(Minghui.org) Ich hatte das Glück, an der diesjährigen New Yorker Fa-Konferenz teilzunehmen und bei den verschiedenen Veranstaltungen in Manhattan den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung zu erklären. Hier möchte ich über eines meiner unvergesslichsten Erlebnisse berichten.

Am letzten Tag der Konferenz praktizierten wir die Dafa-Übungen auf dem Times Square. Times Square ist das „Herz“ von New York City. Tausende von Menschen gehen jede Stunde vorüber. Anfangs regnete es noch, doch als wir die Übungen zeigten, rissen die Wolken auf.

Ich hielt ein Spruchband, verteilte Flugblätter über Falun Dafa und danach praktizierte ich die Übungen. Während der Übungen wurde uns gesagt, wir sollten aufrichtige Gedanken aussenden.

Nach fünf Minuten hieß es, dass wir alle Störungen gegen unsere Veranstaltung beseitigen müssen. Mir war schwer ums Herz, da ich nicht wusste, was geschehen war. Nach weiteren fünf Minuten stand ich auf und schaute mich um. Da sah ich eine Gruppe von Menschen, die Spruchbänder hielten, auf denen der Meister und Dafa verleumdet wurde.

Ich ging hin und wollte mit ihnen sprechen. Doch sie hüpften nur herum und schrien. Für mich alleine war es schwer, sie zu stoppen. Fünf bis sieben weibliche Dafa-Praktizierende in meiner Nähe sendeten aufrichtige Gedanken aus, aber die Gruppe fuhr mit ihrem Geschrei fort. Ich dachte, dass wir es nicht zulassen dürfen, dass sie auf diese Weise andere Lebewesen und sich selbst zerstören. Wir sind Falun Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung, unsere Mission ist es, Lebewesen zu erretten. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Menschen vergiftet werden.

Ich bat einige männliche große und starke Dafa-Praktizierende um Hilfe, damit sie die Demonstranten davon abhalten, Lügen zu verbreiten. Sie waren nur 10 bis 12 Personen, während wir über 200 Praktizierende waren.

Viele Praktizierende kamen und halfen. Die Demonstranten teilten sich in zwei Gruppen auf. Wir bildeten auch zwei Gruppen, stellten uns vor ihre Spruchbänder und hielten sie so davon ab, Menschen mit ihren Parolen zu vergiften. Ein großer, junger chinesischer Praktizierender wurde von ihnen angeschrien und beschimpft, doch er ließ sich nicht davon berühren. Mehrere Praktizierende schlossen sich ihm an und unterstützten ihn.

Bald darauf änderte sich die Situation. Als immer mehr männliche Praktizierende herbeikamen, wurden die Demonstranten ruhiger. Einige Minuten später gingen sie weg. Das Böse hatte aufgegeben, für mich war das ein großer Sieg. Wir konnten unsere Veranstaltung ohne weitere Störungen beenden.

Einige Stunden später tauchte dieselbe Gruppe am Union Square auf, wo wir eine weitere Veranstaltung hatten. Sie versteckten sich hinter einem Zaun und baten mehrere Polizisten, in ihrer Nähe zu bleiben. Ich konnte nicht anders und musste lachen.

Sie sahen aus wie verängstigte Tiere. Ich dachte, dass es von dem Erlebnis am Times Square am Vormittag herrührte. Einer von ihnen machte sogar unsere Handbewegung für das Aussenden der aufrichtigen Gedanken nach und hielt seine rechte Hand aufrecht vor seiner Brust. Es kam mir so vor, als versuchte er, sich auf übernatürliche Art und Weise zu schützen. Er tat mir leid. Viele Praktizierende standen vor dem Zaun, nur ein paar Passanten konnten die Demonstranten sehen und diejenigen, die sie sahen, zeigten kein Interesse.

Eine Person kam vorüber, zeigte auf ein Spruchband der Demonstranten und plauderte mit mir: „Sie verstecken sich hinter dem Zaun, wie können sie so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Ihr Meister hat 11 Grundstücke? Wirklich? Erstaunlich!“ Auf einem ihrer Spruchbänder behaupteten sie, dass der Meister 11 Grundstücke besitzen würde.

Amerikaner denken anders als Chinesen. Deshalb bewirkten die Parolen auf den Transparenten gerade das Gegenteil. Die Amerikaner leben in einer Gesellschaft, die Menschen ermutigt, erfolgreich zu sein. Sie werden denken, dass der Meister ein erfolgreicher Mensch ist, wenn sie sehen, dass er „11 Grundstücke“ besitzt. Ganz gleich, was auch geschieht, die Versuche der kommunistischen Partei, Dafa zu verleumden, sind zwecklos.

Aus der Sicht der Kultivierung erkannte ich, dass ich als Einzelperson nicht viel Einfluss habe, doch wenn wir einen Körper bilden und zusammenarbeiten, ist unsere Stärke unaufhaltsam. Ich verstand auch, dass das Böse keine Wirkung haben wird, wenn wir es in diesem Raum und anderen Räumen beseitigen. Unser Körper in diesem Raum muss auch aufrichtige Gedanken in andere Räume aussenden. Auf diese Weise können wir das Böse effektiv unter Kontrolle bringen.

Das Obengenannte ist mein Verständnis auf meiner begrenzten Ebene. Sollte ich etwas Unangebrachtes geschrieben haben, weist mich bitte darauf hin.