(Minghui.org) „Als ich erfuhr, dass 60 Kinder zum Zeltplatz kommen würden, wurde mir schwindlig. Das würde sicher ein riesiges Chaos geben, mit dem ich umgehen müsste. Doch wenige Tage später entspannte ich mich, denn die Kinder benahmen sich sehr gut. Sie halfen mir sogar, alle Tische zu reinigen. Wie machen Sie das nur?“ So sagte ein Mitarbeiter zu Frau Wang, einer Lehrerin an der Minghui-Sommerschule in Toronto.

Dieses Jahr wurde die jährliche Minghui-Sommerschule zum ersten Mal auf einem Zeltplatz in der Nähe von Toronto organisiert. Vom 2. Juli bis zum 10. August besuchten 60 Kinder aus Toronto, Ottawa, Mississauga und sogar aus den Vereinigten Staaten die Minghui-Sommerschule und nahmen am Unterricht in chinesischer Sprache, Zeichnen, Kampfkunst und Sport teil.

Neben dem Schulunterricht lernten die Kinder auch die koreanische Kultur, Bogenschießen, Kanufahren, Wasserski und anderen Aktivitäten. Als junge Falun Gong-Praktizierende lasen sie natürlich auch die Falun Gong-Bücher und praktizierten jeden Tag die Übungen und die Meditation.

Frau Wang ist stolz auf die Kinder.

„Ja, sie sind sehr diszipliniert. Eine westliche Frau, die mit uns im selben Gebäude wohnte, fragte mich einmal, wie es möglich ist, dass diese 60 Kinder jeden Abend nach 21:30 Uhr so ruhig werden. Meine Antwort verblüffte sie: ‚Was? Sie sind alle zu Bett gegangen? Wie schaffen sie das nur?‘“

„Auch ihr Teamgeist verwunderte mich. Viele von ihnen trafen sich im Zeltlager zum ersten Mal, arbeiteten jedoch sehr gut miteinander. Sogar Kinder von anderen Gruppen des Zeltlagers wurden von ihnen beeinflusst. Sie spielten und arbeiteten miteinander wie die besten Freunde.“

„Ich erzählte den Leuten, die davon so beeindruckt waren, dass unsere Kinder alle Falun Gong praktizieren.“

Gruppenübungen
Gruppenmeditation
Das Falun Gong-Buch lesen
Beim koreanischen Kulturtag
Wasserski
Bogenschießen
Kanufahren

Als junge Falun Gong-Praktizierende halfen die Kinder den Lehrern, anderen Campern über Falun Gong zu erzählen: „Wenn wir die Übungen praktizieren oder meditieren, kommen die Leute oft herüber und fragen, was wir machen. Dann überraschen uns unsere Kinder immer wieder, indem sie den Menschen sehr tiefgehend über die Praktik erzählen“, sagte Frau Wang.

Die Kinder hielten im Zeltlager eine chinesische Kulturshow ab. Diese einstündige Show war sehr erfolgreich: „Einige westliche Kinder und ihre Eltern fragten uns, wo sich unsere Schule in Toronto befindet. Ich spürte die Macht der traditionellen Kultur. Während der Show stellten unsere Kinder auch Shen Yun Performing Arts vor. Viele Leute waren interessiert.“

Die traditionelle chinesische Kulturshow

Frau Gloria, eine Grundschullehrerin aus Taiwan, empfand wie Frau Wang: „Bei Konflikten schauen die Kinder nach innen, was sie von Falun Gong gelernt haben, und lernen auch zu vergeben.“

„Eines Tages stritten sich zwei Kinder um einen Stuhl. Ich ging zu ihnen hin und fragte, wer von ihnen zuerst mit dem Streiten aufhören könnte. Einer von ihnen ließ den Stuhl los, obwohl er weinen wollte, da er zuerst darauf gesessen hatte. Später vergaß er die Sache und spielte wieder fröhlich mit den anderen. Das Kind, das den Stuhl ‚gewonnen‘ hatte, fühlte sich jedoch unbehaglich und spürte, dass die Leute sein Verhalten nicht schätzen. Auf diese Art lernte es auch zu vergeben und nicht zu kämpfen.“

Frau Wang leitet die Minghui-Sommerschule seit zehn Jahren und hat einige der Kinder aufwachsen sehen: „Dieses Jahr haben wir drei Klassen, die in Altersgruppen unterteilt sind. Die Ältesten sind zwischen 12 und 13. Sie besuchten die Minghui-Schule schon vor vielen Jahren und haben ein sehr gutes Verständnis von Falun Gong. In der mittleren Klasse sind die 8- bis 11-Jährigen. Die meisten von ihnen waren letztes Jahr schon dabei, sie haben große Fortschritte gemacht. Letztes Jahr konnten viele von ihnen noch kein Chinesisch lesen, doch heute versteht jeder mindestens 60 Prozent der chinesischen Schriftzeichen im Zhuan Falun, dem Hauptbuch von Falun Gong. Und die dritte Klasse besteht aus den 7-Jährigen und Jüngeren.“

„Alle Ausbilder waren dieses Jahr professionelle Lehrer. Sie taten ihr Bestes, um unseren Kindern zu helfen. Diese Kinder sind sehr talentiert und rein. Wir Erwachsene müssen ihnen mehr Sorgfalt und Verständnis entgegenbringen, und in einer Weise reden, die sie verstehen. Ich glaube, dass diese jungen Falun Gong-Praktizierenden es nächstes Jahr noch besser machen werden.“