Verspätete Nachrichten: 68-Jährige aus Shandong wegen ihres Glaubens an Falun Dafa für 1,5 Jahre im Gefängnis
(Minghui.org) Pei Fengqins Familie erfuhr erst am 30. Januar 2025 von ihrer Verlegung ins Gefängnis, als ihr endlich erlaubt wurde, sie anzurufen.
Die 68-jährige Einwohnerin der Stadt Tai’an in der Provinz Shandong war am 29. Dezember 2024 in das Frauengefängnis der Provinz Shandong eingeliefert worden, doch ihre Angehörigen wurden nie benachrichtigt, wie gesetzlich vorgeschrieben.
Peis Tortur begann mit ihrer ersten Verhaftung kurz nach 10 Uhr am 5. Dezember 2023. Etwa sieben Polizisten nahmen sie fest; es waren Hauptmann Tian Lin und der Beamte Wang Xianmin von der Polizeibehörde des Bezirks Taishan sowie fünf oder sechs Agenten der Polizeiwache Sanli. Sie hatten sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa ins Visier genommen.
Ein Beamter forderte Pei auf, sich umzuziehen und mit ihnen zu gehen. Sie weigerte sich, der Aufforderung nachzukommen und klammerte sich an die Ecke eines Teetisches. Die Polizisten zerrten sie vom Tisch los und legten ihr Handschellen an, bevor sie sie zu ihrem Streifenwagen trugen. Danach hatte Pei blaue Flecken auf ihren Armen und eine große Beule an der Stirn.
Nach stundenlangem Verhör auf der Polizeiwache Sanli zerrten Polizisten Pei erneut in einen Streifenwagen und fuhren sie zu einer Untersuchung ins Krankenhaus. Es wurde festgestellt, dass sie hohen Blutdruck hatte, aber Tian und Wang brachten sie trotzdem ins Untersuchungsgefängnis von Tai’an. Die Wärter erkundigten sich nach ihrem Gesundheitszustand und die beiden Beamten behaupteten, sie sei vollkommen gesund. Dann warfen die Wärter einen Blick auf die Untersuchungsergebnisse des Krankenhauses und baten den Arzt des Untersuchungsgefängnisses, Peis Blutdruck zu messen. Er war sogar noch höher als die im Krankenhaus aufgezeichneten Werte.
Die Wärter verurteilten die Polizei für die Festnahme einer so gebrechlichen Frau und weigerten sich, Pei einzuweisen. Tian und Wang blieben etwa 30 Minuten dort und brachten Pei schließlich zurück zur Polizeiwache. Sie forderten sie auf, Papiere zu unterschreiben. Sie weigerte sich. Und so riefen sie ihre Familie herbei, um sie abzuholen zu lassen. Eine Woche später riefen sie Pei an und forderten sie auf, sich bei ihnen zu melden, um die Papiere zu unterschreiben. Sie ging nicht hin und bemerkte, dass in dieser Nacht zwei Beamte vor ihrer Wohnung postiert waren, um sie zu überwachen.
Um einer Verhaftung zu entgehen, verließ Pei ihr Zuhause und tauchte unter. Ihre Familie sagte, die Polizei habe am 11. Dezember 2023 an ihre Tür geklopft und versucht, sie festzunehmen.
Pei kehrte am Abend des 14. Oktober 2024 nach Hause zurück, um Sachen abzuholen. Am nächsten Morgen gegen 10 Uhr brachen etwa fünf Beamte die Tür auf und verhafteten sie.
Bei der körperlichen Untersuchung wurde bei Pei wieder ein gefährlich hoher Blutdruck festgestellt. Trotzdem gelang es der Polizei, sie kurz nach 14 Uhr an diesem Tag in das Untersuchungsgefängnis von Tai’an einzuweisen.
Das Bezirksgericht Taishan verhandelte Peis Fall am 19. November 2024 und verurteilte sie zu eineinhalb Jahren Haft. Sie wurde am 29. Dezember 2024 in das Frauengefängnis der Provinz Shandong verlegt.
Früherer Bericht:
Elf Einwohner in zwei Tagen wegen ihres Glaubens verhaftet (Stadt Tai’an, Provinz Shandong)
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