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Polizei weigert sich, eine schwerkranke Frau freizulassen

18. Juni 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher Probleme nahm das Frauengefängnis der Provinz Liaoning eine Frau aus der Stadt Donggang nicht auf; dennoch weigerte sich die Polizei, sie freizulassen.

Die etwa 59-jährige Liu Mei war am 10. April 2026 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa festgenommen worden. Am 21. Mai brachte die Polizei sie in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning, mit der Absicht, sie eine bereits abgelaufene zweijährige Haftstrafe erneut verbüßen zu lassen.

Die Gefängnisbehörden ordneten eine obligatorische ärztliche Untersuchung im Zentralkrankenhaus der Gefängnisverwaltung der Provinz Liaoning an. Bei ihr wurde eine zystisch-solide Mischmasse mit einer Größe von etwa 9,1 × 7,4 cm in ihrem rechten Unterleib festgestellt. Innerhalb dieser Masse befand sich eine hyperechogene Masse (ohne Blutfluss) mit einer Größe von etwa 4,4 × 5,5 cm. Die Ärzte vermuteten, dass es sich um ein seit Jahrzehnten bestehendes fetiformes Teratom (missgebildeter Fötus) handelte.

Die Gefängnisleitung entschied sich gegen eine Aufnahme von Liu. Die Polizei brachte Liu zurück in die Untersuchungshaftanstalt der Stadt Dandong. Am 26. Mai wurde sie für eine Nachuntersuchung in das Zentralkrankenhaus der Stadt Dandong gebracht. Die dortigen Ärzte warnten davor, dass der Teratom-Tumor reißen oder sich verdrehen, Infektionen oder andere akute abdominale Komplikationen verursachen und sogar bösartig werden könne. Sie empfahlen eine schnellstmögliche Operation.

Liu und ihre Familie lehnten den chirurgischen Eingriff aufgrund der damit verbundenen Risiken und der ungeeigneten Bedingungen für die Nachsorge in der Haftanstalt ab. Daraufhin behielt die Polizei sie nach dem Krankenhausaufenthalt weiterhin in der Haftanstalt fest.

Lius jüngste Inhaftierung geht auf ihre Festnahme am 7. November 2021 wegen des Praktizierens von Falun Dafa zurück. Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes wurde sie am 17. Dezember 2021 freigelassen und unter Hausarrest gestellt. Am 29. Dezember 2022 verurteilte das Bezirksgericht Zhen’an sie zu einer zweijährigen Haftstrafe sowie einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Yuan (ca. 360 Euro). Ihre Berufung wurde am 20. Februar 2023 vom Mittleren Volksgericht der Stadt Dandong abgewiesen. Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes durfte sie die Haftstrafe außerhalb eines Gefängnisses verbüßen.

Lius Haftzeit endete im Oktober 2023; dennoch nahm die Polizei sie am 10. April 2026 fest und ordnete an, dass sie die zweijährige Haftstrafe erneut verbüßen müsse.

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