[Korea Online-Fa-Konferenz 2020] Mich aufrichtig kultivieren, um noch mehr Menschen zu retten

(Minghui.org)

Grüße an den Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Ich bin 40 Jahre alt und habe vor zweieinhalb Jahren begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Von anderen Praktizierenden ermutigt, schrieb ich letztes Jahr einen Erfahrungsbericht, den ich jedoch nicht einreichte. Beim nochmaligen Durchlesen fiel mir auf, dass er voller Prahlerei und Ego war. Ich beschloss, den Bericht neu zu schreiben und über die Geschehnisse im vergangenen Jahr zu berichten.

Mit dem Praktizieren beginnen

Seit ein paar Jahren betreibe ich einen Handel mit gebrauchten Mobiltelefonen. In den letzten 20 Jahren meines Lebens erlebte ich Höhen und Tiefen und probierte verschiedene Berufe aus. Immer wieder fragte ich mich: „Warum lebe ich, wer bin ich und was ist der Sinn des Lebens?“ Neben Handys und anderen notwendigen Utensilien führe ich in meinem Laden auch Bücher über Reinkarnation.

Eines Tages kam eine Dame, um ihr Handy reparieren zu lassen. Nachdem sie sich meine Büchersammlung angesehen hatte, sagte sie: „Ich habe ein Buch, in dem Prinzipien auf hohen Ebenen erklärt werden. Möchten Sie einen Blick darauf werfen?“ Sie zeigte mir das Buch Zhuan Falun. Ich war mir nicht sicher, weil ich mit einer Person aus einer religiösen Gruppe in Kontakt stand. So kam es, dass ich mich an einem Tag mit dieser Person und am nächsten Tag mit der Falun-Dafa-Praktizierenden traf. Meine Arbeitszeit war knapp bemessen, so dass ich das Zhuan Falun nur sehr langsam las.

Ermutigt durch die Dame aus Ulsan fing ich an, das Zhuan Falun ernsthaft zu lesen. Je mehr ich las, desto mehr fragte ich mich, wie der Autor über solche Prinzipien auf hohen Ebenen so deutlich schreiben konnte. Ich verstand, wovon der Meister sprach, da ich mich für Spiritualität interessierte. Ich las jedes Wort sehr sorgfältig. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich einige Antworten für mein Leben gefunden hatte. Die Praktizierende lieh mir dann weitere Bücher mit den gesammelten Fa-Erklärungen des Meisters aus. 

Dann geschah an einem Abend im Winter etwas Erstaunliches. Nachdem ich drei Stunden lang die Vorträge des Meisters gelesen hatte, bemerkte ich nicht mehr, dass es sehr kalt war. Alle Zellen in meinem Körper waren voller Energie. In dieser Nacht sah ich vor dem Einschlafen ein weißes, sich drehendes Falun. Ich erkannte, dass der Meister meinen Körper gereinigt und mir ein Falun gegeben hatte.

Nach fünf Monaten erhielt ich das Fa und begann, die Übungen zu praktizieren. Sobald ich anfing, die erste Übung zu praktizieren, fühlten sich meine Hände und Füße warm an. Als ich die zweite Übung praktizierte, spürte ich, wie sich ein Falun in meinem Körper drehte. Ich spürte sogar einen kalten Luftzug durch die Rotation des Falun außerhalb meines Körpers. Als ich die fünfte Übung, die Sitzmediation, praktizierte, fühlten sich meine Handflächen schwer und heiß an. Ich konnte spüren, wie etwas meine Hände anhob und mir half, die richtige Position beizubehalten. Im Winter trug ich bei den Übungen keine Handschuhe, dennoch fühlten sich meine Hände sehr warm an. Ich wusste, dass Falun Dafa das war, wonach ich gesucht hatte.

Je länger ich mich kultivierte, desto mehr erkannte ich die aufrichtigen Prinzipien von Dafa. Ich beschloss, nur Falun Dafa zu praktizieren. Ich erkannte auch, dass viele meiner alten Vorstellungen falsch waren und dass viele Dinge in meiner Vergangenheit passiert waren, damit ich das Fa erhalten konnte. Ich bin dem Meister für immer dankbar, dass er mir erlaubt hat, das Fa zu erhalten. Auch danke ich der Mitpraktizierenden, die mir Falun Dafa vorgestellt hat.

Die Worte des Meisters verstehen

Am Anfang konnte ich nur 40 Minuten lang meditieren. Nach zwei Monaten war ich dann in der Lage, eine Stunde zu meditieren. Normalerweise waren die letzten fünf Minuten am schmerzhaftesten. Bevor ich anfing zu praktizieren, war ich oft beim Training. Infolgedessen waren meine Muskeln sehr angespannt und ich hatte Schwierigkeiten, meine Beine zu überkreuzen. Ich dachte sogar daran, meine Füße mit einem Gummiband festzubinden, um zu verhindern, dass sie herunterfielen.

Die 30-minütige Version der fünften Übung besteht aus sechs fünf-minütigen Musikabschnitten. Manchmal dachte ich, die Musik sei zu Ende und wollte meine Beine herunternehmen. Wenn ich hörte, dass ein weiterer Abschnitt begann, war mir, als würde der Himmel auf mich einstürzen.

Ich erinnerte mich an die Worte des Meisters:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun 2019, Online-Version, Seite 480)

Ich hatte das Gefühl, dass dieser Fa-Grundsatz tiefgehend ist und dass ich als Falun-Dafa-Jüngerin alles ertragen kann. Ich sollte eine grenzenlose Ausdauer haben.

Nach zwei Monaten gelang es mir, eine Stunde lang zu meditieren. Doch dann begann sich ein Bein zu heben, und es dauerte drei Monate, bis es näher am Boden war. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich das falsche Bein nach oben gelegt hatte. Ich musste von vorne anfangen. Nachdem ich meine Beine neu „eingestellt“ hatte, fingen die Schmerzen wieder an.

Ich erinnerte mich, was der Meister sagte:

„ … denn in dem Augenblick, in dem seine Beine schmerzen, stürzt sich die schwarze Substanz auf die Beine. Die schwarze Substanz ist eben das Karma. Durch Leiden kann das Karma beseitigt werden und lässt sich in Tugend umwandeln.“ (ebenda, Seite 185)

Ich humpelte zwei Monate lang. Jetzt kann ich eine Stunde lang meditieren und es ist nicht mehr so schmerzhaft. Ich wusste, dass ich eine Menge Karma hatte und der Meister und Dafa mir die Kraft gab durchzuhalten.

Die Kraft von Dafa erleben

Als ich eines Tages zum Übungsplatz fuhr, raste ein Taxi über eine rote Ampel und steuerte direkt auf mein Auto zu. In dem Moment, als ich auf die Bremse trat, spürte ich eine große Kraft, die mein Auto zurückzog. Mit einem lauten Quietschen der Reifen fuhr das Taxi zehn Meter weiter. Ich wusste sofort, dass der Meister mich beschützt hatte, und war tief bewegt von der Kraft Dafas. Der Taxifahrer, der über 60 Jahre alt war, zitterte vor Angst. Diese Szene ist in meinem Kopf noch immer lebendig.

Eine Zeit lang machte ich es in meiner Kultivierung nicht gut, so dass ich mit einer größeren Schwierigkeit konfrontiert wurde. Als ich eines Tages an der Ampel wartete, sah ich einen Geländewagen direkt auf mich zufahren. Er krachte in mein Auto und dann gegen ein drittes Auto. Die Polizei beschuldigte den Fahrer, unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein. Die Motorhaube meines Autos war schwer beschädigt. Mein Hals war verstaucht, aber sonst ging es mir gut.

Die Versicherung des Fahrers setzte sich mit mir in Verbindung und wollte den Fall in aller Ruhe regeln. Ich forderte sie lediglich auf, für die Schäden an meinem Auto aufzukommen, und verlangte kein Schmerzensgeld. Früher als gewöhnlicher Mensch, wäre ich ins Krankenhaus gegangen und hätte Geld verlangt. Als ich nach innen schaute, warum dies passiert war, wurde mir klar, dass ich mit einer Kollegin auf eine Weise gesprochen hatte, wie es Praktizierende nicht tun sollten. Der Meister erleuchtete mich und nutzte diesen Autounfall, um mein Karma zurückzuzahlen. Wenn ich das Zhuan Falun nicht gelesen hätte, hätte ich noch weiteres Karma aufgebaut. Noch einmal dankte ich dem Meister.

Kultivierung während der Ausbildung zum Reporter

Nach ein paar Monaten ermutigte mich ein Mitpraktizierender, mich zum Medienreporter ausbilden zu lassen. Ich lehnte höflich ab, weil ich keine Erfahrung in diesem Berufsfeld hatte. Aber nachdem ich erfahren hatte, dass dieses Projekt Lebewesen retten kann, änderte ich meine Meinung. Ich kannte mich zwar mit Mobiltelefonen aus, aber nicht mit einem Computer. Wir mussten unsere Aufträge in einer bestimmten Zeitspanne erledigen. Da meine Schreib- und Tippfähigkeiten schlecht waren, blieb ich oft lange auf, um die Artikel fertigzustellen. Irgendwann trug ich mich mit dem Gedanken aufzuhören, weil ich dachte, dass dieses Projekt nichts für mich sei.

Doch dann erinnerte ich mich an die Worte des Meisters im Zhuan Falun. Mir fiel auf, dass ich viele Mängel hatte und es eine Gelegenheit war, meine Xinxing zu erhöhen, menschliche Anschauungen zu beseitigen und mich zu kultivieren.

Im Großmarkt war sehr viel los und normalerweise kam ich erst nach Mitternacht nach Hause. Infolgedessen hatte ich noch weniger Zeit, um an den Artikeln zu arbeiten. Ich schaute nach innen und erkannte, dass der Meister diesen Weg für mich arrangiert hatte, um Lebewesen zu erretten. Ich beschloss, beharrlich zu sein ‒ am Ende erhielt ich ein Zertifikat über meine Leistungen in der Sparte „Medienreporter“.

Obwohl die Ausbildung nur sechs Monate dauerte, empfand ich die Zeit als sehr lange. Rückblickend betrachtet war es eine sehr gute Kultivierungsmöglichkeit. Ich war sehr froh und schätzte die kurze Zeit, die mir blieb, um das Fa zu lernen. Es war eine sehr wertvolle Kultivierungserfahrung.

Ehepaar erhält Segen von Dafa

Ich arbeite jetzt seit sechs Jahren auf dem Großmarkt in Ulsan und habe einen beständigen Kundenzulauf. Mir war klar, dass das ein guter Ort war, an dem ich die wahren Umstände erklären konnte. Ich legte auch einige Flyer über Dafa auf den Ladentisch.

Eines Tages erklärte ich einem Kunden im Laden die wahren Umstände über Falun Dafa. Der Mann erzählte, er habe lange Zeit in den Bergen gelebt. Seine Frau sei Köchin in einem Kloster gewesen. Sie könne Dinge aus anderen Dimensionen hören, sie habe ihm auch gesagt, dass sie durch das Muyu eines Mönchs (ein Muyu ist ein Holzinstrument, das Mönche bei Ritualen benutzen) erkennen könne, ob er sich wirklich kultiviere. Viele Mönche würden heutzutage um Geld bitten, so dass ihr Muyu, wenn sie die Rituale durchführen, sehr dumpf klinge. Der Mann kam zurück und als er sah, wie ruhig ich mich mit einem arroganten Kunden unterhielt, beschloss er, seiner Frau von Falun Dafa zu erzählen.

Dieses Paar lebt in Gyeongju. Nachdem sie die wahren Umstände über Falun Dafa verstanden hatten, kamen sie in meinen Laden. Sie sagten: „Wir haben Falun-Dafa-Praktizierende in Haeundae gesehen, wussten aber nicht, was Falun Dafa ist.“ Im Gespräch mit mir wurde ihnen klar, dass sie die Praktizierenden missverstanden hatten. Ich erkannte, dass wir uns gut kultivieren müssen, um das Fa zu bestätigen. Nur wenn wir dem Maßstab von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen, werden die Menschen um uns herum glauben, dass Falun Dafa gut ist.

Das Ehepaar nahm eine Papierlotusblume und hängte sie an ihren Rucksack. Später erzählten die beiden mir, dass die Leute sie oft fragen würden, wofür die Lotusblume sei, und dass sie ihnen dann von Falun Dafa erzählen würden.

Eines Tages wurde der Mann ins Krankenhaus eingeliefert. Ich schickte ihm viele Artikel über Leute, die sich besser fühlten, nachdem sie aufrichtig „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ist gut“ rezitiert hatten. Ich schickte ihm auch die Musikstücke Pudu und Jishi. Er begann, die Dafa-Bücher zu lesen und die neun glücksverheißenden Worte aufzusagen. Er sagte, dass er den Muyu-Klang in der Musik gerne höre. Der Klang sei sehr klar.

Nachdem der Taifun Maysak in Gyeongju gewütet hatte, kam das Paar in meinen Laden. Sie erzählten, dass sie durch den Taifun einen großen Teil ihres Eigentums verloren hätten. Nur ihre Dafa-Bücher und die Lotusblume seien unberührt geblieben. Sie waren erstaunt und interessierten sich danach noch mehr für Dafa. Als sie die Übungen lernten, spürte Frau sofort Energie in ihren Händen. Beim zweiten Taifun hätten sie dann die neun Worte aufrichtig wiederholt. Nur der Strom sei für kurze Zeit ausgefallen, ansonsten sei nichts passiert. Das Paar dankte mir. Ich sagte ihnen, dass Meister Li (der Begründer von Falun Dafa) sie beschützt habe und dass sie ihm danken sollten. Sie begannen, das Fa zu lernen und die Übungen ernsthaft zu praktizieren.

Die wahren Umstände im Nationalgarten erklären

In diesem Jahr wurde der „Taehwa-Bambushain“ von Ulsan als Koreas Taehwagang Nationalgarten nominiert. Es kamen viele Touristen zu Besuch und mir wurde klar, dass der Meister diese Gelegenheit für uns arrangiert hatte, um weitere Lebewesen zu erretten. Und so ging ich an den Wochenenden hin und beteiligte mich an den Aktivitäten zur Erklärung der wahren Umstände.

Als das KPCh-Virus sich auszubreiten begann, interessierten sich viele Menschen für das Praktizieren von Qigong. Obwohl sie mit Falun Dafa vielleicht nicht so vertraut sind, wissen sie aber, wie bösartig die Kommunistische Partei Chinas ist. Nach und nach verstanden sie, dass Falun Dafa gut ist.

Wir sollten niemanden zurücklassen.

Der Meister sagte:

„Egal, ob sich die Dafa-Jünger in diesem Zeitraum gut oder schlecht verhalten haben, wenn diese Angelegenheit vorbei ist, hat man keine Chance mehr, sich zu korrigieren. Denn das Böse existiert nicht mehr. Das Böse wurde allmählich soweit vernichtet, dass es keine Fähigkeiten mehr hat. Es gibt keine Chance mehr, dich noch einmal zu überprüfen und dich den Weg noch einmal von Anfang an gehen zu lassen. Was man gemacht hat, bleibt vielleicht so. Zum Glück ist diese Angelegenheit noch nicht abgeschlossen. Egal, wie die Lage ist, du solltest es als Dafa-Jünger gut machen und noch besser machen. Man soll die Unzulänglichkeiten und die Dinge, die man nicht haben soll, schnell beseitigen.“ (Fa-Erklärung auf der Konferenz in San Francisco 2014, 16.10.2014)

Ich erinnerte mich oft an diese Worte des Meisters. Es wird keine zweite Chance geben. Wir müssen in dieser Zeitspanne noch mehr Lebewesen erretten. Wir müssen das Fa ernsthaft lernen und aufrichtige Gedanken aussenden, damit wir die drei Dinge besser machen können.

Irgendwann begann ich mich zu fragen, ob ich bei Schwierigkeiten nach innen schaute oder ob ich noch nachtragend war und die Dinge aus der Perspektive eines gewöhnlichen Menschen betrachtete. Beim Medientraining fühlte ich mich trotz der schlaflosen Nächte nie müde. Vor zwei Jahren, kurz nachdem ich das Fa erhalten hatte, sandte ich eine Stunde lang aufrichtige Gedanken aus, bevor ich eine weitere Stunde das Fa lernte. Nachdem ich ein oder zwei Stunden geschlafen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Übungsplatz. Trotzdem schlief ich niemals während der Übungen ein und fühlte mich nicht müde. Ich bin aufrichtig dankbar für die Anleitung des Meisters. Ich habe das Gefühl, dass es bei mir immer noch Mängel gibt und ich öfter nach innen schauen muss.

Vor kurzem nahm ich an einem Radio- und E-Mail-Projekt teil, um den Chinesen die wahren Umstände zu erklären. Ich wollte den chinesischen Bürgern in Korea die wahren Umstände erklären. Auf wundersame Weise fand ich dann einen Weg, mit ihnen in Kontakt zu treten. Solange wir die Dinge mit ganzem Herzen tun, wird der Meister uns helfen.

Das Universum wird erneuert, und wir haben die historische Mission, Menschen zu erretten. Wir sollten uns daran erinnern, dass alle Probleme oder Nöte, denen wir begegnen, Gelegenheiten sind, uns zu kultivieren.

Diesen Erfahrungsbericht von den letzten zweieinhalb Jahren sehe ich als Spiegel für meine persönliche Kultivierung. Als Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung muss ich die drei Dinge gut machen, mir Mühe geben, es noch besser machen und noch fleißiger sein.