Gedanken zum Tod einer Mitpraktizierenden

(Minghui.org) Eine Falun Dafa-Praktizierende in unserer Gegend, Li (Alias), verstarb plötzlich. Da es so unerwartet geschah, löste ihr Tod große Reaktionen unter den lokalen Mitpraktizierenden aus.

Wir alle wussten, dass diese Praktizierende sich in den ersten Jahren der Verfolgung sehr gut der Verfolgung widersetzt hatte. Als unsere lokale Produktionsstätte für Informationsmaterialien von den Behörden zerstört wurde, ging Li sofort los und holte die für uns dringend benötigten Informationsmaterialien von außerhalb der Stadt. Später baute sie mit Hilfe von Mitpraktizierenden eine neue Produktionsstätte in unserer Gegend auf. Doch nicht lange danach zerstörte die Polizei diese wieder und verhaftete Li.

Die Polizei verhörte und folterte sie und versuchte, weitere Praktizierende festzunehmen, aber Li blieb standhaft. Später wurde sie in das berüchtigte Masanjia-Zwangsarbeitslager gebracht, wo sie weiteren grausamen Folterungen ausgesetzt war. Einmal wurde ihr über 20 Tage lang der Schlaf entzogen. In dieser Zeit wurde sie mehrmals ohnmächtig. Dennoch weigerte sie sich, ihrem Glauben an Falun Dafa abzuschwören. Li übernahm immer die Führung im friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung. Am Ende verließ sie aufrecht und würdevoll das Zwangsarbeitslager.

Bald nachdem sie nach Hause zurückgekehrt war, schloss sie sich den Mitpraktizierenden in ihrer Gegend an, um die Menschen über die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa zu informieren. Sie arbeitete mit den lokalen Koordinatoren zusammen und half ihnen bei verschiedenen Aktivitäten. Zu Hause war sie eine treue Schwiegertochter und kümmerte sich liebevoll um die älteren Angehörigen. Auch zu ihrem mürrischen Mann war sie gutherzig. Nachdem ihr Sohn geheiratet hatte, lebte Li mehr als zehn Jahre lang mit ihm und seiner Frau zusammen. Sie stritt nie mit ihrer Schwiegertochter und half ihr bei der Erziehung ihres Enkels, der ein junger Falun-Dafa-Praktizierender wurde.

Vor drei Jahren erlebte Li schweres Krankheitskarma und wurde beinahe von den alten Mächten dahingerafft. In ihrer großen Verzweiflung schaute sie tief in sich hinein und erkannte, dass sie sich in den letzten Jahren sehr auf die endlose Arbeit auf dem Hof und im Haushalt konzentriert hatte. Daher hatte sie wenig Zeit gehabt, um die Minghui-Wochenzeitschrift und andere Informationsmaterialien zum Verteilen abzuholen. Deshalb brachten die Praktizierenden ihr die benötigten Materialien nach Hause. Nur wenn sie für die Familie einkaufen ging oder ihren Enkel von der Schule oder von außerschulischen Aktivitäten abholte, klärte sie die Leute über die wahren Umstände auf. Sie gab ihre Unzulänglichkeiten zu. Deshalb bat sie den Meister, ihr eine weitere Chance zu geben, sich zu erhöhen und es in Zukunft besser zu machen. Einen Monat später erholte sie sich und wurde wieder ganz gesund.

Li hatte sich von vielen Dingen losgesagt, aber sie hing immer noch an den gewöhnlichen Dingen zu Hause und wollte, dass ihre Familie ein gutes Leben führte. Von morgens bis abends arbeitete sie hart. Sie schaffte es, die drei Dinge zu tun, die von Dafa-Praktizierenden verlangt werden, aber nur am Rande. Vor allem war sie mit den Aufgaben rund um ihre Familie beschäftigt. Nachdem sie sich bei einem Sturz am Bein verletzt hatte, ließ sie sich von einem sogenannten Qigong-Meister behandeln. Damit hoffte sie, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden, um die Hausarbeit weiterhin erledigen zu können.

Am Tag vor ihrem Tod

Am Tag vor ihrem Tod hielt sie weinend meine Hand und sagte: „Ich habe mich nicht gut kultiviert und die Erwartungen des Meisters nicht erfüllt. Wenn es mir etwas besser geht, werde ich dich bitten, mir zu helfen, einen Erfahrungsbericht über meine Kultivierung zu schreiben, der auf Minghui.org veröffentlicht werden soll.“ Sie hoffte, dass Mitpraktizierende dadurch aus ihren  Erfahrungen lernen könnten und nicht dieselben Fehler wie sie machen würden. Ihre Familienangehörigen sagten zu mir: „Sie ist mit offenen Augen gestorben und hat diese Welt mit Bedauern verlassen.“ Ich war sehr traurig, denn so viele Lebewesen in ihrem Himmelreich warten immer noch sehnsüchtig darauf, von ihr gerettet zu werden!

Seitdem der Meister uns in die Phase der Fa-Berichtigung geführt hat, beobachten die alten Mächte die Falun-Dafa-Jünger sehr genau und versuchen, jede Schwäche in unserer Kultivierung zu finden, um uns zu verfolgen. Sie wollen nicht, dass wir bei der Kultivierung Erfolg haben, und versuchen immer, uns zu verfolgen. Vor allem wenden sie zwei Taktiken zur Verfolgung der Praktizierenden an: Gefängnis oder Krankheitskarma.

Sobald die alten Mächte unsere Kultivierungsprobleme entdecken, verfolgen sie uns gnadenlos. In den ersten Jahren, als Li in einem Zwangsarbeitslager festgehalten und brutal gefoltert wurde, gab sie nicht auf und überstand die Tortur mit aufrichtigen Gedanken. Diesmal wurde sie von den alten Mächten durch ihr Krankheitskarma unter dem Vorwand weggebracht, dass sie noch menschliche Anhaftungen an ihre Familie habe und vom Weg abgekommen sei. Denn sie habe den Dafa-Grundsatz „keine zweite Schule“ nicht beachtet und sich von einem falschen Qigong-Meister behandeln lassen.

Was mit dieser Praktizierenden geschah, ist für uns eine ernsthafte Lektion. Wir müssen alle menschlichen Anhaftungen loslassen, den von unserem Meister arrangierten Kultivierungsweg gut gehen und die alten Mächte in unserem Verhalten vollständig verneinen. Wenn wir aufrichtig sind, haben die alten Mächte keine Möglichkeit mehr, uns auszunutzen.

Der Meister erklärt uns:

„Wie man diesen Weg gut gehen und bis zum Schluss gehen kann, das erst ist am großartigsten. Denn während du diesen Weg gehst, wird es Schwierigkeiten geben, es wird verschiedene Prüfungen geben, es wird dämonische Schwierigkeiten geben, mit denen ihr nicht gerechnet habt, es wird verschiedenartige Störungen durch Eigensinn und Gefühle geben, mit denen ihr nicht gerechnet habt. Diese Störungen kommen durch die Familie, die Gesellschaft, die Verwandten und Freunde, sogar durch eure Mitkultivierenden. Außerdem gibt es auch Störungen durch die Situation in der menschlichen Gesellschaft und durch die Anschauungen, die in der menschlichen Gesellschaft gebildet sind. All dies kann dich zu einem gewöhnlichen Menschen zurückziehen. Wenn du das alles durchbrechen kannst, kannst du bis zu einer Gottheit voranschreiten. Wenn man sich als ein Kultivierender festigen kann und starke aufrichtige Gedanken hat, die sich durch nichts erschüttern lassen, dann ist das erst wirklich großartig. Es ist so wie ein Diamant, felsenfest, keiner kann dich bewegen, dann wird das Böse Angst bekommen, wenn es dich sieht.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz im Westen der USA, 26.02.2005)

Lasst uns die Lehre des Meisters nochmals bedenken, uns daran erinnern und den letzten verbleibenden Weg der Kultivierung bei der Fa-Berichtigung solide gehen. Wir wollen kein Bedauern zurücklassen und uns der barmherzigen Erlösung des Meisters als würdig erweisen. Unsere Mission ist noch unvollständig. Wir müssen alle Lebewesen, für die wir verantwortlich sind, erfolgreich retten und schließlich mit dem Meister nach Hause zurückkehren. Nur dann können wir unser großes vorgeschichtliche Gelübde erfüllen.

Bitte weist mich gütig auf etwaige Unstimmigkeiten in diesem Erfahrungsbericht hin.