(Minghui.org) Etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende aus 56 Ländern besuchten die Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2018 in Washington DC am 21. Juni. Meister Li Hongzhi, der Begründer von Falun Dafa, hielt einen Vortrag und beantwortete die Fragen der Praktizierenden.

Viele Teilnehmer äußerten, dass sie von Meister Lis Vortrag sowie den Reden ihrer Mitpraktizierenden sehr inspiriert worden seien.

Tieferes Verständnis bekommen

Ilya Rzhevskiy aus Deutschland

„Es war so großartig, dass der Meister zur Konferenz gekommen ist! Mein Verständnis des Fa hat sich vertieft“, sagte Ilya Rzhevskiy, Ingenieur aus Deutschland.

Rzhevskiy entdeckte Falun Dafa im Jahr 1999. Er sagte, dass die Erfahrungsberichte auf der Konferenz in direktem Zusammenhang mit seinen aktuellen Kultivierungsthemen stünden. „Ich habe mich mit ihnen verglichen und überlege, wie ich mich in meiner Kultivierung verbessern kann.“

Besonders die letzte Rede einer argentinischen Praktizierenden hatte ihn beeindruckt: „Sie berichtete, dass sie ihren Neid entdeckt habe, als sie andere Praktizierende kritisierte. Ich kritisiere und beurteile oft andere Praktizierende, habe es aber nie mit Neid in Verbindung gebracht. Darüber muss ich nachdenken.“

Unermessliche Barmherzigkeit erlebt

Tegan Davies aus Australien

„Als ich den Vortrag des Meisters und die Antworten auf unsere Fragen hörte, erlebte ich ein unermessliches Gefühl von Güte. Ich fühlte mich, als wäre ich wiedergeboren worden, unschuldig und glücklich wie ein Neugeborenes“, sagte Tegan Davies, Umweltberaterin aus Australien.

Davies erfuhr zuerst von ihrer Mutter vom Falun Dafa. Sie war damals Doktorandin. Das Leben und das Studium verlangten ihr viel ab. In dieser Zeit begannen ihre Haare auszufallen. Auch ihre Fähigkeit, effizient zu studieren, ging zurück.

Sie begann dann, das Hauptwerk im Falun Dafa, das Buch Zhuan Falun, zu lesen. Zu ihrer Überraschung bekam sie aus dem Buch Antworten auf viele spirituelle Fragen, über die sie als kleines Mädchen mit ihrer Mutter gesprochen hatte. Sie hatten beide gedacht, dass es keine Antworten auf diese Fragen gebe. Nachdem sie Falun Dafa gelernt hatte, stellte Davies fest, dass sich dabei ihre Lernfähigkeit verbesserte und ihr Haar wieder wuchs.

Die Vorträge der Konferenz inspirierten Davies sehr. Ein Redner erzählte, wie er seinen Mitschülern aus der Mittelstufe die Wahrheit erklärt habe. Davies sagte: „Die Falun-Dafa-Praktizierenden in Festlandchina sind in der Lage, die Angst zu überwinden, um über die Wahrheit aufzuklären. Ich lebe in der freien Welt. Ich sollte keine Angst haben und es besser machen.“ Sie hat sich vorgenommen, Geschäftsleute in ihrem Land zu erreichen und sie über die Verfolgung in China zu informieren.

Festeren Glauben an das Fa haben

Veronika Müller aus Deutschland

Veronika Müller aus Deutschland begann 2002 mit der Kultivierung. Sie war nach Washington DC gekommen und nahm an der Fa-Konferenz 2018 teil, weil sie durch verschiedene Aktivitäten, wie die Kundgebung und den großen Marsch, auf die Verfolgung in China aufmerksam machen wollte.

„Ich wurde von einem Vortrag über die Aufklärung der wahren Umstände gegenüber Politikern inspiriert“, sagte sie. „Der Praktizierende begann 2011 mit der Kultivierung. Ich fand die Geschichte recht nachvollziehbar, weil ich auch dabei bin, Politikern in Berlin die wahren Umstände nahezubringen. Ich möchte dies tiefgehender und gründlicher machen. Dieser Praktizierende hat starke Verbindungen zu Politikern aufgebaut. Ich war sehr berührt von seiner Rede, weil er sich in kürzester Zeit so schnell verbesserte.“

Veronika fügte hinzu: „Besonders berührt hat mich der Vortrag dieses Praktizierenden, weil er sofort gehandelt hat, ohne zu viel nachzudenken. Er bat den Meister um Hilfe, als er auf Schwierigkeiten stieß. Ich denke, das ist sehr wichtig. Wir sollten standhaft an das Fa glauben.“

Meine Wahrnehmung ändern

Nina Pegmann

Nina Pegmann aus der Schweiz sagte: „Als ich die Rede eines New Yorker Praktizierenden hörte, wurde mir klar, dass wir viele Dinge leichtnehmen sollten, damit wir kleine Probleme reibungslos lösen können. Der Praktizierende beschrieb seine Erfahrung, wie er sich selbst als sehr groß empfand, als er Materialien verteilte und die wahren Umstände erklärte.“

Nina verglich sich mit diesem Praktizierenden und sagte: „Wenn ich in meinem sozialen Umfeld kommuniziere, z.B. in der Schule meiner Tochter, betrachte ich mich selbst manchmal als klein – das genaue Gegenteil von diesem Praktizierenden. Ich werde mich an seinen Mut und seine Erfahrung erinnern, sehr groß und mächtig zu sein. Ich werde die Angst loslassen, wenn ich über die Fakten aufkläre.“

Ou Heng

Ou Heng arbeitet bei einer großen Versicherungsgesellschaft in Frankreich. Er sagte, dass er seit sechs Jahren keine große Fa-Konferenz mehr besucht habe. Er hatte einen Tiefpunkt in seiner Kultivierung. „Ich bin in meinem normalen Beruf vorangekommen, aber bei der Kultivierung habe ich einen Schritt zurück gemacht“, hat er erkannt. „Der Meister gab mir Hinweise, als ich den Wunsch hatte, mich gut zu kultivieren. Ich fand einen Eigensinn: den Eigensinn, irgendwie durchzukommen. Ich dachte immer, dass es ein Hang zur Bequemlichkeit sei, aber ich konnte ihn nicht loswerden. Ich weiß jetzt, dass das Anhaften an Bequemlichkeit nur eine oberflächliche Manifestation ist. Auf einer tieferen Ebene ist es mein Wunsch, irgendwie durchzukommen. Ich habe mich nicht ernsthaft genug kultiviert. Das hat die alten Mächte eingeladen, mich zu verfolgen. Ich war tief in meinem Eigensinn begraben. Als ich es erkannte, spürte ich große Veränderungen in mir selbst.

Während ich den Reden der Praktizierenden zuhörte, wurde mir klar, dass ich bei jeder kleinsten Erhöhung immer gleich sehr euphorisch war. Ich sehe eine große Kluft zwischen meiner Kultivierung und den Anforderungen des Fa. Ich bin auch ermutigt und habe eine positive Lektion gelernt. Ich habe keine andere Wahl, als es besser zu machen.

Ich hatte die Kultivierung als Teil meines Lebens betrachtet. Es kann ein großer Teil sein, wenn ich fleißig bin, oder ein kleiner Teil, wenn ich nachlasse. Ich habe die Kultivierung nie als die Gesamtheit meines Lebens betrachtet. Heute habe ich erkannt, dass unser Leben Kultivierung ist.“