Argentinien: Chinesische Botschaft stiftet während G20-Gipfel argentinische Polizei zu gewaltsamen Übergriffen an

(Minghui.org) Anlässlich des bevorstehenden G20-Gipfels 2018 kam Präsident Xi Jinping am 29. November in Buenos Aires an. Am Abend demonstrierten Falun-Dafa-Praktizierende friedlich vor dem Sheraton Buenos Aires Hotel, wo der Präsident nächtigte. Die Reaktion auf diese friedliche Demonstration war Belagerung und Bedrängung durch die argentinische Polizei und eine von der chinesischen Botschaft organisierte Gruppe. 

Zunächst wurden die Praktizierenden von einer Menschengruppe in roter Kleidung umringt, die die rote Flagge Chinas trugen. Diese Gruppe war von der chinesischen Botschaft und pro-chinesischen Gruppen der Kommunistischen Partei organisiert worden. Anschließend stürmten mehrere argentinische Polizisten nach vorne und packten die Transparente der Praktizierenden.

Vor dem Sheraton Hotel, wo der chinesische Präsident Xi Jiping wohnt: Falun-Dafa-Praktizierende halten Transparente „Stoppt die Verfolgung von Falun Dafa“ und „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“.

Was ein Zeuge gesehen hat

Ein Zeuge gab Folgendes dazu an: Nachdem ein Militäroffizier der chinesischen Botschaft mit einem Polizisten in Zivil gesprochen hatte, habe die Polizei vor Ort begonnen, die Transparente der Praktizierenden mit Gewalt zu ergreifen.

Um ihre Transparente zu schützen, hielten die Praktizierenden diese fest. Zu dieser Zeit eilten weitere Polizisten herbei und begannen, die Transparente zu packen. Einige Polizisten wendeten sogar Gewalt an, als sie versuchten, die Transparente zu beschlagnahmen. Ein Polizist schlug mit seinem Schlagstock auf Praktizierende ein und stampfte ihnen auf die Füße. Ein anderer Polizist benutzte seinen Knüppel, um einen Praktizierenden zu würgen.

Gleichzeitig blockierte eine Gruppe von Chinesen mit roten Fahnen die Praktizierenden von hinten mit ihren Fahnen und fing an, alle Falun-Dafa-Flyer zu zerreißen, die aus den Rucksäcken der Praktizierenden fielen.

Einige Polizisten haben Mitgefühl mit den Praktizierenden

Eine Polizistin sagte zu den Praktizierenden: „Wir können Ihnen nicht helfen. Unsere Befehle kamen von hochrangigen Beamten. Es gibt hier viele korrupte Beamte. Ich kenne einige Falun-Dafa-Praktizierende. Ich weiß, dass Sie hier sind, um Gutes zu tun. Ich sehe Sie oft in Chinatown.“

Ein anderer Polizist sagte zu den Praktizierenden, dass die Polizei angewiesen worden sei, Personen mit gelber Kleidung oder gelben Transparenten (Falun-Dafa-Praktizierende) zu unterdrücken, aber nicht die mit roter Kleidung oder roten Fahnen (Menschen, die von der chinesischen Botschaft organisiert wurden, um die chinesische Delegation zu begrüßen).

Er fügte hinzu, dass er nicht verstehe, warum. Als ein Praktizierender ihm einen gelben Flyer überreichen wollte, sagte der Polizist nervös: „Stecken Sie ihn weg! Er ist gelb.“

Gewaltbereiter Polizist lügt – Praktizierende trotz Anwalt über Nacht in Gewahrsam genommen

Als ein Polizist im Anzug die Transparente der Praktizierenden ergriff, zeigte er auf einen Praktizierenden mit Rucksack und log: „Da ist eine Bombe drin.“ Daraufhin führten die anderen Polizisten den Praktizierenden ab.

Bald darauf kam ein Anwalt für die Falun-Dafa-Praktizierenden und verlangte von der Polizei eine Stellungnahme. Die Beamten meinten, dass sie nur vorübergehend mehrere Praktizierende festhalten würden. Diese würden freigelassen, sollte nichts Ungewöhnliches gefunden werden.

Sobald der Anwalt gegangen war, legte die Polizei den Praktizierenden jedoch Handschellen an und hielt sie die ganze Nacht fest. Sie durften niemanden kontaktieren. Erst am nächsten Tag um 17:00 Uhr wurden sie freigelassen, nachdem sie zu einem Staatsanwalt gebracht worden waren.

Falun-Dafa-Verein verlangt Beendigung der Verfolgung – Praktizierende halten an friedlichem Protest fest

Liwei Fu vom argentinischen Falun-Dafa-Verein erklärte, dass neun Praktizierende rechtswidrig inhaftiert worden seien. Sie sagte, dass sie zunächst nicht gewusst hätten, wo die Praktizierenden festgehalten würden. Andere Praktizierende gingen zu jeder Polizeistation, um nach dem Aufenthaltsort der inhaftierten Praktizierenden zu fragen. Nach drei Stunden Suche fanden sie ihn.

Fu wies darauf hin, dass der Vorfall von der chinesischen Botschaft veranlasst worden sei. Sie forderte die Botschaftsbeamten auf, die Verfolgung einzustellen und nicht länger Komplizen der Kommunistischen Partei Chinas zu sein.

Während des Gipfels vom 30. November bis 1. Dezember hielten Falun-Dafa-Praktizierende weiterhin Transparente hoch, auf denen ein Ende der Verfolgung in China gefordert wurde. Sie hielten ihren friedlichen Protest an der Straße zum Sheraton Hotel ab, wo der chinesische Präsident Xi abgestiegen war, anschließend stellten sie sich direkt vor das Hotel.