Schüler lernen, nach innen zu schauen – und gewinnen bei Prüfung den ersten Preis

(Minghui.org) Ich bin eine 61 Jahre alte Lehrerin an einer dörflichen Grundschule. Bevor ich Falun Dafa praktizierte, wetteiferte ich und wollte immer das Sagen haben. Bei Konflikten mit anderen kam mir nie der Gedanke, ich könnte Unrecht haben. Ich war arrogant, egozentrisch und intolerant. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich und ich hatte heftige Schmerzen. Ständig musste ich Medikamente einnehmen.

Um Krankheiten zu behandeln, fing ich 1998 an, Falun Dafa zu praktizieren. Am dritten Tag meines Praktizierens begann ich das Buch Zhuan Falun zu lesen und las es an einem Wochenende durch. Das Zhuan Falun lehrte mich, bei Konflikten nach innen zu schauen, ein guter Mensch zu werden und wie ich mich kultivieren kann.

Mein Praktizieren von Falun Dafa hat sowohl den Menschen in meinem Umfeld  als auch mir ungemein gut getan.

Geistig behinderter Schüler wird nicht mehr schikaniert

1994 unterrichtete ich die erste Klasse und hatte 44 Schüler. Dameng war einer der Schüler, der die 1. Klasse zum vierten Male machte. Er konnte weder seinen Namen schreiben, noch rechnen und wusste auch nicht, wie man mit Geld bezahlt. Im Alter von zehn Jahren schaffte er es noch nicht einmal, Zahlen zusammenzuzählen. Seine übliche Punktzahl bei Prüfungsarbeiten lag immer bei zwei oder drei. Seinetwegen konnte ich die bestehenden Klassenziele nicht erreichen, dadurch bekam ich weder irgendeinen Bonus noch eine Auszeichnung.

Ich behandelte Dameng schlecht. Ich stellte ihn in die Ecke oder schlug und trat ihn. Andere Schüler taten dies dann auch. Sie schikanierten ihn, schlugen ihn oder nannten ihn „Idiot“. Sie verspotteten ihn. Dameng war groß und stark. Er schlug zurück.

Er bereitete mir zu viele Probleme. Ich fand es wirklich Pech, ihn in meiner Klasse zu haben.

Drei Jahre später machte mein Mann Pleite und hatte 160.00 Yuan (ca. 20.240 Euro) Schulden. Ich hatte eine Halsoperation, Herzprobleme und litt unter Migräne. Einen Arzt aufzusuchen, konnte ich mir nicht leisten. Und so fing ich mit Falun Dafa an. Während ich das Fa lernte und die Übungen machte, folgte ich den Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht. Mein körperlicher Zustand besserte sich rasch und so musste ich keinerlei Medikamente mehr einnehmen.

Der Meister sagt:

„Zhen, Shan, Ren ist der einzige Maßstab für die Beurteilung von guten und schlechten Menschen“ (Zhuan Falun, Online Version 2019, Seite 16)

„Wenn ein Mensch den kosmischen Eigenschaften Zhen, Shan, Ren folgen kann, dann erst ist er ein guter Mensch. Wenn er diesen Eigenschaften zuwiderhandelt, ist er ein wirklich schlechter Mensch.“ (ebenda, Seite 19)

Als ich mein früheres Verhalten mit den Fa-Prinzipien beurteilte, schämte ich mich. Ich war grausam und weit von den universellen Eigenschaften Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht entfernt. Ich arbeitete hart, aber nicht zum Vorteil der Schüler, sondern weil ich persönlicher Anerkennung und persönlichen Interessen nachjagte. Ich kämpfte um Ruhm und schmiedete Pläne gegen andere Menschen.

Ich war nun nicht mehr stolz, „Musterlehrerin“ eines Dorfes, Kreises und einer Stadt zu sein und bemitleidete meine Schüler, besonders Dameng.

Eines Tages sagte mir ein Schüler, Dameng habe wieder einmal einen anderen Schüler geschlagen. Dieses Mal blieb ich ruhig und sagte zu der Klasse: „Hört alle her, das war mein Fehler. Ich habe auf Dameng herabgeschaut. Für uns ist es bestimmt, alle in der gleichen Klasse zu sein und wir sollten diese Beziehung zu schätzen wissen. Wir sollten Mitgefühl mit ihm haben. Er kann kein normales Leben führen, wie wir. Wir sollten ihn gut behandeln und uns um ihn kümmern.“

Ein Schüler hob seine Hand und sagte: „Frau Lehrerin, es ist meine Schuld. Ich habe immer „Idiot“ zu ihm gesagt. Dann hat er mich geschlagen.“

Ein anderer sagte: „Ich habe ihn immer verspottet, dann hat er mich geschlagen. Wir sollten ihm nicht immer die Schuld geben, wenn er kämpft und uns beschimpft. Es kommt daher, weil wir auf ihn herabgeschaut haben.“

Ich erzählte den Schülern Geschichten über ausgleichende Gerechtigkeit und wie man ein guter Mensch werden kann. Manche Schüler entschuldigten sich bei Dameng. Das hatte ich nicht erwartet und war sehr gerührt. Von da an behandelten wir Dameng freundlich. Die Schüler nannten ihn auch nicht mehr „Idiot“. Sie wussten, dass ich Falun Dafa praktizierte. Die Schüler, ihre Eltern und die anderen Lehrer sagten, ich hätte mich, seitdem ich Falun Dafa praktiziere, sehr verändert.

Als ich mehr das Fa lernte, nahm ich Ruhm leicht und akzeptierte von den Eltern auch kein Geld und keine Gegenstände mehr. Ich lehrte die Schüler, sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht zu verhalten und zu anderen Menschen aufrichtig, freundlich und nachsichtig sein. Die Konflikte unter den Schülern wurden weniger und ihre schulischen Leistungen besserten sich. Ich staunte über die Kraft von Falun Dafa.

Schüler lernten, nach innen zu schauen, und erreichten bei Prüfungen den 1. Platz

Am 20. Juli 1999 setzte das Jiang-Zemin-Regime die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden in Gang. Ich wurde zum Ziel der Verwaltung des Dorfes, des Kreises und der Stadt und mehrere Male in Haftanstalten, Zwangsarbeitslager und Gehirnwäsche-Einrichtungen eingewiesen. Ich blieb meinem Glauben treu und wurde daher fünfmal von einer Schule an eine andere versetzt. Schließlich wurde ich 2011 in eine abgelegene Dorfschule versetzt und angewiesen, in der Küche zu arbeiten.

Im Jahr darauf ging die Lehrerin der ersten Klasse in Mutterschaftsurlaub. Der Schulleiter bat mich, ihre Klasse zu übernehmen. Die Schüler der ersten Klasse zeigten mir gerne an, wenn andere sie schikanierten oder beschimpften. Befasste ich mich nicht schnell mit diesen Vorfällen, kamen am nächsten Tag die Eltern zu mir. Manche Eltern forderten ihre Kinder sogar auf, zurückzuschlagen, wenn sie geschlagen wurden. Denn sie waren der Meinung, ihre Kinder könnten sonst auch nicht durchkommen, wenn sie einmal erwachsen sind.

Seitdem ich Falun Dafa praktizierte, verstand ich, dass die Eltern ihren Kindern damit eigentlich schadeten.

Der Meister sagt:

„Darum ist das, was die Menschen für richtig halten, nicht unbedingt richtig. Wenn die Kinder noch sehr klein sind, beginnen die Eltern oft, sie nach dem Motto „Du musst lernen, schlau zu sein!“ zu erziehen. Dadurch sollen die Kinder später in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen Fuß fassen können. Von unserem Kosmos aus betrachtet ist „schlau sein“ an sich schon falsch, da wir Wert darauf legen, den Dingen ihren Lauf zu lassen und die persönlichen Interessen leichtzunehmen. Ein Mensch verhält sich nur deswegen so schlau, weil er persönliche Vorteile gewinnen will. „Wenn dich jemand schikaniert hat, wende dich an seinen Lehrer und seine Eltern. Wenn du Geld liegen siehst, nimm es“, so werden die Kinder erzogen. Nimmt ein Kind von klein auf vieles davon an, wird es mit der Zeit in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen immer egoistischer; es wird Vorteile anderer an sich reißen und Tugend verlieren.“ (ebenda, Seite 67)

Und so erzählte ich meinen Schülern traditionelle Geschichten, die ich auf Falun-Dafa-Webseiten gelesen hatte. Ich erzählte ihnen die Geschichte über Han Xin, der gedemütigt wurde, indem er zwischen den Beinen eines Gangsters durchkriechen musste. Ich sagte, weil er solch große Nachsicht üben konnte, sei Han Xin als Erwachsener dann ein großer General geworden.

Ich erzählte ihnen auch die Geschichte von Kaiser Shun. Viele Male versuchten Shuns Stiefmutter und sein Bruder, ihn umzubringen. Sein Vater jagte ihn aus der Wohnung. Er meinte, er habe es nicht gut gemacht und dachte nie daran, es könnten andere gewesen sein, die den Fehler gemacht hatten. Shun hasste sie deswegen aber nicht, sondern sammelte viel Tugend an und wurde gesegnet. Als Erwachsener war er reich. Er schickte seiner Stiefmutter, seinem Vater und seinen Geschwistern Nahrung und Kleidung. Am Ende wurde er Kaiser.

Einmal sprach ich in der Klasse über „Tugend“. Ich sagte: „Wenn ihr auf jemanden flucht, gebt ihr dem anderen euer Wertvollstes. Ihr ärgert euch, wenn ihr denkt, es sei der Fehler anderer Leute. Wenn ihr euch ärgert, werden euer Herz, eure Leber und Lunge ebenfalls ärgerlich. Es bilden sich dann schwarze Zellen. Wenn ihr eine Menge schwarzer Zellen habt, werdet ihr krank. Diejenigen, die gerne wütend werden, wachsen langsam und werden hässlich.

Schaut bitte bei Konflikten nach innen. Ihr solltet zum Beispiel so denken: „Wenn ich ihn nicht verfluche, muss er nicht zurückschlagen – es war mein Fehler. Wenn ihr erkennt, dass es euer Fehler war, werdet ihr nicht ärgerlich und ihr könnt andere tolerieren. Dann werdet ihr Tugend gewinnen. Ihr werdet gesund sein, euch beim Lernen auszeichnen und andere Leute werden euch mögen. Wenn ihr viel Tugend habt, werdet ihr viel Glück haben. Bitte versucht einfach, nach innen zu schauen.“

Wenn die Schüler Konflikte hatten, bat ich sie, nach innen zu schauen und ihre eigenen Probleme herauszufinden. Ich forderte sie auf, nicht auf die Mängel anderer zu schauen, sondern nur auf ihre eigenen. Und ich bat sie auch, sich bei anderen zu entschuldigen und anderen die Hand zu geben und zu sagen: „Es tut mir leid.“ Allmählich lernten sie, wie man nach innen schaut. Ich ermutigte sie, darüber Artikel zu schreiben. Zwei Wochen später, waren Kämpfe und Beschimpfungen selten in der Klasse. Manche Schüler redeten mit ihren Eltern und diese veränderten sich dann auch.

Als die Schüler gut miteinander auskamen, besserte sich ihr Gesundheitszustand. Schüler in meiner Klasse bekamen selten Infektionskrankheiten. Sie arbeiteten hart und ihre Eltern brauchten sich um sie keine Sorgen zu machen. Sie versuchten einen hohen moralischen Maßstab aufrechtzuerhalten. Ich sagte zu ihnen, sie sollten bei der kommenden Prüfung ehrlich sein. Unter den sieben Klassen im Landkreis gewannen meine Schüler den ersten Platz. Der Schulleiter und die Lehrer waren sehr zufrieden, weil sie so viele Jahre keinen ersten Platz mehr erreicht hatten. Sie sagten, Falun Dafa habe den Schülern Glück und der Schule Ansehen gebracht.

Meine ganze Familie hat Vorteile durch Falun Dafa

Nachdem ich mehrere Monate Falun Dafa praktiziert hatte, sagte ich zu meiner 75 Jahre alten Schwiegermutter, dass Falun Dafa gut ist. Sie fing auch an zu praktizieren und hielt sich oft in meiner Wohnung auf.

Sie war gerne bei uns. Ich kümmerte mich freundlich und aufrichtig um sie, lernte mit ihr das Fa und machte mit ihr die Übungen. Sie fühlte sich schuldig, weil sie das Grundstück und das Haus meinem Schwager gegeben und sich nicht um uns oder meinen Sohn gekümmert hatte.

Ich sagte zu ihr: „Unser Meister sagt:

‚Die materiellen Reichtümer können bei der Geburt nicht mitgebracht und beim Sterben nicht mitgenommen werden.‘ (ebenda, Seite 451)

Praktizierende wissen, warum sie leben und kämpfen nicht um solche materiellen Dinge. Wir praktizieren Falun Dafa und folgen den Prinzipien des Dafa. Wir denken zuerst an andere und lassen unseren Egoismus los.“

Ich bereitete die Mahlzeiten nach ihrem Geschmack zu, weil wir Praktizierende zuerst an andere denken. Hatte ich Konflikte mit ihr, schaute ich nach innen. Oft entschuldigte ich mich zuerst bei ihr. Manchmal sagte sie, es tue ihr so leid. Unsere Konflikte lösten sich schnell.

Inzwischen lebt meine Schwiegermutter seit zwölf Jahren bei uns. Vor sechs Jahren kauften wir uns ein neues Apartment. Zum chinesischen Neujahr luden wir jedes Jahr unsere ganze, über 30 köpfige Familie zum Abendessen ein. Meine Nachbarn bewunderten unsere Familie.

Einmal dankte mir meine Schwägerin, sie gerettet zu haben. Sie sagte, dass sie und meine Schwiegermutter eine Menge gelitten und einen schlechten Gesundheitszustand hätten, weil sie die ganze Zeit Konflikte miteinander gehabt hätten. Sie sagte, ich hätte gut für meine Schwiegermutter gesorgt.

Ich lud von der Minghui-Radio-Webseite Geschichten über traditionelle Kultur herunter. Sie hörte diese Sendungen so gerne. Bei ihrer Mutter fand sie keine Mängel mehr und kaufte Essen und Kleidung für sie. Meine Schwiegermutter geht jedes Jahr für 20 Tage zu ihr.

Meine Schwiegermutter praktiziert nun schon 21 Jahre lang Falun Dafa und ist seitdem gesund. Sie hört Vorträge des Meisters an und praktiziert jeden Tag die fünf Übungen. Sie ist 96 Jahre alt und geht jeden Tag die vier Stockwerke zu unserem Apartment hinauf. Sobald sich dazu eine Gelegenheit bietet, erzählt sie den Menschen, dass Falun Dafa gut ist.

Auch mein Mann praktiziert Falun Dafa und hat sich Rauchen, Alkohol und Spielen abgewöhnt. Ich selbst praktiziere Falun Dafa auch seit 21 Jahren und habe eine Menge Nutzen davon gehabt. Unsere ganze Familie hat von Falun Dafa profitiert.

Ich hoffe aufrichtig, dass Menschen die Fakten über Falun Dafa erfahren und nicht mehr auf die Lügen und die Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas hören. Ich hoffe auch, dass sie von Falun Dafa gesegnet werden und so glücklich leben können, wie ich.