Dokumentation der Verfolgung von Frau Jiang Lanying aus Nanchang, Provinz Jiangxi

(Minghui.de) Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verfolgt Falun Gong seit neun Jahren und in dieser Zeit wendete dieses niederträchtige Regime alle hinterhältigen Methoden aus der Vergangenheit bis heute an, um Praktizierende brutal zu verfolgen. Die Verbrechen, die es begangen hat, sind zu zahlreich, um sie noch aufzeichnen zu können. Alle Wesen in den Himmeln und auf der Erde sind erzürnt darüber.

Frau Jiang Lanying, eine Praktizierende aus Nanchang, ist eine junge, feinfühlige und unverheiratete Frau. Sie litt seit dem 20. Juli 1999 über sieben Jahre in einem höllischen Gefängnis, wegen ihres Glaubens an Dafa. Sie erfuhr Demütigungen und Misshandlungen und befand sich viele Male am Rande des Todes, konnte jedoch überleben.

Haft, gnadenlose Schläge, durchnässt mit Urin

Die KPCh begann die großangelegte Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999. Frau Jiang Lanying klärte über die Verfolgung von Falun Gong auf und informierte das Regime über die Gutartigkeit von Dafa und appellierte für Gerechtigkeit. Beamte der Polizeistation der Qingshan Straße in Nanchang verhafteten sie ungesetzlich. Regimeagenten brachten sie im November des gleichen Jahres in das 3. Inhaftierungszentrum von Nanchang. Die Polizei hetzte Kriminelle dazu auf, sie gnadenlos zu schlagen und ihren Kopf gegen eine Wand zu treten. Ihr gesamter Körper war nach dieser Misshandlung blau und violett verfärbt. Die Täter gossen im kalten Winter Urin auf sie. Die Wache Liu Xiuying prahlte sogar: „Exkremente auf sie zu gießen ist großartig!”

Die Wache Meng legte Frau Jiang Handschellen an und fesselte sie mit acht anderen Praktizierenden zusammen. Dann fesselte sie eine Hand von jedem Praktizierenden so, dass alle acht die ganze Zeit über gebückt bleiben mussten. In dieser Position konnten sie weder gehen noch schlafen oder sich um etwas kümmern. Die Schmerzen, die alle ertragen mussten, befinden sich jenseits der Vorstellungskraft. Darüber hinaus schlugen die Wachen sie willkürlich und beschimpften sie.

Zwangsarbeitsstrafe verlängert, Gehirnwäschezentrum, ein weiteres Urteil über Zwangsarbeit

Jiang Lanying wurde zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt, doch die Beamten verlängerten ihre Strafe um ein weiteres Jahr. Ein Jahr später wurde sie in ein Gehirnwäschezentrum gebracht. Danach wurde sie erneut für weitere drei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gebracht.

Im Januar 2000, während Frau Jiang sich immer noch von den Misshandlungen erholte, die sie während der Haft erlebt hatte, brachten sie Agenten des Regimes in das Jiangxi Frauen-Zwangsarbeitslager. Die Wachen Wang Jizheng, Li Xiaoqun und Xu Xiaoliang wechselten sich darin ab, sie mit elektrischen Schlagstöcken zu schlagen. Sie banden Frau Jiang an zwei Betten, zogen ihre Arme und Beine extrem auseinander und ließen sie dann bewegungsunfähig für über drei Wochen in dieser Position. Sie folterten sie mittels Zwangsernährung, indem sie ihr einen Schlauch durch die Nase einführten und diesen von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends drin ließen. Frau Jiang hat Schwierigkeiten zu atmen und ihre Speiseröhre blutete.

Die Beamten des Lagers brachten Drogenabhängige dazu, Falun Gong-Praktizierende zu schlagen und zu beschimpfen, indem sie ihnen eine Haftverkürzung versprachen. Der Leiter Zeng Qingzhi, Wu, und der Divisionsleiter Wang Jizheng waren die Hauptanstifter und Folterer. Der Beamte Deng Jian steckte fünf Praktizierende in Isolationshaft, hing sie an Handschellen auf und schlug sie fünf Tage lang mit einem Schlagstock. Die Wache Zhou Qianqun schlug den Praktizierenden auf die Augen, so dass diese schwarz anliefen und geschwollen waren. Die Wache Hong Chuanghua zog eine Schlüsselkette mit vielen Schlüsseln daran über das Gesicht eines Praktizierenden und verletzte es dadurch. Die Wache Yang Liping öffnete den Mund einer Praktizierenden mit einem Metallinstrument und verursachte dadurch Blutungen. Yang lachte lauthals über die Schmerzen der Praktizierenden. Die Wache Xu Xiaoliang sagte oftmals, während er Praktizierende mit einem Schlagstock schlug: „Du wirst sterben und wie ein Hund weggeworfen werden!”

Jiang Lanying war über sechs Monate lang in einer kleinen Zelle von vier auf fünf Metern eingesperrt. Drei Drogensüchtige dienten als Wache. Die Fenster und Türen waren für gewöhnlich geschlossen und isolierten sie dadurch vollständig von der Außenwelt. Sie musste alles in diesem Raum verrichten: essen, schlafen und sich erleichtern. Die Luft im Raum war widerlich und sie sah keinerlei Tageslicht.

Nachdem die einjährige Haftstrafe vorüber war, weigerten sich die Lagerbeamten Frau Jiang zu entlassen und verlängerten die Haftstrafe um ein weiteres Jahr. Danach wurde sie trotzdem nicht freigelassen. Stattdessen wurden Agenten der Polizeistation der Qingshan Straße informiert, sie in ein Gehirnwäschezentrum zu bringen, in dem sie aus Protest gegen die Verfolgung in einen Hungerstreik trat.

Trotz einer schriftlichen Notiz des medizinischen Personals des 3. Stadtkrankenhauses, dass Jiang Lanying gefährdet war, ernsthaft zu erkranken, brachten der Verwalter der Qingshan Straße Huang Wei und Beamte der lokalen Polizeistation Frau Jiang für weitere drei Jahre in ein Zwangsarbeitslager. Dort wurde sie fast zu Tode gefoltert. Lagerbeamte fürchteten, dass sie für ihren Tod verantwortlich gemacht werden könnten und informierten ihre Familie darüber, dass sie eine Kaution für medizinische Behandlungen hinterlegen sollten.

Verhaftet und erneut verurteilt

In einer Nacht im Juli 2002 drangen der Leiter der örtlichen Sicherheitsdivision Li Xiaoping und eine Gruppe von Polizisten erneut in das Heim von Frau Jiang ein. Sie trugen sie gegen ihren Willen ins Freie, schoben sie in einen Polizeiwagen und brachten sie zuerst in die Polizeistation der Qingshan Straße, wo der politische Leiter Li sie erbarmungslos schlug. Schließlich kam sie in das 1. Inhaftierungszentrum der Stadt.

Dort wurde sie von der Wache Sun mit einer konzentrierten Kochsalzlösung zwangsernährt. Personal von der Polizeiwache des östlichen Flussbezirks und von der lokalen Polizeiwache der Qingshan Straße verhörten sie viele Male und wechselten sich beim Foltern ab. Sie schlugen in ihr Gesicht, schlugen sie mit einem Metallstab, entzogen ihr den Schlaf und traten ihr auf die Füße. Die Täter waren u.a. Zhou Xiangfeng, Wang Li, Wei und andere Personen der Polizeiwache in der Qingshan Straße sowie Liu und Personal der Polizeiwache des östlichen Flussbezirks. Sie stellten einen Stuhl auf ihre Füße und setzten sich darauf, um sie zu foltern. Dies verletzte die Zehennägel beider großer Zehen und diese lösten sich schließlich ab.

Die Obrigkeiten verurteilten Frau Jiang zu fünf Jahren Gefängnis und sandten sie in das Jiangxi Frauengefängnis, in dem sie in einen langen Hungerstreik trat, um damit ihre bedingungslose Freilassung zu fordern. Nachdem sie ins Krankenhaus gebracht wurde, sandten Beamte des Krankenhauses verschiedene Nachrichten, dass ihre Gesundheit in Gefahr war. Provinzbeamten und jene des städtischen Büros 610 gingen mehrmals ins Krankenhaus, um ihren Zustand zu betrachten, doch sagten unverhohlen: „Absolut keine Entlassung; wenn sie stirbt, stirbt sie hier!”

Da Frau Jiang ihren Hungerstreik für längere Zeit durchführte, wurde sie von den Wachen ebenso lange zwangsernährt. Um sie zu „reformieren” intensivierten die Gefängnisbeamten die Folter. In diese Verfolgung verstrickte Personen waren u.a. Assistenzleiter Li Hui; die Wache der Ausbildungsabteilung Zhong Yunhua; und die Wachen Hu Ruihua, Wan Minying, Wang Juan, Zeng Xianghui, und andere. Einmal hetzten sie Kriminelle dazu auf, sich bei ihrer Überwachung abzuwechseln und sie mehrere Tage lang vom Schlafen abzuhalten. Zusätzlich zwangen sie Frau Jiang Tag und Nacht zu stehen. Wenn sie hinfiel, banden sie sie zusammen. Sie ließen sie auf keinen Fall eindösen. Kam es dennoch dazu, wurde sie gefoltert. Die Kriminellen Shu Yingjing und Deng Liping banden sie an einen Fensterrahmen und versuchten sie dazu zu zwingen, eine Garantieerklärung zu unterschreiben. Sie ließen sie so lange nicht frei, bis sie fast das Bewusstsein verlor. Ihr Körper zitterte stark und sie wurde bewusstlos.

Während ihrer Einkerkerung im Gefängnis der 3. Division hörte man oft in der Nacht Frau Jiangs lautes, schmerzvolles Schreien durch die Folterungen. Das lange Foltern und die mentale Pein zerstörten ihren Geist und Körper. Sie sah wie ein Skelett aus und konnte nicht mehr ihre Beine krümmen. Ihr gesamter Körper war gefühllos geworden. Ihre Füße waren geschwollen. Das Jiangxi Frauengefängnis ist wahrlich eine lebende Hölle.

Die Verfolgung vollzog sich auf viele schändliche Arten

Im Juli 2007, kurz vor Ende ihrer Haftstrafe, stürzten die Wachen Wan Minying und Hu Ruihua vom Frauengefängnis und Hu Jun von der Pengjiawan Polizeistation in das Heim ihrer Eltern und konfiszierten Familieneigentum, ohne irgendeine legale Rechtfertigung. Das alte Ehepaar war entsetzt.

Am 13. Juli 2007 kam Frau Jiang, die so viel ertragen musste, schließlich nach Hause. Das lokale Lijiazhuang Bürgerkomitee fuhr damit fort, sie zu überwachen. Sie kamen jeden Tag vorbei, um sie zu belästigen und stellten jemanden ab, der ihre Eingangstür beobachtete. Alle Familienmitglieder und Freunde, die sie besuchten, wurden verhört. Sogar Dinge, die mitgebracht wurden, wurden inspiziert. Das Bürgerkomitee bestach sogar Frau Jiangs Nachbar, mit Vornamen Chen, damit er Frau Jiang 24 Stunden täglich überwachte.

Diese Verfolgung, der Frau Jiang Lanying unterworfen wurde, ist nur zu typisch in der seit neun Jahren andauernden und ruchlosen Unterdrückung von Dafa-Praktizierenden durch die KPCh. Während dieser neun Jahre nutzte das herrschende Regime alle sein zur Verfügung stehenden Staatsmechanismen und verschwendete nationale Ressourcen, um diejenigen zu verfolgen, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben. Die Verfolgung beleuchtet die vollständige Bösartigkeit des herrschenden Regimes.

Im Gegensatz dazu folgen Dafa-Praktizierende im Angesicht solch einer Verfolgung, die die gesamte chinesische Nation beschämt, immer noch den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie bleiben vernünftig und friedfertig, bezeugen die Gnade und die Macht von Falun Dafa und die wahre Herrlichkeit des Universums!