Es müssten noch mehr Praktizierende den Menschen die Fakten persönlich erklären

(Minghui.org) Nach Angaben der Epoch Times treten täglich etwa 40.000–50.000 Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und deren Jugendorganisationen aus. Schon lange denke ich darüber nach, einen Artikel zu schreiben, damit wir verstärkt im persönlichen Gespräch die wahren Umstände erklären. Ich hoffe sehr, dass noch mehr Praktizierende hervortreten, um mit den Menschen direkt über die Fakten zu sprechen.

Der Meister erklärt dazu Folgendes:

„Deshalb sollen alle Dafa-Jünger, neue oder langjährig Lernende, in Aktion treten und anfangen, umfassend die wahren Umstände zu erklären. Insbesondere was die Dafa-Jünger in China angeht, so soll jeder heraustreten, um die wahren Umstände zu erklären, sodass dies überallhin ausgeweitet wird. Jeder Ort, wo es Menschen gibt, soll erreicht werden.“ (Das Menschenherz loslassen, die weltlichen Menschen erretten, 01.09.2004, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Wie viele Praktizierende haben dies bis heute getan?

Wie der Meister sagte, ist das persönliche Gespräch die beste Methode, an die Menschen heranzutreten. Nach meinem Verständnis ist das in dreierlei Hinsicht gut. Erstens ist die Redefreiheit ein Grundrecht, egal in welchem Land man lebt. Wenn wir jeden Tag die Tatsachen über Falun Dafa im persönlichen Gespräch erklären würden, hätte die KPCh weniger Handhabe, uns zu verfolgen. Zweitens, es fällt uns leichter die Dinge aus der Sicht unserer Mitbürger zu verstehen. Wir können besser auf ihre Einwände eingehen, offen sprechen und ihre Bedenken ausräumen. Drittens, in alten Zeiten sind die Kultivierenden oft umhergewandert, um ihren Geist zu schärfen und ihren Charakter zu verbessern. Unsere heutigen Bemühungen, die Menschen im persönlichen Kontakt zu erretten, ist eine „neue Version“ dieser alten Kultivierungsform.

Auf diese Weise kultivieren wir uns nicht nur geistig, sondern bewahren auch die Würde des Dafa. Gleichzeitig erretten wir dabei die Menschen. Jeder Falun-Dafa-Praktizierende hat zum Ziel, in Zukunft ein erleuchtetes Wesen zu sein. Wenn wir jedoch nicht in der Lage sind, den Menschen die wahren Sachverhalte deutlich zu erklären, können wir sie auch nicht erretten.

Ich erinnere mich an einen Erfahrungsbericht, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe. Ein Falun-Dafa-Praktizierender hatte an die 50.000 Menschen im persönlichen Gespräch überzeugt, aus der KPCh auszutreten. Er ging sogar zur Staatssicherheit und überzeugte mehr als ein Dutzend Polizisten vom Austritt. Von zwei Praktizierenden wurde berichtet, dass sie innerhalb von drei Tagen etwa 2.800 Menschen persönlich zum Parteiaustritt bewegt haben.

Seit 2007 spreche ich mit den Menschen über die Fakten von Falun Dafa und die Verfolgung. Dabei erlebte ich viele Irrungen und Wirrungen: Missverständnisse der Mitpraktizierenden mir gegenüber, den Spott der gewöhnlichen Menschen. Manche Leute, die die Tatsachen nicht kannten, zeigten mich bei der Polizei an und ich wurde verfolgt. Dennoch gab ich nicht auf und ging diesen Weg weiter. Ich wusste nicht, wie viele Menschen es waren, denen ich zum Parteiaustritt verhalf. Der Meister zeigte mir jedoch in einem Traum, dass es mehr als 7.000 waren.

Es gibt zwei Geschichten, an die ich mich gerne erinnere.

Einmal sprach ich im Laden eines Mitpraktizierenden mit einem Ehepaar über Falun Dafa. Der Mann war Beamter in einem nahegelegenen Dorf. Mein Mitpraktizierender war über mein Vorgehen ein wenig besorgt. Aber ich blieb ruhig und nahm mir die Zeit, dem Ehepaar die Fakten zu erklären. Und tatsächlich traten beide aus der KPCh aus.

Während des Gespräches erfuhr ich, dass ihr Verwandter bereits mit ihnen über Falun Dafa gesprochen hatte. Er war früher Kommandant einer bestimmten Militärregion gewesen. Nach seiner Pensionierung flog er zu ihnen und berichtete über die wahren Begebenheiten von Falun Dafa. Damals waren sie noch nicht bereit, aus der KPCh auszutreten. Diesmal war es jedoch anders. Ich wusste, dass es nicht mein alleiniger Verdienst war, sondern auch die Bemühungen ihres Verwandten, eines Falun-Dafa-Praktizierenden.

Ein anderes Mal ging ich bei einer Hochzeitsfeier zu einem Tisch, an dem meine Onkel und älteren Brüder saßen. Im Gespräch erzählte ich ihnen über Dafa und riet ihnen, aus der KPCh auszutreten. Danach waren alle Männer mit einem Parteiaustritt einverstanden, bis auf einen, der das früher bereits erledigt hatte.

Während der Pandemie sind in China viele Menschen gestorben, weil sie durch die Propaganda der KPCh schwer vergiftet waren. Es könnte auch sein, dass sie Praktizierende angezeigt haben, die mit ihnen über Falun Dafa sprachen. Jetzt ist das nicht mehr der Fall. Die verbleibenden Menschen sind im Grunde diejenigen, die noch gerettet werden können. Es bleibt nur die Frage, ob die Falun-Dafa-Praktizierenden heraustreten und  den Menschen die Tatsachen im persönlichen Gespräch erklären können.

Wenn jeder von uns seine Rolle spielen würde, könnten noch mehr Menschen von Falun Dafa erfahren und gerettet werden.