Aufrichtige Gedanken und Handlungen halfen mir, die Folterungen während fünf Jahre Haft durchzustehen

(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit Anfang 2004. Ich bin jetzt 56 und habe unter dem Schutz von Meister Li in leidvollen Situationen viele Durchbrüche geschafft.

Nachdem ich eine Broschüre gelesen hatte, verkleinerten sich die Knoten in meiner Brust

Schon seit meiner Kindheit hatte ich immer wieder Mittelohrentzündungen, Magenprobleme, rheumatische Arthritis und später dann auch Knoten in der Brust. Während des Qingming-Festes im April 2004 traf ich zwei Praktizierende, die mir berichteten, wie großartig Falun Dafa sei. Ich glaubte ihren Worten und wollte es auch praktizieren und so schenkten sie mir ein Buch, das Zhuan Falun, sowie eine Broschüre mit dem Titel Leben zwischen Himmel und Erde. Ich war so dankbar!

Nachdem ich diese Broschüre gelesen hatte, geschah etwas Wunderbares. Ich bemerkte, dass die Knoten in meiner Brust ein wenig kleiner geworden waren. Ich war so begeistert, dass ich das Zhuan Falun aufschlug und zu lesen begann. In drei Tagen hatte ich das Buch zu Ende gelesen und fand es wirklich wunderbar! Da fasste ich den Entschluss, mich strikt nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu verhalten und ein guter Mensch zu sein, wie der Meister es sagte.

Sobald der Meister mein Vertrauen sah, half er mir, viele meiner schlechten Substanzen in meinem Körper zu beseitigen. Als ich zum Beispiel keine Schimpfworte mehr in den Mund nahm, wurde mein Körper gereinigt und all Krankheitssymptome gingen zurück.

Ich gab meine Erfahrungen über die wunderbare Natur von Dafa auch an meine drei Kinder weiter. Sie sagten: „Wir möchten diese wunderbare Praktik ebenfalls lernen. Der Meister hat unsere Mutter gerettet, wir brauchen keine Angst mehr zu haben, sie zu verlieren!“

Pestizidvergiftung überwunden

Einmal trug ich eine Kanne mit Pestiziden, um damit Baumwollpflanzen zu besprühen. Die Kanne hatte ein Loch, aus dem das Pestizid heraustropfte und mich völlig durchnässte. Trotzdem bekam ich es hin, den Auftrag auszuführen.

Bald darauf bemerkte ich, dass das Pestizid von meiner Haut aufgesaugt worden war. Am nächsten Tag hatte ich einen sehr bitteren Geschmack im Mund, was auf eine Vergiftung hindeutete. Ich war nicht verängstigt, sondern einfach nur besorgt, meine Schwiegermutter könnte dahinterkommen. Ich wusste, sie würde darauf bestehen, dass ich ins Krankenhaus ging, und so sagte ich zu ihr: „Mir geht es gut. Sind nicht all meine Krankheiten verschwunden, seitdem ich Falun Dafa praktiziere?“

Als meine beiden Töchter heimkamen, machte ich mit ihnen zusammen die Übungen. Bei der letzten Position der zweiten Übung fiel ich plötzlich um. Dann hatte ich zwar starke Schmerzen, war aber immer noch nicht verängstigt. Ich dachte nur daran, wie ich die restlichen Übungen noch zu Ende machen könnte.

Als der Meister mein Vertrauen in Dafa sah, half er mir. Als ich merkte, dass ich wieder die Kraft zum Aufstehen hatte, stand ich langsam vom Boden auf und machte die Übungen weiter. Plötzlich fühlte es sich an, als müsste ich mich übergeben. Ich öffnete das Fenster und spuckte in den Hinterhof. Danach fühlte ich mich großartig, so als wäre nichts passiert.

Als meine Schwiegermutter und mein Schwager bei diesem Vorfall die Kraft von Dafa erlebten, zeigte auch sie sich daran interessiert, es zu lernen. Das zu erleben, half auch meinen Töchtern, ihren Glauben an Falun Dafa zu vertiefen. Ich war dem Meister wirklich dankbar, dass er mich und meine Familie rettete.

Illegal in einem Arbeitslager und einer Gehirnwäsche-Einrichtung inhaftiert

2006 ging ich mit meinen Töchtern hinaus, um Informationsmaterialien über Falun Dafa und die Verfolgung zu verteilen. Wir gingen um 20 Uhr los. Nachdem wir nur einige Merkblätter verteilt hatten, zeigte uns jemand an. Wir wurden illegal festgenommen und im städtischen Büro 610 festgehalten.

Wir sendeten unentwegt aufrichtige Gedanken aus und baten den Meister um Hilfe. Als ich den Beamten sagte, dass ich für die Verteilung die gesamte Verantwortung übernähme, wurden meine Töchter am nächsten Tag freigelassen.

Damals hatte ich noch viele Anhaftungen; vor allem klammerte ich mich zu sehr an meine Kinder. Und so konnte ich die Arrangements der alten Mächte nicht ablehnen, sondern wurde stattdessen wegen meiner Lücken ausgenutzt und für ein Jahr in ein Arbeitslager gesperrt.

2007 ließ man mich frei. Um die verlorene Zeit aufzuholen, richtete ich in meiner Wohnung eine kleine Materialproduktionsstätte ein. Ich erklärte den Menschen die Fakten auch in persönlichen Gesprächen.

Schon bald darauf wurde ich erneut angezeigt und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung eingewiesen. Als ich aus Protest gegen die Verfolgung in einen Hungerstreik trat, verprügelten mich vier Wärter. Neben verschiedenen Verletzungen wurden mir die Beine gebrochen.

Während ich nach innen schaute, bat ich auch den Meister um Hilfe. Ich kam zu der Erkenntnis, ganz gleich wie viele Anhaftungen ich auch hatte, die alten Mächte waren nicht befugt, mich zu verfolgen oder zu prüfen. Ich würde nur den vom Meister arrangierten Weg gehen und alles dem Meister überlassen. 

Ich wollte mich mit dem Fa selbst berichtigen und begriff, dass der Meister gewaltige Kraft hatte, wohingegen die alten Mächte nichts zählten. Daraufhin begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden und das Fa zu rezitieren. Ich weigerte mich, mit den Forderungen der Verfolger zu kooperieren. Ich fand, dies war kein Platz war, an dem ich sein sollte; ich musste mit aufrichtigen Gedanken und aufrichtigen Handlungen herauskommen, um die drei Dinge tun zu können, die der Meister uns aufgetragen hat.

Der barmherzige Meister half mir und so schaffte ich es, mit aufrichtigen Gedanken aus der Gehirnwäsche-Einrichtung zu entkommen. Schon bald danach heilten die Verletzungen, die ich infolge der Folterungen hatte.

Während der Haftzeit mit aufrichtigen Gedanken der Verfolgung Einhalt gebieten

2008 wurde wieder angezeigt und in eine Haftanstalt gebracht. Die Wärter versuchten, mich zum Schreiben einer Reueerklärung zu zwingen, in der ich mich von meinem Glauben lossagen sollte. Weder kooperierte ich mit ihnen noch zog ich eine Uniform an. Ich trat in einen Hungerstreik und wiederholte immer wieder: „Falun Dafa ist großartig! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind großartig!“

Im Untersuchungsgefängnis half mir der Meister wegen meines Glaubens an Dafa. Ich konnte die Übungen machen, aufrichtige Gedanken aussenden, das Fa rezitieren und Mitgefangenen die wahren Umstände erklären. Ich half auch etwa einem Dutzend Mitgefangenen beim Austritt aus der Kommunistischen Partei und deren Unterorganisationen. Außerdem lernten einige Wärter von mir die Übungen.

Die alten Mächte wollten aber die Kontrolle über mich nicht aufgeben und nutzten meine Lücken in meiner Xinxing aus, um mich für fünf Jahre ins Gefängnis zu bringen. Sechs Strafgefangene versuchten abwechselnd, mich zum Schreiben der Reueerklärung zu zwingen. Ich gab ihren Forderungen und Drohungen nicht nach. Stattdessen sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren aufzulösen, die sie kontrollierten.

Sie änderten ihre Taktik und zwangen mich, mir Videofilme anzuschauen, in denen Dafa und der Meister verleumdet wurden. Als ich das sah, erlitt ich unerträgliche Qualen und mir liefen Tränen übers Gesicht.

Ich empfand extremes Bedauern, weil ich es wegen meiner Anhaftungen nicht gut gemacht hatte. Ich schaffte es nicht, die Arrangements der alten Mächte zu verneinen, doch kam ich zu der Erkenntnis, dass sie mich, ungeachtet des Ausmaßes, weder prüfen noch verfolgen durften. Wenn ich es nicht gut machte, hatte ich den Meister, der mir half, mich zu korrigieren.

Dann begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden. Sie versuchten, mich daran zu hindern, indem sie die Lautstärke des Videos erhöhten. Als ich es kaum noch aushalten konnte, bat ich den Meister, sie davon abzuhalten, Verbrechen gegen Dafa zu begehen. Und ich rief ständig: „Falun Dafa ist großartig! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind großartig!“

Sechs Mitgefangene schlugen und traten mich, doch ich ließ mich nicht einschüchtern, weil ich wusste, dass der Meister bei mir war. Mit aufrichtigen Gedanken rief ich weiter. Sie versuchten, mich davon abzuhalten, indem sie mir in den Nacken kniffen und mein Mundinneres zerkratzten. Die Haut in meiner Mundhöhle war überall zerschnitten. Sie würgten mich. Als ich an einem Punkt war, an dem ich es nicht mehr aushalten konnte, flehte ich den Meister aus tiefstem Inneren um Hilfe an. Plötzlich hörten sie auf.

Obwohl ich sie nicht hasste, wollte ich sie doch davon abhalten, solche Verbrechen gegen Dafa zu begehen. Und so stand ich langsam auf, kniete mich auf den Boden und flehte den Meister um Hilfe an, meine Qualen an sie alle weiterzuleiten.

In diesem Moment stellte ich fest, dass sie Schmerzen hatten. Ich hörte auch einen Häftling sagen: „Warum tut es mir denn überall weh?“ Da sagte ich zu ihnen: „Ihr begeht ein Verbrechen. Ihr werdet von der Kommunistischen Partei dazu benutzt, Menschen zu schlagen, die sich zum Buddha kultivieren. Was ist falsch daran, sich nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu verhalten?“

Ich ermahnte sie, das nie wieder tun, weil jeder, der Praktizierende verfolgt, eine große Sünde begeht, die niemals getilgt werden kann. 

Unser Meister sagt:

„Reitend auf einem Tiger, schwierig abzusteigen,Manche wollen Gottheiten herausfordern,Bösartige Menschen alles Mögliche getan,Der eigene Überlebensweg versperrt.“(Durch die Pforte des Nicht-Lebens hinein, 13.05.2002, in: Hong Yin II)

Tatsächlich fiel ein Häftling um und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Unter dem Schutz des Meisters überlebte ich. Während dieser fünf Jahre war ich allen möglichen Formen grausamer Folter ausgesetzt. Zum Beispiel wurden meine Arme zweimal gebrochen. Die Brüche waren so schlimm, dass Knochen herausragten. Ich wurde auf den Boden gestoßen, und durch den Aufprall lockerten sich meine Zähne. Oft stopften sie mir schmutzige Socken oder Lappen in den Mund. Ständig wurde mir der Schlaf entzogen, sodass ich oft umfiel und Schwellungen am Kopf hatte. Ich durfte weder duschen noch die Toilette benutzen.

Die alten Mächte wollten die Häftlinge benutzen, um mir das Leben zu nehmen, doch der gütige Meister half mir jedes Mal, wieder gesund zu werden. Einer der Kollaborateure sagte einmal. „Wie kommt es nur, dass es ihr besser geht, je mehr wir sie schlagen? Und am Ende sind wir diejenigen, die leiden!“

Ich hegte keinen Groll gegen irgendeinen von ihnen und kaufte Dinge für sie, half ihnen, ihre Wäsche zu waschen und sprach mit ihnen über die Schönheit von Falun Dafa. Als sie erkennen konnten, wie außergewöhnlich Falun Dafa ist, vermieden sie es, mich zu foltern.

Im April 2014 wurde ich freigelassen. Ich dachte, ich müsse die verlorene Zeit dieser fünf Jahre aufholen und so lernte ich das Fa mehr, machte die Übungen und sendete aufrichtige Gedanken aus. Der Meister gab mir Vertrauen und verstärkte meine aufrichtigen Gedanken.

Während dieses Prozesses begegnete ich allen möglichen Menschen. Manche waren bereit, ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei aufzulösen. Ihretwegen ermahnte ich mich, keinen Übereifer zu entwickeln. Von jenen, die nicht verstanden, was sie taten und mich anzeigen wollten, ließ ich mich nicht bewegen.

Als ich den Menschen die wahren Zusammenhänge erklärte, schützte mich der Meister, sonst hätte ich gar nichts erreichen können. Der Meister bittet uns, die drei Dinge gut zu machen und so sollten wir uns bemühen, fleißig zu sein, damit wir den Meister in seiner unendlichen Barmherzigkeit nicht enttäuschen.