Feierlichkeiten im südaustralischen Adelaide zu Ehren des Welt-Falun-Dafa-Tages

(Minghui.org) Im südaustralischen Adelaide feierten Falun-Dafa-Praktizierende am 4. Mai 2019 im Fullarton Community Centre den Welt-Falun-Dafa-Tag. Passend zum Tag berichtete Adelaides größte Zeitung The Advertiser über Falun Dafas Hintergründe sowie über die Verfolgung in China. 

Hier schildern langjährige und neue Praktizierende den Nutzen, den sie erfahren haben, seit sie Falun Dafa [1] praktizieren. Sie wünschen Meister Li Hongzhi, dem Gründer des Falun Dafa, alles Gute zum Geburtstag.

Doch zuerst einmal ein Blick auf die Feierlichkeiten.

Praktizierende beim Welt-Falun Dafa-Tag in Adelaide, Südaustralien

Die Praktizierenden hatten den Veranstaltungsort mit Transparenten und bunten Luftballons dekoriert. Sie führten einen chinesischen Tanz in Tang-Dynastie-Kostümen auf. Außerdem zeigten sie die Falun-Dafa-Übungen und informierten darüber, wie Menschen auf der ganzen Welt Falun Dafa praktizieren und sich bemühen, der Verfolgung der Praktizierenden in China ein Ende zu setzen.

Die Veranstaltung umfasste auch eine Ausstellung von traditionellen chinesischen Kostümen, ein Lotusblüten-Origami und chinesische Kalligraphie. Man konnte chinesischen Tee trinken und chinesische Knödel machen. Die Gäste wurden auch mit traditionellen chinesischen Snacks verwöhnt.

Vorführung der Übungen

Falun-Dafa-Bücher und -Broschüren liegen aus.

Praktizierende danken Meister Li

Der vietnamesische Praktizierende Ming (links) und seine Mutter Dung sind Falun Dafa dankbar. Sie sagen, es habe ihr Leben verändert.

Ming war sechs Jahre alt, als seine Mutter anfing, Falun Dafa zu praktizieren. Sie hatte von einer Freundin davon gehört. Später begann er zusammen mit seiner Mutter zu üben. Vor zwei Jahren kaufte seine Mutter die englischen Ausgaben der Falun-Dafa-Bücher. Das half ihm, die Prinzipien besser zu verstehen. „Die Lehre des Dafa hat mir geholfen, meinen Zorn zu beherrschen. Wenn mich jemand schlecht behandelt, kann ich es loslassen“, sagte er.

Mings Mutter Dung sagte, er sei rücksichtsvoller gegenüber anderen geworden, seit er begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren. In diesem Jahr wurde Ming in Adelaide in eine angesehene internationale Oberstufenschule für begabte Schüler aufgenommen. Sie müsse sich nicht um Ming sorgen, so die Mutter, da er sich von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anleiten lasse.

Dung drückte tiefe Dankbarkeit gegenüber Meister Li aus und berichtete, wie sie angefangen hatte, Dafa zu praktizieren. Als ihre Freundin ihr Falun Dafa zum ersten Mal vorgestellt hatte, begann sie nicht sofort damit. Zuerst wurde ihr Vater Praktizierender und erholte sich in Folge auf wundersame Weise von seinem Krebs. Sie ist überzeugt, dass er sich durch das Praktizieren des Falun Dafa erholt hat.

Im Jahr 2013 kam sie mit einem Stipendium für eine Forschung nach Australien, um hier ihre Studien weiterzuführen. Der Stress führte dazu, dass sie starke Magenschmerzen bekam. Als sie nach Vietnam zurückkehrte, machte sie die Übungen mit ihrer Familie. Danach habe sie nicht nur ihre Gesundheit wiedererlangt, sondern auch gelernt, andere freundlich zu behandeln, indem sie den Prinzipien des Falun Dafa gefolgt sei.

Sandro und seine Familie nehmen zum ersten Mal an den Feierlichkeiten zum Welt-Falun-Dafa-Tag teil.

Sandro und seine Frau Erica brachten ihre beiden Kinder zur Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages mit. Bevor sie nach Adelaide ausgewandert waren, hatten sie schon in Peru Dafa zu praktizieren begonnen. Weil ihre Kinder noch klein waren, machten sie die Übungen zu Hause. Es war das erste Mal, dass sie an einer Feier zum Falun-Dafa-Tag teilnahmen.

„Dafa hat mir geholfen, mich zu entspannen und einen gesunden Körper und eine positive Denkweise zu bewahren. Ich habe gelernt, mit anderen im richtigen Verhältnis umzugehen“, sagte Erica.

Eine Praktizierende namens Anna lehrte die Leute bei der Veranstaltung, wie man Lotusblüten aus Papier faltet. Ihre Schwiegermutter war zur Feier mitgekommen. „Ich hatte Streit mit meiner Schwiegermutter darüber, wie ich meine Kinder erziehen soll“, erzählte sie. „Ich weiß, dass ich das als Falun-Dafa-Praktizierende verbessern muss. Jetzt kann ich meinen Groll loslassen.

„Kürzlich musste ich mich um meine kranke Mutter kümmern. Trotzdem habe ich mich auch um meine Schwiegermutter gekümmert. Sie hat vor kurzem ihren Mann verloren. Sie hat das heutige Festprogramm sehr genossen und gesagt, sie wolle das Buch über Dafa lesen.“

Offizielle Vertreter schicken Glückwünsche

Viele Regierungsvertreter und Politiker konnten aufgrund der bevorstehenden Wahlen nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Einige von ihnen schickten Botschaften, um ihre Glückwünsche zu diesem Anlass auszusprechen und ihre Unterstützung für Falun Dafa auszudrücken.

Glückwunschbotschaften kamen von Simon Birmingham, dem Minister für Handel, Tourismus und Investitionen; von Steven Marshall, dem Premierminister von Südaustralien; von der stellvertretenden Premierministerin Vickie Chapman; von Tammy Franks, dem Mitglied des südaustralischen Legislativrates; von Michael Hewitson, dem Bürgermeister der Stadt Unley; und von den südaustralischen Parlamentsabgeordneten Tony Zappia und Nick Champion.

Tammy Franks erklärte in ihrer Glückwunschbotschaft: „Leider kann ich an der heutigen Feier nicht teilnehmen. Aber an diesem und an allen anderen Tagen setze ich mich mit Ihnen gegen die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die chinesische Regierung ein.“

Die Presse informiert über den Organraub in China

Am Tag der Feier berichtete Adelaides größte Zeitung The Advertiser in ihrer Wochenendausgabe auf drei Seiten über die staatlich geförderte Ermordung von politischen Gefangenen in China zum Zweck der Organentnahme. Der Bericht enthielt auch spezielle Abschnitte darüber, was Falun Dafa ist, und über Falun Dafa in Adelaide.

Die Journalistin Tory Shepherd hatte einige Wochen zuvor über ihre lokale Facebook-Seite mit Praktizierenden Kontakt aufgenommen und nach Informationen über die Zwangsentnahme von Organen gefragt. Dann ging sie zu einem Übungsplatz, machte Fotos und interviewte Praktizierende, die in China verfolgt worden waren.


[1] Falun Dafa, wurde erstmals am 13. Mai 1992 in Changchun in China von Meister Li Hongzhi, dem Begründer der Kultivierungspraktik der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie verbreitete sich rasant. Seitdem hat sich die Praktik in über 100 Ländern der Welt verbreitet. Der allererste „Welt Falun Dafa Tag“ wurde am 13. Mai 2000 gefeiert. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. In China wird der Falun Dafa seit 1999 verfolgt.