Neue Praktizierende: Dafa gab mir eine zweite Chance

(Minghui.org) Ich bin eine neue Praktizierende; im Oktober 2011 begann ich Falun Dafa zu praktizieren. Worte können nicht beschreiben, wie erstaunlich Falun Dafa ist und auch nicht die Tiefe der Barmherzigkeit unseres verehrten Meisters.

Mein Leben war miserabel, bevor ich das Fa erhielt

Ich hatte ein wirklich hartes Leben. Mein Mann und ich ließen uns scheiden, als unser Sohn noch sehr jung war. Ich versorgte meinen Sohn und mich, indem ich Früchte verkaufte. Andere erachteten mich als schlau und wetteifernd; was andere für 100 Yuan verkauften, konnte ich für 200 Yuan verkaufen. Dadurch wurde ich immer eigensinniger darauf, meine eigenen Interessen zu schützen und betrog sogar die Kunden, indem ich das Gewicht der Ware höher schätzte. Ich dachte nie daran, dass ich etwas Falsches machen würde, weil es jeder so machte. Wie ein Sprichwort besagt: „Jeder schaut auf sich selbst, denn den Letzten beißen die Hunde.“ Man wäre doch verrückt, wenn man nicht versuchen würde, Gewinn zu machen. Mit dieser Einstellung rutschte ich immer tiefer in den Abgrund.

Mein einziger Trost war mein Sohn, der sich stets gut benahm und in der Schule gut war. 2008 schaffte er die Aufnahmeprüfung für die Hochschule und wurde Student. Ich war voller Freude, doch mein Glück hielt nicht lange an. Als die Katastrophe zuschlug, konnte ich nicht glauben, was passierte. Es war, als ob der Himmel auf mich hereinstürzte.

Am 8. Januar 2009 fühlte ich mich plötzlich sehr krank. Ich ging zum Krankenhaus und bekam etliche gesundheitliche Probleme diagnostiziert, wie ein Geschwür am Zwölffingerdarm, chronische Gastrorrhagie, oberflächliche Gastritis, Magenpolypen, Herzerkrankung, Zervikalspondylose und Lendenspondylose. Mein ganzer Körper war voller Krankheiten!

Behandlungen waren sehr teuer und auch mein Sohn benötigte Geld für seine Ausbildung. Ich stand unter einer enormen finanziellen Belastung. Zu der Zeit war mein Sohn nicht in der Stadt und das Krankenhaus hätte mich nur behandelt, wenn ich im Voraus bezahlt hätte. Ich wandte mich an meinen älteren Bruder, an meine jüngere Schwester, an andere Verwandte und Freunde um Hilfe.

Als sie hörten, dass meine Krankheiten unheilbar waren, weigerten sie sich, mir zu helfen. Nicht nur das, mein Bruder brach sogar unsere Beziehung ab, aus Angst, dass, wenn er mir Geld leihen und ich sterben würde, mein Sohn es nicht zurückzahlen würde.

Auch meine Schwester kümmerte sich nicht sehr um mich. Sie meinte: „Ich kann dir ein paar Weidenbäume geben, die wir haben!“ Was sie meinte war, dass sie nach meinem Tod die Weidenbäume benutzen könne, um mir einen Sarg zu machen, als eine Art mir zu helfen.

Aufgrund ihrer Art, wie sie mich behandelten, grollte ich ihnen wirklich. Mein Sohn war die einzige moralische Hilfe, die ich hatte. Ihm zuliebe dachte ich, dass ich nicht aufgeben dürfte. Deshalb borgte ich mir Geld und machte weiter, indem ich mich auf die Medikamente verließ. Mein Sohn schaffte es, seine Ausbildung zu beenden, indem er einen Teilzeitjob annahm. Ich hatte wirklich eine schwierige Zeit.

Dafa änderte mein Leben

Im Oktober 2011 erklärte mir eine Praktizierende die wahren Umstände. Sie erklärte mir, dass Dafa die Herzen der Menschen ändern könne und dass man, solange man seine Xinxing kultiviere und zuerst an die anderen denke, eine gute Gesundheit haben könne, ohne einen Cent dafür ausgeben zu müssen. An diesem Tag erhielt ich ein Dafa Buch und las es aufmerksam. Die Worte des Meisters sanken in meinen Kopf und erweiterten mein Denken. Ich verstand, dass Dafa einem helfe kann, nicht nur ein guter, sondern ein außergewöhnlicher Mensch zu sein.

Ich verstand, dass mir die tägliche Einnahme von Medikamenten nicht helfen würde, mein Krankheitskarma zu beseitigen, sondern es nur auf später verschieben würde. Von diesem Tag an hörte ich auf, Medikamente zu nehmen. Wundersamer weise verschwanden meine Krankheiten. Ich war so aufgeregt und glücklich, als ich das leichte und angenehme Gefühl eines krankheitsfreien Körpers erfuhr! Ich bin dem Meister zutiefst dankbar für die Ehre, eine Praktizierende zu werden und für die Eröffnung eines neuen Weges für mich.

Durch das Fa-Lernen verstand ich, dass alles rund um uns für das Fa gekommen ist und alles was passiert, gut oder schlecht, direkt mit unserem Karma zusammenhängt. Warum waren meine Geschwister so schlecht zu mir, als ich Geld von ihnen benötigte? War der Grund nicht der, dass ich vielen Menschen Geld schuldete, weil ich sie in der Vergangenheit im Geschäft betrogen hatte? Nichts passiert zufällig und alles ist mit unserer Schicksalsverbindung verbunden. Als ich das verstand, verschwand all der Groll auf meine Geschwister und wir kamen uns wieder näher, als ob nichts passiert wäre.

Nun lerne ich jeden Tag mit anderen Praktizierenden das Fa und wir gehen hinaus, um den Menschen die wahren Umstände zu erklären und Informationsmaterial zu verteilen. Ob in der Arbeit, in der Öffentlichkeit oder zu Hause, ich richte mich stets nach den Anforderungen des Fa und denke immer daran, dass ich eine Kultivierende bin. Ich schaue stets nach innen, wenn ich auf etwas stoße und versuche mein Bestes, die drei Dinge gut zu machen und fleißig bei der Kultivierung zu sein.