Pekingerin nach zehn Jahren Haft erneut vor Gericht – Ehemann infolge der seelischen Belastung gestorben

(Minghui.org) Nach fünf Jahren in einem Arbeitslager steht eine Pekingerin wegen ihres Glaubens an Falun Dafa erneut vor Gericht.

Lang Dongyue wurde am 14. Dezember 2021 in der Stadt Zhangjiakou in der Provinz Hebei verhaftet, zwei Jahre nachdem sie von zu Hause weggezogen war, um der Verfolgung zu entgehen. Die Polizei nahm sie im Untersuchungsgefängnis der Stadt Zhangjiakou in Strafhaft und legte ihren Fall der Staatsanwaltschaft des Bezirks Xuanhua in Zhangjiakou vor. Sie soll am 22. Februar 2023 vor dem Bezirksgericht Xuanhua erscheinen.

Langs Ehemann Wang Lianyi engagierte trotz finanzieller Engpässe einen Anwalt für sie. Als er am 24. April 2022 die Kanzlei des Anwalts besuchen wollte und davor zwei Polizeiautos stehen sah, brach er aufgrund der psychischen Belastung zusammen. Nach einer langen Pause sammelte er seine Kräfte und ging mit seinem Freund in die Kanzlei. Am nächsten Tag fiel er in seinem Vorgarten plötzlich tot um.

Lang hatte im Juni 1998 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. Sie schreibt der Praxis zu, dass ihr Asthma und ihre Ringelflechte geheilt wurden. Weil sie den Forderungen der Behörden, Falun Dafa abzuschwören, nicht nachkam, wurde sie zu fünf Arbeitslageraufenthalten verurteilt, und zwar viermal im Pekinger Frauen-Zwangsarbeitslager und einmal im Zwangsarbeitslager Masanjia in der Provinz Liaoning.

Lang Dongyue wurden bei der Zwangsernährung die Zähne ausgeschlagen

Folter 

Während ihrer Haft wurde Lang ständig geschlagen, mit Elektrostäben geschockt und an den Handgelenken aufgehängt. Viele Male musste sie eine Zwangsernährung über sich ergehen lassen. Einmal zogen ihr die Insassen die Kleidung aus, drückten sie auf den nassen Betonboden, hielten ihr die Augen zu, öffneten ihren Mund und zwangsernährten sie. Manchmal wurden ihr nur kaltes Wasser und unbekannte Medikamente eingeflößt. Dabei wurden ihr mehrere Zähne ausgeschlagen.

Neben der Zwangsernährung ließen die Häftlinge sie auch hungern und verboten ihr, Wasser zu trinken, um sie zu quälen. Manchmal durfte sie nicht auf die Toilette gehen und nicht schlafen. Sobald sie einschlief, übergossen die Häftlinge sie mit kaltem Wasser.

Einmal schlugen ihr die Insassen auf die Brust, sodass sie fast erstickte. Manchmal traten sie mit hochhackigen Schuhen auf sie ein. Bei einer anderen Folterung zwang man Lang, in Schuhen herumzulaufen, die viel kleiner waren als ihre Füße.

Die Häftlinge misshandelten Lang auch sexuell, indem sie mit dem Stiel einer Fliegenklatsche oder einer Zahnbürste in ihren Genitalbereich stachen. Danach war sie nicht mehr in der Lage zu gehen.

Weil Lang aus Protest gegen die Verfolgung „Falun Dafa ist gut“ rief, zwangen die Wärter die Häftlinge, ihr die Hose auszuziehen, die Binde, die sie trug, abzureißen und ihr diese in den Mund zu stopfen. Als sie sich weiterhin gegen die Verfolgung wehrte, holten die Wärter aus der Toilette eine weitere benutzte Damenbinde und stopften sie ihr in den Mund. Als Blut aus ihrem Mund sickerte, zogen sie ihren Kopf nach hinten, um zu verhindern, dass das Blut herauslief.

Kontaktinformationen zu den Tätern:

Li Guangyao, Leiter des Büro 610 des Kreises Huailai: +86-13932388063Sun Tianyou, stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht des Kreises Huailai: +86-13331321060Zhao Shaochen, Staatsanwalt der Kreisstaatsanwaltschaft HuailaiZhang Yuewu, Richter am Bezirksgericht Xuanhua: +86-17703138633

(Kontaktinformationen zu weiteren Tätern finden Sie im chinesischen Originalartikel)

Frühere Berichte:

Beijing Man Detained for Seeking Wife’s Release

Two Women Brutally Tortured for Refusing to Renounce Falun Gong: Teeth Knocked Out Due to Force-Feeding (Photos)