Einen klaren Kopf bewahren bei der Aufklärungsarbeit im Internet
(Minghui.org) Kürzlich habe ich Artikel gelesen, die von Falun-Dafa-Praktizierenden außerhalb Chinas geschrieben wurden und online über die wahren Begebenheiten aufklären. Es scheint, dass die „Internet-Armee“ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sehr fleißig ist. In diesem Artikel teile ich euch mit, was ich in Festlandchina darüber erfahren habe.
Die Manipulation der öffentlichen Meinung ist inzwischen zu einer Industrie ausgewachsen. Die Themen reichen von internationalen Angelegenheiten über das tägliche Leben bis hin zur Unterhaltung. Die meisten Online-Plattformen in China (und auch viele außerhalb Chinas) werden von professionellen „Internet-Trollen“ geleitet, welche die Chats anführen. Sie unterstützen oder kritisieren entweder jemanden oder etwas und können eine bestimmte Gruppe oder ein bestimmtes Thema für lange Zeit ins Visier nehmen. Sie werden dafür bezahlt, sodass sie das posten, was ihnen aufgetragen wird. Zur Erinnerung weise ich darauf hin, dass Mitpraktizierende, die im Internet die wahren Umstände erklären wollen, sich dieser Situation bewusst sind und sich nicht täuschen lassen.
Meide Chat-Gruppen
Jede Internet-Chatgruppe wurde aus einem bestimmten Grund eingerichtet. Da sie Diskussionen beinhalten, haben die Mitglieder manchmal Meinungsverschiedenheiten. Manche Chatgruppen werden mit guten Absichten gegründet und die Diskussionen sind positiv, können aber auch negativ werden, wenn bestimmte Personen beitreten. Einige Chatgruppen dagegen wurden mit schlechten Absichten gegründet.
Es ist oft schwer zu erkennen, wie die Situation wirklich ist. Vielleicht sagt eine Person zunächst nichts Schlechtes, dennoch bin ich der Meinung, dass Praktizierende es vermeiden sollten, Chatgruppen überhaupt beizutreten, damit wir uns nicht zu ihren „Anhängern“ machen. Da es sich um Fachleute handelt, müssen sie bestimmte Anforderungen erfüllen, z. B. wie viele Chat-Gruppen sie gegründet haben, wie viele Personen beigetreten sind und welche Art von Personen beigetreten sind.
Sie sammeln Informationen darüber, welche Chatgruppen beliebt sind, welche Themen diskutiert werden, wie der Informationsfluss aussieht und so weiter. Sie bewerten auch die Wirkung der einzelnen Beiträge und wie viele Personen sie erreicht haben.
Es ist fast unmöglich zu wissen, welche Chatgruppe von einem KPCh-Internet-Troll organisiert wurde. Manche Praktizierenden denken, sie könnten einfach nur beobachten und nichts mitteilen. Aber das könnte eine Falle sein. Einige Praktizierende, die diesen Chatgruppen beitraten, wurden in den ersten Tagen der Verfolgung verhaftet. Aus Neugier wollten sie die Propaganda hören, weil sie dachten, auf diese Weise könnten sie „lernen“, wie man sie widerlegen kann.
Nicht streiten
Wenn wir den Menschen von Falun Dafa und der Verfolgung berichten, richten wir uns vor allem an diejenigen, welche die wahren Umstände nicht kennen oder keine Meinung dazu haben. Aber wir müssen vorsichtig sein, wenn wir jemandem begegnen, der eine negative Meinung hat. Wir können ihnen eine private Nachricht schicken, doch wenn sie nicht darauf reagieren, sollten wir aufhören.
Wenn wir uns mit Leuten streiten, die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bezahlt werden, können Algorithmen unsere Konversation überwachen und die „Debatte“ an andere Leute weiterempfehlen. Dadurch steigen die Popularität und das Profil der bösartigen Menschen. Diese professionellen Trolle verdienen Geld, je nachdem, wie viele Nachrichten sie veröffentlichen.
Geh nicht so leichtsinnig in Kontakt mit anderen
Diejenigen, die online über die Tatsachen aufklären, sollten darauf achten, dass sie nicht süchtig nach dem Surfen in den sozialen Medien werden oder sich mit Themen beschäftigen, die nichts mit der Erklärung der wahren Umstände zu tun haben. Das Internet ist voll von verschiedenen Arten von „Fishing“-Techniken. Wenn zum Beispiel eine Person weiß, was eine Gruppe mag, kann sie etwas posten, das damit zu tun hat. Die Leute in der Gruppe folgen ihm. So wird sein Konto bekannt. Es kann sein, dass er dann anfängt, erfundene Geschichten zu posten, und sogar beliebte Originalbeiträge durch gegenteilige Informationen ersetzt. Er nutzt seine Popularität, um negative Informationen zu verbreiten.
Aufgrund der Algorithmen müssen wir auf den „Informationskokon“ der sozialen Medien achten. Wenn ein normaler Nutzer im Internet nach einem bestimmten Thema sucht, sieht er möglicherweise alle möglichen Meinungen. Das ist ganz normal. Wenn Praktizierende negative Meinungen sehen, sollten wir nicht ängstlich werden, sondern uns auf das konzentrieren, was wir gerade tun. Manchmal ist es das Ziel der KPCh-Agenten, die Falun Dafa-Praktizierenden zu stören und nicht die gewöhnlichen Menschen.
Wir sollten uns immer daran erinnern, dass wir Falun-Dafa-Praktizierende sind, wenn wir die wahren Umstände erklären, und vor allem aufrichtige Gedanken bewahren.
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