Shen Yun hält große Pressekonferenz in New York zu Chinas transnationaler Verfolgung

(Minghui.org) Shen Yun Performing Arts hielt am 26. März 2025, wenige Stunden vor der ersten Vorstellung, eine Pressekonferenz im New Yorker Lincoln Center ab, um die systematische Unterdrückung des Ensembles durch Peking anzuprangern.

Künstler und Familienangehörige von Shen-Yun-Mitarbeitern berichteten über die Schikanen und Drohungen, denen sie durch die Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ausgesetzt waren. Der Konferenzleiter erklärte, es handele sich um das erste Forum dieser Art, das ins Leben gerufen wurde, um die Infiltration und grenzüberschreitende Unterdrückung des Ensembles durch die KPCh aufzudecken.

Über 1.500 Shen-Yun-Künstler und deren Familienangehörigen unterzeichneten eine Petition, in der sie die Vereinigten Staaten aufforderten, die böswilligen Aktivitäten eines ausländischen Regimes gegen das Ensemble auf amerikanischem Boden zu untersuchen und es dafür zur Verantwortung zu ziehen.

Am 20. Februar dieses Jahres erhielt das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C., – wenige Stunden vor der Premiere des Ensembles – eine E-Mail mit Bombendrohungen. Mark Thomas, Assistenzprofessor am Institut für Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften der La Salle University in Philadelphia, nannte es „absolut abscheulich“ und „völlig unangebracht“.

Der amerikanische Politikberater und Autor Roger Stone schrieb in seinem jüngsten Artikel: „Shen Yun, dessen Motto „China vor dem Kommunismus“ lautet, bietet eine faszinierende Inszenierung voller Pracht, die den Kern des geistigen Würgegriffs der Kommunistischen Partei Chinas auf das Denken des chinesischen Volkes trifft … Shen Yun muss den Chinesen immer als Inspiration dienen, ihr Land wieder groß zu machen.“

Vor der ersten Aufführung von Shen Yun im Jahr 2025 im Lincoln Center hält das Ensemble am 26. März 2025 eine Pressekonferenz ab, in der es die Bombendrohungen, Klagen und die Hetzkampagne der KPCh aufdeckt

Bombendrohungen und Infiltration durch die KP Chinas

Leeshai Lemish, Moderator bei Shen Yun und Moderator der Konferenz, stellte die Ziele und die Entwicklung von Shen Yun im Laufe der Jahre vor. Er beschrieb, wie Shen Yun in den letzten 18 Jahren auf acht Ensembles angewachsen sei und 74.000 Vorstellungen vor über elf Millionen Zuschauern gegeben habe. Das Ensemble habe es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionelle chinesische Kultur wiederzubeleben und die Welt über die Verfolgung spiritueller Gruppen wie Falun Gong durch die KPCh aufzuklären. Die Aufführungen würden weltweit hervorragende Kritiken erhalten.

Laut Lemish sei Shen Yun seit 18 Jahren mit Angriffen und Sabotageversuchen der KPCh konfrontiert. In den letzten Jahren habe sich die Situation verschärft.

Zu den Taktiken der KPCh würden der Einsatz von „Einheitsfront“-Organisationen und Agenten gehören. Diese würden Druck auf Theater und Regierungsvertreter ausüben, damit sie Aufführungen absagen oder ihre Sponsoring-Verträge zurückziehen. Die KPCh finanziere in den Mainstream-Medien und sozialen Medien bekannte Personen, um negative Narrative zu verbreiten und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Es würden unseriöse Klagen eingereicht, um den Betrieb von Shen Yun zu behindern. Außerdem habe die KPCh mehrfach Spione mobilisiert, die Shen-Yun-Busse zu beobachten und zu beschädigen. Seit letztem Jahr hätten die Agenten die Künstler körperlich bedroht und Bombendrohungen gegen die Theater, die die Aufführungen veranstalten, und ihr Publikum ausgesprochen.

Levi Browde, Geschäftsführer des Falun-Dafa-Informationszentrums, erklärte, das Zentrum habe über 150 Fälle dokumentiert, in denen die KPCh und ihre Partnerorganisationen versucht hätten, Shen Yun zu diffamieren und die Aufführungen der Ensembles zu sabotieren.

Allein im Jahr 2025 seien seit Beginn der Tourneesaison Drohungen gegen Shen Yun in den USA, Großbritannien, Frankreich und Taiwan ausgesprochen worden.

In den letzten Monaten hätten einige Mainstream-Medien Berichte veröffentlicht, die die Unternehmensethik von Shen Yun und den Glauben der Künstler verdreht hätten – die Inhalte würden sich decken mit der verleumderischen Propaganda der KPCh in den vergangenen 26 Jahren der Verfolgung von Falun Gong (auch Falun Dafa genannt).

Petition mit 1.500 Unterschriften fordert Ermittlungen in Bezug auf die Drohungen der KPCh gegen Shen Yun

Auf der Konferenz präsentierte der Moderator eine Petition mit über 1.500 Unterschriften. Nachdem die Hasstiraden gegen Shen Yun in den USA zugenommen hatten, wurde die Petition im Dezember 2024 eingerichtet. Viele Unterzeichner äußerten ihre Ablehnung des Angriffs auf ihre Werte, ihre Arbeit und ihre Lebensweise.

In der Petition heißt es, die „groben Verzerrungen und Falschdarstellungen“ würden „in den Mainstream-Medien widerhallen“, teilweise verstärkt durch „böswillige Forderungen nach behördlichen Ermittlungen“.

Und weiter: „Wir sind besorgt um das beliebte amerikanische Ensemble, das Millionen von Menschen Hoffnung und Freude bringt. Wir beobachten mit Sorge die Tendenzen Pekings, unsere Gesellschaft zu manipulieren und zu kontrollieren.“

Die Shen-Yun-Künstlerin Lee Rubacek sprach auf der Konferenz über die Darstellung in einem Artikel einer etablierten Zeitung: „Dort heißt es, Künstler seien gezwungen worden, auch nach einer Verletzung aufzutreten. Ich wurde letztes Jahr verletzt und die Kompanie ließ mich sofort meine Auftritte unterbrechen, gewährte mir Ruhe und bot mir eine MRT-Untersuchung im Krankenhaus. Drei Monate später stand ich wieder auf der Bühne und trat im Lincoln Center auf. Meine Erfahrung ist das genaue Gegenteil von der Darstellung in den Medien.“

Die Petition fordert eine Untersuchung durch das Justizministerium zur „ausländischen böswilligen Einflusskampagne“ und fordert den Kongress und den Präsidenten auf, US-Unternehmen vor chinesischen Unterdrückungsmaßnahmen zu schützen.

Falun-Dafa-Informationszentrum: Diese Bedrohungen stellen ein Problem der nationalen Sicherheit der USA dar

Levi Browde, der Geschäftsführer des Falun-Dafa-Informationszentrums, erklärte auf der Konferenz: „Wir haben die Menschenrechtsverletzungen der KPCh in den vergangenen 25 Jahren aufmerksam verfolgt. In letzter Zeit haben wir unseren Fokus auf ihre länderübergreifende Repression gerichtet.“

Laut Browde besteht ein zentraler Teil der Aktivitäten der KPCh darin, Shen Yun und Falun Gong durch Sabotage zu stören und zu eliminieren. „Ich möchte betonen, dass dies nicht nur eine Bedrohung für die Falun-Gong-Gemeinschaften im Ausland und für Shen Yun darstellt, sondern meiner Meinung nach eine ernsthafte Bedrohung für unsere nationale Sicherheit“, konstatierte er.

Levi Browde, Geschäftsführer des Falun-Dafa-Informationszentrums, spricht auf der Pressekonferenz am 26. März 2025 im Lincoln Center in New York City

Er zitierte US-General Robert Spalding aus dessen Aussage vor dem US-Kongress im Jahr 2024 und sagte, die KPCh nutze die US-Medien, um Kritik an ihren Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden. „Ein gutes Beispiel ist ihr Angriff auf Falun Gong – die KPCh hat das Universitätssystem in den Vereinigten Staaten im Grunde davon überzeugt, dass Falun-Gong-Praktizierende eine gehirngewaschene Sekte seien. Dasselbe hat sie mit unseren Medieninstitutionen gemacht.“

Er fügte hinzu, dass das Informationszentrum aus zahlreichen Quellen erfahren habe, dass im vergangenen Jahr jemand aus dem höchsten politischen Kreis der KPCh die Intensivierung der Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden außerhalb Chinas und von Shen Yun angeordnet habe.

Professor verurteilt Bombendrohungen der KPCh als „abscheulich“

Mark Thomas, Assistenzprofessor am Institut für Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften der La Salle University in Philadelphia, hat mehrere Shen-Yun-Aufführungen besucht (Foto mit freundlicher Genehmigung von The Epoch Times)

Professor Mark Thomas hat die Aufführungen von Shen Yun gesehen und beschrieb sie als „sehr friedlich“ und „sehr heilsam“.

Thomas sagte in einem Interview wenige Tage vor der Konferenz: „Die Bombendrohungen Chinas gegen das Kennedy Center und die Drohungen Anfang des Jahres sind einfach abscheulich.“ – „Und ob direkt durch die chinesische Regierung, das Ministerium für Staatssicherheit oder die Volksbefreiungsarmee – sie entschieden sich, das zu tun“, fügte er hinzu. „Was die chinesische Regierung mit diesen Bombendrohungen macht, ist … einfach völlig entgleist“, betonte er.

„Kunst ist … ein großartiges Mittel, um Menschen zu erreichen“, erklärte er. „Es ist eines der wenigen friedlichen Dinge, die uns noch geblieben sind, deshalb ist sie wichtig. Shen Yun weist auf die üblen Machenschaften der chinesischen Regierung und die Folter hin. Shen Yun entlarvt die KPCh und macht der Welt bewusst, wie schlimm sie ist.“

Er fügte hinzu, Shen Yun vermittle eine wunderbare Botschaft, „in vielen Fällen eine Botschaft der Hoffnung und diese zeige, wie das Gute das Böse besiegt.“

Amerikanischer Autor: Shen Yun wird die Chinesen inspirieren

Roger Stone ist ein amerikanischer Politikstratege, Redner und Autor. (Foto gemeinfrei)

Roger Stone schrieb am 15. März 2025 einen Artikel über Shen Yun. Die folgenden Auszüge stammen aus seinem Artikel „Shen Yun muss geschützt werden, um China wieder groß zu machen“ auf seiner Plattform Stone Cold Truth.

„Obwohl Präsident Trumps Zölle und seine harte Handelspolitik gegenüber China Wunder wirken und den Aufstieg der KPCh zur größten Weltmacht verhindern, kann das rücksichtslose kommunistische Regime im Fernen Osten nur dann wirklich besiegt werden, wenn das Herz und die Einstellung der Menschen verändert werden. Und niemand ist dabei erfolgreicher als Shen Yun.

Shen Yun, eine weltweite Sensation mit dem Slogan ‚China vor dem Kommunismus‘, bietet eine faszinierende Aufführung aus Gesang, Tanz, Kunst und Prunk, die den Würgegriff der KPCh auf die Denkweise der chinesischen Bevölkerung im Kern erreicht.

Der Kommunismus ist ein politisches System, das die Schönheit der Seele zerstört. Wenn Kommunisten dem menschlichen Ausdruck freien Lauf lassen, werden die Individuen schnell die Grenzen ihrer absurden und neidgetriebenen linken Ideologie überschreiten. Deshalb müssen alle kommunistischen Regime die kreativen Impulse der Menschen unterdrücken, um sie ihrer Menschlichkeit zu berauben und zu inhaltslosen Automaten zu degradieren, die nur noch dem autokratischen Regime dienen.

Shen Yun zeigt, dass das chinesische Volk weit mehr sein kann als das System, das ihm derzeit aufgezwungen wird. Es veranschaulicht, was China war, bevor die KPCh das öffentliche und private Leben in ihren Würgegriff nahm. China hatte eine wunderschöne Kultur, in der ein stolzes Volk seine Traditionen, seine ureigenen Religionen und seine Menschen über den Staat setzte – so wie es sein sollte.

Die KPCh ist sich der großartigen subversiven Wirkung von Shen Yun bewusst und sieht darin eine große Bedrohung für ihre Macht. Deshalb hat sie ein weltweites Vorgehen gegen Shen Yun und die religiöse Bewegung, die sie [die Künstler] inspiriert hat, eingeleitet.

Die Dämonisierung von Shen Yun ist nicht unähnlich dem, was Präsident Trump jahrelang durch Medien und Regierung ertragen musste, wobei ihre ausländischen Unterstützer im Schutz der Dunkelheit konspirierten, um seine rechtschaffenen Pläne zu vereiteln. Das Komplott gegen Trump scheiterte und das Komplott gegen Shen Yun wird auch scheitern.

Shen Yun für eine Präsentation ins Weiße Haus zu bringen, wäre für Amerika eine clevere Möglichkeit, der Repression der KPCh die Stirn zu bieten und gleichzeitig deutlich zu machen, dass Shen Yun ein kulturelles Erbe ist, das niemals von einem neidischen Regime ausgelöscht werden wird. Shen Yun muss dem chinesischen Volk stets als Inspiration dienen, um sein Land wieder groß zu machen.“

Das Publikum  am Abend des 26. März 2025 sind begeistert von der ersten Shen-Yun-Aufführung im David Koch Theater im Lincoln Center. Die Karten sind ausverkauft.