(Minghui.org)

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Auch die Lehrer in China sind dem Verfall der moralischen Werte zum Opfer gefallen. Viele haben Geld von ihren Schülern genommen und sie schikaniert.

Andere Lehrer dagegen praktizieren Falun Gong und folgen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in ihrem täglichen Leben. Um diese Lehrer geht es in diesem Artikel. Wir berichten über vier von ihnen, wie sie während der 19-jährigen Verfolgung durch das kommunistische Regime standhaft in ihrem Glauben geblieben sind.

Rentnerehepaar in der Provinz Hebei

Liu Xiuchun und Chen Tongqing waren vor ihrer Rente Lehrer an einem Gymnasium in der Provinz Hebei. Beide wurden von mehreren Krankheiten gequält. Chen hatte Asthma, was ihm das Atmen das ganze Jahr über schwer machte. Außerdem konnte er wegen einer rheumatoiden Arthritis und einem Darmbruch kaum gehen. Liu hatte seit ihrem 30. Lebensjahr ein schwaches Herz und wurde oft ohnmächtig. Auch quälte sie eine Magenerkrankung und Bluthochdruck. Am meisten litt sie jedoch unter chronischer Schlaflosigkeit. 1990 bekam sie außerdem ein Halsproblem, wodurch sie weder normal atmen noch sprechen konnte.

In den 80er und 90er Jahren litt das Paar an jedem einzelnen Tag. Oft fragte Liu ihren Mann: „Ist unser Leben in einer Sackgasse?“ Chens Antwort lautete normalerweise: „Wenn unsere Kinder nicht wären, würde ich mich umbringen.“

Im Januar 1998 erhielt Chen eine Ausgabe des Buches Zhuan Falun von Li Hongzhi, dem Hauptwerk von Falun Gong. Das Paar las es und kam zu dem gleichen Schluss: „Es ist ein großartiges Buch.“ Daraufhin schlossen sie sich der lokalen Übungsgruppe an.

Einen Monat später geschah ein Wunder: Beide erholten sich von ihren Krankheiten. Ihre Kinder waren überrascht und glücklich. Ihr ältester Sohn erzählte allen: „Die Gesundheitsprobleme meiner Eltern wurden durch Falun Gong behoben. Sie können jetzt wieder körperliche Arbeit verrichten. Unsere Familie ist sehr glücklich. Falun Gong ist wirklich großartig!“

Nicht nur ihre Gesundheit verbesserte sich, sondern auch ihre Haltung veränderte sich - sie kämpften nicht mehr um persönliche Vorteile.

Im September 1999 wurde Chen von einem Auto angefahren, dabei wurde sein Fahrrad zerstört. Viele Opfer in China würden sehr wahrscheinlich die Gelegenheit nutzen, dem Fahrer eine beträchtliche Menge Geld abzunehmen. Als sich die Passanten jedoch fragten, ob Chen noch am Leben sei oder ins Krankenhaus geschickt werden müsse, stand er auf und sagte: „Ihr könnt gehen. Es geht mir gut.“ Er bat den Fahrer nicht um einen Penny.

Eine Lehrerin in der Inneren Mongolei

Li Shuhua war Lehrerin in Holingele, Innere Mongolei. Sie litt an einer chronischen Herzkrankheit, Bluthochdruck, rheumatoide Arthritis, Cholezystitis und anderen Krankheiten. Oft musste sie sich krank melden und konnte manchmal nicht einmal die Hausarbeit machen. Keine Medizin wirkte und sie verlor fast ihren Glauben an das Leben. Wegen schlechter Gesundheit und einem schlechten Gedächtnis musste sie im Juni 1998 in den Ruhestand gehen.

Im März 1999 begann sie, Falun Gong zu praktizieren. Innerhalb weniger Monate war sie wieder gesund und konnte schwere Gegenstände die Treppe hinauf und hinunter tragen. Sie konnte nun wieder viel von der schweren Arbeit übernehmen, die ihren Mann belastet hatte.

Im täglichen Leben folgt Li den Prinzipien von Falun Gong: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sie ist mitfühlender geworden und hat ihren Kampfgeist aufgegeben. Bevor sie anfing, Falun Gong zu praktizieren, hatte sie oft mit ihrem Mann gestritten. Ihre Beziehung ist nun harmonischer geworden, und Li hilft auch ihren Nachbarn und räumt freiwillig in der Wohngemeinschaft auf.

Vorzeigelehrerin in der Provinz Hunan

Li Yulian aus der Stadt Chengzhou, Provinz Hunan, erhielt seit 1985 zahlreiche Auszeichnungen als „Vorzeigelehrerin“ auf Stadt-, Kreis- und Provinzebene. Auch unterrichtete sie mehrere „Vorzeigeklassen“.

Die preisgekrönte Lehrerin hatte jedoch viele Krankheiten. Seit sie jung war, litt Li an Magenerkrankungen, Gallenblasenentzündungen, Zervixerosion, Nierenproblemen und unter Schlaflosigkeit. Sie versuchte viele Therapien, aber ihre Symptome verschlechterten sich nur.

Im Februar 1999 stellte ihr eine Kollegin Falun Gong vor. Laut Li waren die fünf Monate vor dem Juli 1999 - bevor die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung von Falun Gong begann - die glücklichste Zeit ihres Lebens. Sie lernte den wahren Sinn des Lebens kennen: die Rückkehr zum wahren Selbst. Ihre Krankheiten wurden geheilt, und ihre körperliche und geistige Entspanntheit zeigte sich jeden Tag durch ihr Lächeln.

Vor der Kultivierung hielt sie sich für einen guten Menschen. Aber seit sie sich an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht misst, hat sie bei sich viele egoistische Gedanken und das Streben nach persönlichen Gewinnen entdeckt. Li lebt nach den Prinzipien von Falun Gong und nimmt deshalb keine Geschenke oder Bargeld von den Eltern der Schüler an.

Epilog

Wie viele der 100 Millionen Menschen in China, die Falun Gong praktiziert haben, bevor die Unterdrückung durch die Kommunistische Partei 1999 begann, wurden auch diese Lehrer wegen ihres Glaubens schwer verfolgt.

Liu Xiuchun und Chen Tongqing wurden beide zu einer Haftstrafe verurteilt. Chen starb an schweren Folterverletzungen. Ihr ältester Sohn wurde durch den Druck psychisch krank.

Li Shuhua wurde mehrfach verhaftet und zwei Jahre lang in einem Arbeitslager festgehalten, weil sie an Falun Gong glaubt.

Auch Li Yulian wurde mehrfach festgenommen. Ihre Familie lebte in all diesen Jahren in Angst.