Praktizierende aus den Städten Harbin und Shuangcheng verhaftet, die Wohnungen durchsucht (Provinz Heilongjiang)

(Minghui.org) Im Mai 2014 verhafteten und schikanierten Polizisten aus Harbin (Hauptstadt der Provinz Heilongjiang) und der Stadt Shuangcheng Falun Gong-Praktizierende: Mindestens sechs Praktizierende wurden dabei unrechtmäßig verhaftet, mehrere Wohnungen wurden durchsucht.

Am 8. Mai gegen 7:00 Uhr morgens wurden Herr Pan Mingyue, Frau Chen Shuli und Frau Zhang Shuzhi aus dem Dorf Xinmin in Shuangcheng verhaftet. Frau Cao Ying gelang die Flucht, doch ihr Sohn und ihre Schwiegertochter brachte man in die Haftanstalt Shuangcheng.

Am selben Tag fuhren Beamte in acht Polizeifahrzeugen in das Dorf Fuzhi in der Großgemeinde Lequn. Sie durchsuchten Frau Li Yuepings Wohnung und beschlagnahmten vier Satellitenschüsseln, mit denen unzensierte Nachrichten aus Übersee empfangen werden können. Außerdem nahmen sie zwei Kisten mit Falun Gong-Büchern und Bilder von Herrn Li Hongzhi, dem Gründer der Praktik, mit. Frau Lis Ehemann wurde verhaftet, jedoch später am selben Tag wieder freigelassen.

Außerdem brachen die Polizisten die Wohnungstür einer weiteren Falun Gong-Praktizierenden auf und durchsuchten auch ihre Wohnung genauso wie die Wohnung einer anderen Praktizierenden, die auf ihr zehn Tage altes Enkelkind aufpasste. Ihre Namen liegen der Redaktion momentan noch nicht vor.

Zwei Tage später wurde der Praktizierende Xu Yan gegen 8:00 Uhr in der Früh von Beamten der Großgemeindepolizei Handian in Shuangcheng verhaftet.