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Auflistung von Falun Gong-Praktizierenden, deren Strafanzeigen gegen Jiang Zemin am 1. Juli 2015 in Kopie bei Minghui eingegangen sind

19. Juli 2015

(Minghui.org) Viele Falun Gong-Praktizierende machen jetzt von ihrem Recht Gebrauch, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erstatten. Jiang hatte 1999 die Verfolgung von Falun Gong angeordnet, die enorme Verluste und großes Leid verursacht hat. Die Welle der Strafanzeigen gegen den früheren chinesischen Diktator wächst von Tag zu Tag.

Die Minghui-Website erhält jeden Tag Kopien von Strafanzeigen der Falun Gong- Praktizierenden gegen Jiang Zemin. In diesem Artikel präsentieren wir eine Auswahl der Strafanzeigen, die wir am 1. Juli 2015 in Kopie erhalten haben.

Die vorliegenden Strafanzeigen wurden beim Obersten Volksgericht und der Obersten Volksstaatsanwaltschaft eingereicht, die nach einem kürzlich erlassenen Gesetz alle Strafanzeigen, die die Bürger einreichen, akzeptieren und bearbeiten müssen.

Folter, Gift und Gefängnisstrafen

Der Vater des verstorbenen Lehrers Zuo Zhongyou erstattete im Namen seines Sohnes Strafanzeige gegen Jiang Zemin. Darin wird er beschuldigt, dass die Folter, die sein Sohn im Zwangsarbeitslager ertrug, seinen Tod verursachte.

Frau Song Huilan wurde im Winter gezwungen, mit nur einer dünnen Decke auf einem eiskalten Boden zu schlafen. Ihr wurden unbekannte schädliche Medikamente gespritzt, die sie schwächten. Ihr rechtes Bein verfaulte und musste schließlich amputiert werden.

Herr Kong Dewen wurde von Lebensmitteln vergiftet, die in der Haftanstalt zubereitet worden waren. Die Verletzungen führten bis zur Erblindung. Im Zuge der Verfolgung verlor er seine Mutter und seine Frau. Seine Mutter befand sich wegen seiner Verhaftung in enormem Stress und Angst und verstarb bald darauf. Seine Frau ließ sich von ihm scheiden, weil sie den Druck der wiederholten Drohungen durch die Behörden nicht aushielt.

Fall 1: Herr Zuo Zhongyou

Beruf: Mittelschullehrer

Heimatstadt: Gemeinde Yusubou, Bezirk Yi, Provinz Liaoning

Datum der Einreichung: 22. Juni 2015

Die wichtigsten Fakten:

Herr Zuo Zhongyou war wiederholt festgenommen worden, ehe er im Dezember 1999 für zwei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gebracht wurde. Er wurde geschlagen, mit Elektrostäben geschockt, zwangsernährt, ihm wurde der Schlaf entzogen und er wurde zu harter Arbeit gezwungen, während ihm Handschellen angelegt waren. Er erlitt starken Gewichtsverlust, Blutdruckabfall und hatte eine Schwellung am Bein, als er im April 2001 freigelassen wurde.

Im Oktober 2001 wurde Herr Zuo erneut für zwei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gebracht. Dieses Mal wurde er am ganzen Körper geschockt, in Isolationshaft gesperrt und dazu gezwungen, stundenlang auf einer kleinen Metallbank zu sitzen. Durch die brutale Folter verlor er über 25 kg Körpergewicht und schwebte in Lebensgefahr.

Das Arbeitslager ließ ihn im September 2003 wieder frei, um der Verantwortung für seinen Tod zu entgehen. Er litt unter schwerem Husten und erbrach, als er freigelassen wurde. Die Polizisten aus dem Arbeitslager und das Personal seiner Schule schikanierten ihn häufig zu Hause.

Aktuelle Situation

Herr Zuo starb am 29. Mai 2006 im Alter von 35 Jahren an Lungenkrebs und Nierenversagen als Folge der Folter. Sein Vater erstatte in seinem Namen Strafanzeige gegen ihn.

Vorhergehende Berichte zu diesem Fall (die deutschen Versionen sind leider nicht verfügbar):

Young Teacher Dies after Suffering Cruel Torture at Jinzhou City Labor Camp in Liaoning Provincehttp://en.minghui.org/html/articles/2006/7/1/74983.html

Brother Persecuted to Death and Sister Illegally Sentenced to Prisonhttp://en.minghui.org/html/articles/2009/3/12/105519.html

Details der Beschwerde in chinesischer Sprache(http://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/1/中学教师被迫害致死-父亲控告元凶江泽民-311722.html)

Fall 2: Frau Song HuilanBeruf: UnbekanntWohnort: Stadt Hegang, Provinz HeilongjiangDatum der Einreichung: 18. Juni 2015

Die wichtigsten Fakten:

Nach mehreren Festnahmen und Inhaftierungen wurde Frau Song im April 2002 für drei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gebracht.

Frau Song wurde am 1. Juli 2010 erneut festgenommen. Sie trat in einen 18-tätigen Hungerstreik. Am 13. Dezember wurde sie erneut verhaftet und zwei Wochen später in die Haftanstalt des Bezirks Tangyuan gebracht. Sie wurde gezwungen, mit nur einer dünnen Decke auf einem eiskalten Boden zu schlafen und erlitt infolgedessen einen schmerzhaften Gebärmuttervorfall.

Am 23. Februar 2011 wurden Frau Song Handschellen angelegt und ihr wurden mit Gewalt unbekannte giftige Drogen injiziert. Nach der Injektion bekam sie extreme Schmerzen und ihre Beine unterhalb der Knie wurden taub und steif. Sie fühlte sich schwach und träge und erlitt einen Gedächtnisverlust. Außerdem wurde sie inkontinent. Ihre Waden wurden brandig und hätten beinahe amputiert werden müssen.

Als Frau Song am 28. Februar über Herzprobleme klagte, wurde sie beschimpft. Der Arzt der Haftanstalt sagte ihr am nächsten Morgen, dass ihr rechtes Bein nicht mehr zu retten wäre. Die Strafanstalt ließ sie am Nachmittag frei, um der gesetzlichen Haftung zu entgehen. Im Mai verlor Frau Song ihr rechtes Bein.

Aktuelle Situation

Frau Song ist dauerhaft behindert.

Foto von Frau Song

Vorhergehende Berichte über diesen Fall:

Frau Song Huilan verlor ihren rechten Fuß aufgrund erzwungener Drogeneinnahmehttp://de.minghui.org/html/articles/2011/10/7/66503.html

Bei Frau Song Huilan bildete sich durch die Folterverletzungen Nekrose am Bein und Fuß, so dass die Knochen freilagen (Fotos)http://de.minghui.org/html/articles/2011/6/5/64898.html

Details der Beschwerde in chinesischer Sprache(http://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/1/被打毒针致残-宋慧兰控告迫害元凶江泽民-311688.html)

Fall 3: Herr Kong DewenBeruf: IngenieurHeimatstadt: Stadt Hefei, Provinz AnhuiDatum der Einreichung: Kürzlich

Die wichtigsten Fakten:

Herr Kong war schon viele Male einer Gehirnwäsche ausgesetzt worden, ehe er im März 2000 für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager gebracht wurde. Nach seiner Freilassung war er permanent verwirrt; im Jahr 2002 war er gezwungen, sein Zuhause zu verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

Als Herr Kong im Jahr 2004 nach Hause kam, wurde er erneut in ein Haftzentrum zurückgebracht. Er wurde geschlagen, zu harter Arbeit gezwungen und ihm wurde der Schlaf entzogen. Im März 2004 bekam er von dem Essen, das in der Zweiten Haftanstalt in Hefei ausgegeben wurde, eine Lebensmittelvergiftung, wodurch die Sehkraft auf beiden Augen immer schwächer wurde.

Als Herr Kong im Januar 2005 in die Dritte Haftanstalt in Anhui gebracht wurde, war er abermals brutaler Folter ausgesetzt. Seine Sehkraft verschlechterte sich weiter und ging schließlich ganz verloren.

Wegen seiner Verhaftung bekam seine Mutter eine Panikattacke und verstarb im November 2008. Seine Frau konnte den Druck der wiederholten Drohungen durch die Behörden nicht ertragen und ließ sich im Jahr 2005 von ihm scheiden.

Aktuelle Situation

Herr Kong ist blind.

Vorhergehender Bericht über diesen Fall:

Wie wurden die Augen eines Ingenieurs verletzt?http://de.minghui.org/html/articles/2010/8/7/60664.html

Details der Beschwerde in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/1/被迫害双目致残-安徽工程师控告江泽民-311637.html

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun das ihnen zustehende Recht aus, Strafanzeige gegen den ehemaligen Diktator zu erheben.