zugezogen.

Am zweiten Tag des Neujahrs 2022 fing mein Mann ein Gespräch an, als ich gerade ein Dafa-Buch las. Er sagte: „Jahrelang bin ich nun Zeuge deiner Kultivierung. Deine Veränderungen zeigen mir, dass Falun Dafa eine aufrichtige Kultivierungsschule ist.“

Ich überreichte ihm ein Zhuan Falun sowie alle Fa-Erklärungen des Meisters zusammen mit der Zeitschrift Minghui Weekly. Schließlich fing er an, die Falun-Dafa-Bücher zu lesen, und ich brachte ihm die Übungen bei.

Umgang mit Krankheitskarma

Am 4. Mai 2022 wurde mein Mann ernsthaft krank. Seine Stirn lief lila an und sein Haar stand zu Berge. Er konnte nicht gehen und sein Gesicht war bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Ich sagte zu ihm: „Bitte bedenke, dass du ein Falun-Dafa-Praktizierender bist. Bitte den Meister, dich zu retten.“

Ich schrieb auch mehrere Sätze auf ein Blatt Papier: „Ich bin der Schüler von Meister Li Hongzhi. Auf dem Kultivierungsweg folge ich nur meinem Meister. Alle anderen Arrangements lehne ich ab. Wer stört, macht sich schuldig und wird aussortiert werden.“

Ich bat ihn, diese Worte immer und immer wieder durchzulesen. Ich sagte ihm auch, er solle die Mantren zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken zusammen mit mir aufsagen.

Nach einer Weile schlief er ein. Als er aufwachte, fühlte er sich viel besser.

Zwei Tage später waren seine Symptome verschwunden und alles funktionierte wieder ganz normal.

Später sagte er mir: „Am 4. Mai hatte ich das Gefühl, ich würde gleich sterben. Nachdem ich begonnen hatte, die Worte, die du mir aufgeschrieben hast, durchzulesen, wurde mir leichter ums Herz. Je öfter ich es wiederholte, desto besser fühlte ich mich. Danach schlief ich ein. Ich möchte dir danken, dass du mir zweimal geholfen hast. Das erste Mal hast du mich davon überzeugt, mich wirklich zu kultivieren, und dieses Mal hast du mir das Leben gerettet.“ – „Nicht ich habe dich gerettet“, sagte ich. „Ich bin auch eine Praktizierende wie du. Der Meister hat dich gerettet. Wir sollten dem Meister dafür danken, dass er uns gerettet hat. Ich denke, du solltest eine öffentliche Erklärung abgeben und alle schlechten Dinge, die du über Falun Dafa und Meister Li gesagt hast, für null und nichtig erklären. Du solltest ein wahrer Kultivierender werden.“

„Ich weiß“, beteuerte er. „Ich werde eine öffentliche Erklärung in der schönsten Sprache schreiben, um dem Meister meine Dankbarkeit dafür auszudrücken, dass er mich gerettet hat.“