(Minghui.org) Bereits 300 Millionen Chinesen sind aus der Kommunistischen Partei Chinas und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten. Diese mutige Handlung wurde am 25. März 2018 in Melbourne vor der Staatsbibliothek mit einer Kundgebung unterstützt.

Die Austrittswelle begann 2004, als The Epoch Times die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei Chinas veröffentlichte. Bis März 2018 haben über 300 Millionen Chinesen über die Website der Zeitung mit ihrem Namen oder einem Pseudonym ihre Austrittserklärung abgegeben.

Falun-Gong-Praktizierende in Melbourne halten eine Kundgebung vor der Staatsbibliothek ab, um die 300 Millionen Chinesen zu feiern, die aus der Kommunistischen Partei und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten sind.

Ein Mitglied des australischen Parlaments sowie Vertreter einer NGO und chinesischer Gemeinschaften sprachen bei der Kundgebung, um ihre Unterstützung zu zeigen.

Viele Passanten werden durch die Kundgebung und Informationsstände auf die Verfolgung aufmerksam. Sie lesen die Informationen und nehmen Broschüren mit.

Passanten erfahren, warum die Verfolgung von Falun Gong falsch ist. Daraufhin unterschreiben sie die Petition für ein Ende der Verfolgung.

Schweigen bedeutet, ein Komplize zu sein

Senatorin Janet Rice vom australischen Parlament spricht bei der Kundgebung.

Angesichts der Verfolgung zu schweigen, sei gleichbedeutend mit Duldung. Das sagte die Senatorin Janet Rice vom australischen Parlament bei der Kundgebung. Die Unterstützung des Austritts aus der Kommunistischen Partei bedeute die Unterstützung von Menschenrechten und Gerechtigkeit.

Auch glaube sie, dass Australien verlangen sollte, dass das chinesische Regime internationale Ermittler nach China einreisen lässt, um die Verfolgung von Falun Gong zu untersuchen. Sie sagte, dass die australische Regierung den Handel mit China nicht auf Kosten von Menschenrechten durchführen solle. Rice versprach, sich weiterhin für die Menschenrechte der Falun-Gong-Praktizierenden einzusetzen.

Protest gegen die Kommunistische Partei, nicht gegen China

Peter Westmore, ehemaliger Vorsitzender des nationalen Bürgerrates, zollt den mutigen Menschen Respekt, die aufstehen und aus der Kommunistischen Partei austreten.

Peter Westmore, ehemaliger Vorsitzender des nationalen Bürgerrates, sagte, dass Millionen Menschen sich von der Partei gelöst hätten und gegen die Verfolgung protestierten. Die Menschen protestieren jedoch nicht gegen China als Land, sondern gegen die Herrschaft der Kommunistischen Partei. Er werde sich auf die Seite der verfolgten Chinesen stellen und ihre Menschenrechte unterstützen, versprach Westmore.

Zum Schluss meinte er, dass die Verfolgung eines Volkes kein Ausdruck einer mächtigen Regierung sei, sondern einer schwachen. Eine wirklich mächtige und zivilisierte Regierung respektiere den Willen ihres Volkes.

Der Parteiaustritt ist eng mit den Chinesen in Australien verbunden

Ruan Jie, Chefredakteur der „Tiananmen Times“, sagte, dass es nicht nur um Menschen in China gehe, sondern auch um Chinesen im Ausland.

Ruan Jie, Chefredakteur der Tiananmen Times, sagte, dass das Eindringen des chinesischen Regimes in Australien die Freiheit und die Menschenrechte des chinesischen Volkes bedrohe. Er glaube, dass es nicht nur um Menschen in China gehe, sondern auch um Chinesen im Ausland.

Die Existenz der Kommunistischen Partei sei eine enorme Bedrohung für die Chinesen sowie für Demokratie und Freiheit auf der ganzen Welt, sagte Ruan. Er forderte von Auslands-Chinesen und Regierungen ein klares Nein zur Kommunistischen Partei.

Der Parteiaustritt, eine spannende Sache

Lucy Bridgewater aus London unterzeichnet eine Petition, in der sie die Kommunistische Partei in China auffordert, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden.

Die Londonerin Lucy Bridgewater blieb lange Zeit vor einem Plakate stehen, las es und unterschrieb dann die Petition, in der sie die Kommunistische Partei aufforderte, die Verfolgung von Falun Gong in China zu beenden. Sie sagte, es sei spannend zu wissen, dass 300 Millionen Menschen aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten sind. Traurig war sie, von der Verfolgung von Falun Gong zu hören, aber froh zu wissen, dass sich die Menschen in China gegen die Diktatur und die Verfolgung wehren.

Bridgewater sagte, dass sie überzeugt sei, dass die Zahl weiter ansteigen werde, weil ein friedlicher Weg, aus der Partei auszutreten, tatsächlich ein mächtigerer ist. Sie wusste nicht, dass die Kommunistische Partei in ihren vergangenen politischen Bewegungen über 80 Millionen Menschen getötet hat. Alles, was sie an diesem Tag erfuhr, habe sie aufgerüttelt, sagte sie.

Paul Donohoe aus Richmond unterstützt den Protest der Falun-Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung.

Paul Donohoe aus Richmond berichtete, er habe bereits von der Verfolgung gehört und sei gekommen, um seine Unterstützung für Falun Gong zu zeigen. Er unterstütze die Bemühungen der Praktizierenden, Gefangenschaft, Verfolgung und Organraub von lebenden Praktizierenden für Transplantationen zu beenden.

Donohoe glaubte, dass diese Kundgebung sehr wichtig sei, weil die Menschen, die sie sehen, sich lange daran erinnern würden, und das öffentliche Bewusstsein würde die Bemühungen der Praktizierenden unterstützen, die Verfolgung zu beenden.