Meine Angst abgelegt – wieder einmal hat der Meister mir bei der Erhöhung geholfen
(Minghui.org) Ich bin 84 Jahre alt und habe vor dem 20. Juli 1999 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. In den mehr als 20 Jahren hat mir Meister Li viele Male geholfen, mich in der Kultivierung zu erhöhen.
Weil ich mich nicht fleißig kultiviert habe, hatte ich viele Anhaftungen. Eine davon war die Angst. Sie war so tief verborgen, dass ich nicht einmal bemerkte, wie schlimm sie war, bis sie sich in einer bestimmten Situation manifestierte. Erst da wurde mir klar, dass diese Anhaftung ein gefährliches Ausmaß angenommen hatte. Eines Tages sprach ich in einem Supermarkt mit einer jungen Verkäuferin über Falun Dafa und die Verfolgung. Sie sagte mir, dass sie nicht viel über Dafa wisse, aber auch keine negativen Gedanken darüber habe.
„Ich hätte da eine Broschüre mit Informationen über Falun Dafa für Sie. Sie können sie mit nach Hause nehmen und lesen, dann werden Sie die Wahrheit über Dafa verstehen“, riet ich ihr. Sie war einverstanden. Ich griff in meine Tasche und fand eine Broschüre, von der ich glaubte, dass sie für sie geeignet wäre.
Doch anstatt die Broschüre an sich zu nehmen, telefonierte sie. Ich hörte sie flüstern: „Kommen Sie schnell! Sie ist jetzt im Laden. Wenn Sie sich nicht beeilen, ist sie weg.“ Ich fragte: „Wen rufen Sie an?“ Sie sagte, dass sie ihre Freundin auf der Polizeiwache anrufe. Sofort kamen mir negative Gedanken in den Sinn. Dann beendete sie das Gespräch, nahm die Broschüre und fragte: „Woher haben Sie das? Wer hat Ihnen das gegeben? Was macht er? Wo wohnt er? Wie heißt er? Wie alt ist er?“
Ich fand das seltsam und fragte, warum sie das wissen wolle. Anstatt mir zu antworten, stellte sie nur weitere Fragen: „Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie alt sind Sie? Seit wann praktizieren Sie Falun Dafa? Wer in Ihrer Familie praktiziert es noch?“
Ich unterbrach sie und sagte ernst: „Das sind persönliche Informationen, die nichts mit Ihnen zu tun haben. Wenn Sie die Broschüre nicht wollen, geben Sie sie mir bitte zurück.“ Sie hielt die Broschüre in der Hand und sagte lächelnd: „Ich habe ja nur gefragt.“
Plötzlich erinnerte ich mich an ein Ereignis vor mehr als zehn Jahren: Damals hatte ich einem Polizisten in Zivil eine Broschüre gegeben, er deutete darauf und stellte mir genau dieselben Fragen, die mir die Verkäuferin gerade gestellt hatte. Ich war schockiert und zweifelte an ihren Motiven.
Ich dachte: „Ist diese Frau eine Polizistin in Zivil? Warum hat sie mir dieselben Fragen gestellt? Kann das ein Zufall sein?“ Ihr geheimnisvoller Blick, als sie ihr Handy benutzte, veranlasste mich zu der Vermutung, dass sie mich angezeigt hatte. Wahrscheinlich war es so. Je mehr ich darüber nachdachte, desto nervöser und ängstlicher wurde ich. Mein Instinkt sagte mir, dass etwas passieren könnte und ich so schnell wie möglich gehen sollte.
Ich nahm meine Tasche und ging zum Ausgang. Gerade als ich gehen wollte, kamen drei Polizisten herein, die mich jedoch überhaupt nicht beachteten. Mir schossen viele Gedanken durch den Kopf: „Die Polizei ist so schnell gekommen! Diese Frau muss eine Polizistin in Zivil sein und mich angezeigt haben. Diese Beamten sind speziell wegen mir gekommen. Wahrscheinlich komme ich nicht mehr nach Hause.“ Verschiedene Szenarien schossen mir durch den Kopf, dass sie mein Haus durchsuchen, mich mit einer Geldstrafe belegen, mich festnehmen und ins Gefängnis stecken würden.
Ich stand da wie betäubt und mein Verstand setzte aus. Die Frau ging zu ihnen hinüber und sagte: „Schnell, die Filialleiterin ist im Büro. Sie wird gleich gehen.“ Sie gingen sofort ins Büro der Filialleiterin. Ich kam wieder zur Besinnung und erkannte, dass die Polizei wegen der Filialleiterin gekommen war und nicht meinetwegen. Die Frau war also doch keine Polizistin und hatte mich auch nicht angezeigt.
Ich war fälschlicherweise beunruhigt gewesen, weil ich Angst gehabt hatte! In dem Moment spürte ich, dass mein Rücken kalt war. Ich hatte so stark geschwitzt, dass meine Kleidung ganz nass war. Der „blinde Alarm“ hatte meine tief verborgene Angst vollständig zum Vorschein gebracht. Mir wurde klar, dass die Verfolgung, die ich vor mehr als zehn Jahren erlebt hatte, immer noch mein Denken überschattete. Sobald ich mich an die frühere Situation erinnerte, wurde ich von der Angst überwältigt.
Der Meister sagt:
„Ihr alle kennt den Grundsatz der gegenseitigen Förderung und Hemmung. Wenn ihr keine Angst habt, wird der angstauslösende Faktor aufhören zu existieren.“ (Die letzte Anhaftung beseitigen, 12.08.2000, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)
Dieser „blinde Alarm“ war ausschließlich von meiner Angst verursacht worden, seine Heftigkeit schockierte mich. Die Kultivierung in der Fa-Berichtigung geht ihrem Ende entgegen, aber ich habe immer noch eine solch große Angst. Wie könnte ich mit einer solchen Anhaftung mit dem Meister nach Hause gehen?
Der Meister sagt:
„Die Berichtigung der Himmelskörper durch das Fa ist bereits abgeschlossen. Zurzeit findet der Übergang zur Fa-Berichtigung in der Menschenwelt statt.“ (Wacht auf, 18.11.2021)
Ich weiß, dass die Fa-Berichtigung der Menschenwelt jederzeit beginnen könnte, was bedeutet, dass die Kultivierung der Dafa-Praktizierenden in der Zeit der Fa-Berichtigung zu Ende geht. Doch ich hatte immer noch so eine starke Angst und andere Anhaftungen wie Kampfgeist, Groll, Neid, Übereifer und Angeberei. Wenn ich bis dahin nicht all diese Anhaftungen ablegen kann, werde ich dann nicht die Gelegenheit verpassen, ein göttliches Wesen zu werden? Ich war beunruhigt!
Andererseits war ich froh, dass der Meister mir meine größte Anhaftung aufgezeigt hat und ich noch die Chance habe, mich zu korrigieren. Sonst wäre ich in Zukunft wirklich über diese Anhaftung gestolpert. Der Meister hat mich gerettet, dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar. Ich möchte auch dieser Frau danken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat, mich zu erhöhen.
Es ist so ein großes Glück, dass ich in diesem Leben in China als Mensch wiedergeboren wurde, dass der Meister in dieser Zeit auf der Welt ist, um das Fa des Kosmos zu berichtigen und Lebewesen zu erretten, und dass ich mich im Dafa kultivieren kann. Ich schätze diese Gelegenheit und halte meine Kultivierung für wichtiger als mein Leben.
Die Angst ist meine größte Anhaftung, die ich ablegen muss. Solange ich das Fa fleißig lerne und mich strikt an die Lehre des Meisters halte, werde ich all meine Anhaftungen, einschließlich der Angst, ablegen können.
Solange ich mich den Eigenschaften des Kosmos angleiche, mich zu höheren Ebenen kultiviere und schließlich den Maßstab eines göttlichen Wesens erfülle, wird der Meister mich nach Hause bringen. Um meinen Wunsch zu verwirklichen, mit dem Meister nach Hause zu gehen, muss ich das Fa noch fleißiger lernen und mich so schnell wie möglich erhöhen.
Als ich mich noch einmal daran erinnerte, was mir in dieser Situation alles durch den Kopf gegangen war und an die Angst, schämte ich mich. Nach der Lehre des Meisters sollen Dafa-Praktizierende die Angst ablegen und den Polizisten mit Würde die wahren Umstände über Dafa erklären. Doch ich hatte eine solche Angst gehabt und nur noch fliehen wollen. Ich hatte nicht einmal daran gedacht, den Polizisten die Fakten zu erklären. Beim Vergleich mit den Falun Dafa-Praktizierenden, die der Meister in den Fa-Erklärungen erwähnt, schäme ich mich wirklich. Solche Unzulänglichkeiten in meiner Kultivierung, mangelnde aufrichtige Gedanken und noch so viele Anhaftungen! Hatte ich mich nicht selbst in die Lage gebracht, verfolgt zu werden?
Nach diesem Vorfall verbrachte ich mehr Zeit damit, das Fa zu lernen und aufrichtig nach innen zu schauen. Allmählich erhöhte ich mich und bekam ein besseres Verständnis über meine Beziehung zu den Polizisten. Ich ertrage keine Verfolgung, sondern helfe ihnen, durch Dafa erlöst zu werden.
Als ich fleißiger das Fa lernte, wurden meine aufrichtigen Gedanken stärker. Ich kultiviere das große Gesetz des Kosmos, mein Meister ist der Herr des Kosmos und der Herr aller Könige. Ich unterstütze den Meister bei der Fa-Berichtigung und errette Lebewesen. Ich gehe auf dem Weg zur Göttlichkeit. Wovor habe ich dann Angst? Innerlich rief ich: Hab' vor nichts Angst! Hab' vor nichts Angst! Hab' vor nichts Angst!
Als ich es zum dritten Mal rief, hörte ich plötzlich ein „Plopp“ in meinem Kopf. Das Geräusch war so laut, dass meine Ohren dröhnten. Dann hörte ich etwas zu Boden fallen. Ich schaute nach, sah aber nichts. Mir wurde klar, dass der Meister die hartnäckige Materie der Angst für mich beseitigt hatte. Danach fühlte ich mich erfrischt und mein Körper fühlte sich leicht an, so als würde ich schweben. Es war sehr angenehm und wunderbar. Wieder einmal hatte der Meister mir geholfen, mich in meiner Kultivierung zu erhöhen!
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