Todesmeldung aus der Provinz Hebei: Freundlicher Dorfbewohner stirbt im Handan Arbeitslager aufgrund der Verfolgung (Fotos)

(Minghui.org) Herr Wu Ruixiang lebte im Dorf Nanguan im Bezirk Li in der Provinz Hebei. Die Dorfbewohner betrachteten ihn als eine hart arbeitende, ehrliche, bodenständige und freundliche Person. Er hat anderen immer von ganzem Herzen geholfen, egal wie anstrengend oder schmutzig die Arbeit war. Er begann das Praktizieren von Falun Gong im Jahre 1998, und schnell entledigte er sich seiner schlechten Gewohnheiten, wie Rauchen, Trinken, Glücksspiel und Kämpfen. Er war streng mit sich selbst, um ein besserer Mensch zu werden. In den letzten mehr als zehn Jahren war er gesund.

Herr Wu wurde am 24. April 2012 in das Handan Zwangsarbeitslager gebracht. Ursprünglich war er zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt worden. Jedoch vier Monate später rief die Lagerleitung seine Familie an und forderte sie auf, ihn nach Hause zu holen. Herr Wu starb am 18. Januar 2013.

Herr Wu Ruixiang

Rechtswidrig verhaftet und zu Zwangsarbeit verurteilt

Mehr als ein Dutzend Polizisten aus der Polizeidienststelle im Bezirk Li, dem Büro 610 und der Chengguan Polizeistation gingen zu Herrn Wu nach Hause und verhafteten ihn am Abend des 23. April 2012. Später plünderte die Polizei seine Wohnung. Auch Frau Xie Aman, Herr Li Ergang und Herr Li Baoheng wurden verhaftet.

Herr Wu und Herr Li wurden am nächsten Tag dem Handan Zwangsarbeitslager überstellt, ohne dass rechtliche Verfahren befolgt wurden. Frau Xie brachte man in das Frauenzwangsarbeitslager der Provinz Hebei.

Bevor Herr Wu in das Arbeitslager kam, nahmen ihn der Polizist Han Jinsuo und mehrere andere Beamte aus der Polizeidienststelle im Bezirk Li mit zu einer körperlichen Untersuchung zum Krankenhaus für Traditionelle Chinesische Medizin im gleichen Bezirk und Herr Wu galt als gesund. Herr Wu war zu einer anderen Prüfung zugelassen, bevor er in das Arbeitslager kam, die ebenfalls zeigte, dass er gesund war.

Herrn Wus Frau ging zur Polizei und fragte nach dem Aufenthaltsort ihres Mannes. Wang Junchang, Chef der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit im Bezirk Li, log sie an: „Wir waren es nicht, die ihn festnahmen. Wir kennen seinen Verbleib nicht." Herrn Wus Frau weinte und sagte: „Selbst wenn Sie ihn nicht verhafteten, es war Ihre Anordnung. Er hatte noch nie gespielt oder mit anderen gestritten, seit er mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen hat. Weil er weggebracht wurde, ist niemand da, der sich um die Hausarbeit kümmert und die Feldarbeit übernimmt und seine 80-jährige Mutter muss auch in seine Obhut. Wenn Sie mir nicht sagen, wo er ist, werde ich nicht gehen." Wu Junchang übergab ihr widerwillig Herrn Wus Einweisung zur Zwangsarbeit, die der Familie hätte überreicht werden sollen, als Herr Wu ins Arbeitslager kam.

Gefoltert im Handan Zwangsarbeitslager

Herr Wu wurde in der Abteilung Nr. 2 des Handan Zwangsarbeitslager festgehalten. Um eine hundertprozentige „Umerziehungs-"Rate zu erzielen, gründete die Lagerleitung eine „spezialisierte Abteilung", die alles mögliche tun musste, um Praktizierende zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Zhang Xiuping, Direktor des Arbeitslagers, heuerte einen Schurken namens Gao Fei an, um Falun Gong-Praktizierende nach Belieben grenzenlos zu foltern. Gao sagte: „Die Armee ist es, die Menschen tötet und das Arbeitslager ist es, das Menschen verletzt. Du wirst „umerzogen“, egal wie. Wenn du da nicht mitmachst, werden wir jedes Foltergerät bei dir anwenden, wie die Tigerbank und das Festbinden mit Seilen. Wir werden sehen, ob du „umerzogen“ werden kannst oder nicht."

Herr Wu wurde in die „spezialisierte Abteilung" übernommen, weil er sich nicht „umerziehen“ lassen wollte. Wegen seiner Weigerung war er dort brutaler Folter ausgesetzt. Gao Fei entzog ihm den Schlaf und befahl den Insassen, ihn rund um die Uhr zu überwachen. Herr Wu wurde gezwungen, zu stehen oder auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Man beschimpfte und bedrohte ihn und zwang ihn, an Gehirnwäschesitzungen teilzunehmen. Die Wachen ließen ihn nicht duschen, nicht die Kleidung wechseln und keine Familienbesuche empfangen.

Folternachstellung: Für einen längeren Zeitraum auf einem kleinen Hocker sitzen

Die Wachen bedrohten Herrn Wu mit elektrischen Schlagstöcken und befahlen ihm, eine Reueerklärung zu schreiben, aber er weigerte sich. Die Wachen fertigten eine Aussage an und versuchten ihn zu zwingen, seine Fingerabdrücke darunter zu setzen. Weil Herr Wu nicht kooperierte, wurde er auf den Boden gedrückt. Ein Wachmann schob seine Finger in eine Steckdose, um ihn zu schocken.

Folternachstellung: Unbekannte Drogen injiziert

Herrn Wu wurden über zehn Tage lang unter Zwang Injektionen und unbekannte Medikamente verabreicht, wodurch seine Gesundheit sich arg verschlechterte. Die Lagerleitung rief später seine Familie mehrmals an und forderte sie auf, Herrn Wu nach Hause zu nehmen.

Herrn Wus Familie ging am nächsten Tag ins Arbeitslager, um ihn zurückzuholen. Die Lagerleitung rief sie sogar an, während sie auf dem Weg waren. Ein Wärter erzählte einmal einem Falun Gong-Praktizierenden: „Weißt du, wer aus medizinischen Gründen entlassen werden darf? Anders als diejenigen, die eine große Menge an Geld bezahlen, muss diese Person auf alle ihre Organe verzichten, und sie wissen, dass du in den Tod gehen wirst. Sie lassen sie nach Hause gehen, damit sie nicht im Lager sterben. Sie werden nicht in der Lage sein zu überleben, auch wenn sie nach Hause gehen."

Herr Wu kam am 05. September 2012 nach Hause und starb am 18. Januar 2013 in den Fünfzigern. Ein guter Mensch wurde getötet, so beweinten ihn die Freunde, seine Familie und die Dorfbewohner.

Herr Wu sprach nicht viel über die Folter, der er im Arbeitslager unterzogen wurde, weil er nicht wollte, dass seine Familie leiden musste. Allerdings wissen wir aus Berichten von anderen Praktizierenden, wie brutal die Verfolgung ist.

Herrn Yang Baochun, 44, wurden Medikamente injiziert, die sein zentrales Nervensystem schädigten und einen Nervenzusammenbruch bei ihm auslösten. Er verlor sein rechtes Bein als Folge der Folter, der er im Handan Zwangsarbeitslager ausgesetzt war.

Herr Hao Wenmin wurde zahlreichen Foltermethoden unterzogen, wie Zwangsernährung, Elektroschocks, Schläge, Aufhängen, langfristiges Stehen und Schlafentzug. Er starb im Jahr 2005.

Herrn Zhang Liguo, 42, bekam Injektionen mit Giftstoffen, wodurch sich seine Gliedmaßen versteiften und ihm Schwierigkeiten beim Gehen bereiteten.

An der Verfolgung beteiligte Personen:

Zhang Xiuping, Direktor des Handan Zwangsarbeitslagers: +86-310-4010518 (Büro), +86-310-8125219 (Privat), +86-13903103000 (Handy)

Wei Yongsheng, stellvertretender Direktor des Handan Zwangsarbeitslagers: +86-310-4010118 (Büro), +86-310-8129158 (Privat), +86-13603105959 (Handy)

Gao Fei, Wache: +86-310-8052898 (Privat), +86-13930068442 (Handy)