Es ist wichtig, unsere Denkweise zu ändern

(Minghui.org) In der Vergangenheit machte ich auf meinem Kultivierungsweg erhebliche Fehler, weil ich einer falschen Logik folgte. Und so nahmen mich die alten Mächte immer mehr ins Visier der Verfolgung. Je mehr ich mir in meiner Phantasie gefährliche Situationen ausmalte, desto mehr manifestierten sie sich. Dazu gehörten Anrufe, von denen ich dachte, sie seien von der Polizei, oder Polizeiautos, die in der Nähe meines Wohnsitzes standen. Oder ein Mitpraktizierender, der mir sagte, dass die Polizei mich bei der Arbeit verhaften wolle.

Ein weiterer potenziell gefährlicher Vorfall ereignete sich auf der Heimfahrt von einer Aktivität für Dafa. Bei der 13-stündigen Fahrt auf der Autobahn spürte ich einen starken Sog durch die vorbeifahrenden Autos, die unser Auto ständig zu sich hinzogen. Es könnte daran gelegen haben, dass ich müde war und in der Dunkelheit nicht gut sehen konnte. Ich hielt mich am Lenkrad fest und flehte Meister Li um Hilfe an. Mit der Hilfe des Meisters und starken aufrichtigen Gedanken kam ich sicher zu Hause an. Meine Kleidung am Rücken war schweißnass.

Der Meister sagte:

„Wenn du als ein Dafa-Schüler den Erfordernissen des Meisters nicht entsprichst, dann ist das auf keinen Fall eine einfache Sache. Die alten Mächte haben für alle Dafa-Schüler eine Reihe von ihren Dingen arrangiert, wenn also ein Dafa-Schüler nicht den Erfordernissen des Meisters entspricht, muss er den Arrangements der alten Mächte folgen. Die alten Mächte sind im Wesentlichen gewaltige Prüfungen und Drangsale, die dich ständig begleiten, und darauf konzentriert sind, ob die Dafa-Schüler in der Zeit der Fa-Berichtigung in der Lage sind, voranzukommen.“ (Klar sein, 08.05.2004)

Mein Verständnis ist, dass die alten Mächte jeden unserer Gedanken angelegt haben, als wir Leben für Leben inkarnierten. Deshalb können wir alles, was wir denken oder tun, das nicht auf Dafa ausgerichtet ist, den alten Mächten zuschreiben. Entweder ist es der Weg der alten Mächte oder der Weg des Meisters. Die Drangsale in Form von Krankheit, Haft, Vertreibung oder Einkommenseinbußen können alle eine Manifestation der Arrangements der alten Mächte sein. Ich glaube fest daran, dass ich meine Sünden sühnen kann, indem ich mich in Übereinstimmung mit dem Fa berichtige. Und so lehne ich die Arrangements der alten Mächte entschieden ab.

Ich erinnere mich immer wieder daran: „Alle Fehler, die ich begangen habe, wurden von den alten Mächten arrangiert [über die ich keine Kontrolle hatte], deshalb akzeptiere ich sie nicht als einen Teil von mir. Ich bin gekommen, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, das Fa zu bestätigen und die Menschen über die Verfolgung aufzuklären. Ich werde nicht die Zielscheibe der Verfolgung durch das Böse sein. Die Menschen können die richtige Seite wählen, indem sie sich nicht an der Verfolgung beteiligen. Selbst jenen, denen nicht zu helfen ist, ist es nicht erlaubt, sich bei mir einzumischen. Ich folge den Anforderungen des Meisters, nicht denen der alten Mächte.“ Mit dieser Haltung fühle ich ein starkes Energiefeld um mich herum.

Aus dem Schatten der Angst treten

Ich stellte fest, dass viele Praktizierende die Haltung haben, dass sie verfolgt werden könnten und Aktivitäten zur Fa-Bestätigung zu riskant seien. Seitdem sich die Schikanen durch die Behörden verstärkt haben, scheint das häufiger der Fall zu sein.

Letztes Jahr begann ich damit, jeden meiner Gedanken zu hinterfragen. Wenn ich unterwegs war, um das Fa zu bestätigen, bemerkte ich, dass ich irgendwie unsicher war und daran dachte, erwischt zu werden. Am Anfang sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um diese falschen Gedanken zu beseitigen. Doch bald konnte ich erkennen, dass diese Gedanken nicht meine eigenen waren, sondern mir von den alten Mächten aufgezwungen wurden. Und so konzentrierte ich meine Gedanken auf die Menschen, die ich erreichen wollte – ich bin der Überbringer der guten Nachricht für alle Menschen. Sie werden dort sein und auf mich warten, damit ich mit ihnen sprechen kann. Von da an machte ich mir wegen meiner Sicherheit keinerlei Sorgen mehr.

Mit der Zeit bemerkte ich, dass die Angst langsam verblasste und meine aufrichtigen Gedanken stärker wurden. Die Angst taucht zwar immer mal wieder auf, aber es fällt mir sehr leicht, sie zu ignorieren. Ich glaube, dass unsere eigene positive Geisteshaltung einen großen Einfluss auf die Menschen um uns herum hat. Anstatt sich gegen uns zu wenden, werden sie sich mit Dafa verbinden wollen und eine Kraft für das Gute sein. Starke aufrichtige Gedanken sind eine Verkörperung der Kraft des Dafa.

Der Meister sagte:

„Wenn man sich immer wie in der Anfangszeit kultiviert, ist die Vollendung sicher.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz des Großraums New York 2013, 19.05.2013)

Ich verstehe die Worte des Meisters in zweifacher Hinsicht. Erstens sollen wir bei der Kultivierung so fleißig sein wie am Anfang. Zweitens, vor der Verfolgung war unser Wunsch, das Fa zu bestätigen, rein und einfach. Es gab keinen Grund, Angst zu haben. Um den damaligen Herzenszustand wiederzuerlangen, muss unsere Geisteshaltung genauso rein sein wie früher. Die Zeit läuft, deshalb ist eine Veränderung in unserem Denken unerlässlich.

Neue Geburt… Anschauungen gewandelt,Verdorbenes vernichtet,Licht scheint auf. (Neue Geburt, 07.09.1998, in: Hong Yin I)

Als ich den Worten des Meisters folgte und meine menschlichen Anschauungen änderte, konnte ich aus dem Schatten der Angst heraustreten. Jetzt fühle ich mich immer sicher und vom Meister beschützt.

Der Meister sagte:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“ (Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Ich bin dankbar für die immense Barmherzigkeit des Meisters. Auf meinem Kultivierungsweg in den letzten 20 Jahren gab es unzählige wundersame Begebenheiten, bei denen ich die Hand des Meisters spüren konnte. Ich kann sie nicht alle aufzählen.