(Minghui.org) Ein 73-jähriger Mann aus dem Bezirk Ninghe in Tianjin wurde im August 2026 wegen seines Glaubens an Falun Dafa zu vier Jahren Haft verurteilt.
Li Guangyuan wurde am 9. Dezember 2025 festgenommen, als er auf einem Markt mit Passanten über Falun Dafa sprach. Polizeibeamte durchsuchten seine Wohnung und brachten ihn in die Haftanstalt des Bezirks Ninghe. Das Bezirksgericht Ninghe verurteilte ihn im August 2026. Weitere Einzelheiten zu seinem Strafverfahren sind nicht bekannt.
Es war nicht das erste Mal, dass Li wegen seines Glaubens ins Visier genommen wurde. Er begann im Jahr 1997 gemeinsam mit seiner Frau Mo Weiqiu, Falun Dafa zu praktizieren. Schon bald erfreuten sich beide bester Gesundheit. Li hatte sich von einer schweren Magenerkrankung, Krampfadern und einem Bandscheibenvorfall erholt. Auch die hypokaliämische Lähmung sowie die chronische Magenerkrankung seiner Frau waren verschwunden.
Nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 hielt das Ehepaar an seinem Glauben fest und wurde mehrfach verhaftet. Li musste von 2001 bis 2004 drei Jahre lang Zwangsarbeit leisten. Außerdem hat er bereits zwei vierjährige Haftstrafen (2004–2008 und 2018–2022) hinter sich.
Seine Frau wurde nach einer Festnahme im Jahr 2004 zu vier Jahren Haft verurteilt und nach einer weiteren Festnahme im Juni 2015 zu viereinhalb Jahren, nachdem sie gegen den damaligen KP-Chef Jiang Zemin – dem Initiator der Verfolgung von Falun Dafa – Anzeige erstattet hatte.
Einzelheiten zur bisherigen Verfolgung des Ehepaares finden Sie in den im Folgenden verlinkten Berichten.
Frühere Berichte:
Tianjin: Fünf Praktizierende zu Gefängnis verurteilt
Three Chinese Court Cases Highlight the Unlawful Nature of the Persecution of Falun Gong
Ehemann festgenommen, weil er vor Gericht für seine Frau ausgesagt hat
Stadt Tianjin: Folter, Schläge, Schwerstarbeit im Shuangkou Zwangsarbeitslager
Falun Gong-Praktizierende, die im Kreis Ninghe, Tianjin verfolgt wurden
Unerbittliche Folter im Arbeitslager Shuangkou in Tianjin
Relentless, Inhumane Torture of Falun Gong Practitioners in Tianjin's Shuangkou Labor Camp