[Fa-Konferenz in Australien 2019] Meine Kultivierungserfahrungen beim Aufklären über die wahren Umstände an Touristenattraktionen

Vorgetragen auf der Fa-Konferenz in Australien 2019

(Minghui.org) Ich möchte einige meiner Erfahrungen weitergeben, die ich an beliebten Touristenattraktionen mit Chinesen gemacht habe. Im Mai 2013 kam ich nach Melbourne. Es war eine wertvolle Gelegenheit. Ich sollte sie schätzen und die drei Dinge gut machen, um mein Gelübde zu erfüllen.

Der Meister sagt:

„Macht die restlichen Dinge gut; geht der Zukunft mit einem Kultivierungsprozess entgegen, der keine Reue nach sich zieht.“ (An die Kanadische Fa Konferenz, 21.7.2019)

Seit ich vor sechs Jahren nach Melbourne gekommen bin, habe ich die Chinesen an einer beliebten Touristenattraktion über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Dafa aufgeklärt. Dabei habe ich Freude wie auch Bedauern erlebt. Jeden Tag begegne ich den verschiedensten chinesischen Touristen. Einige sind der Meinung, ich sei eine Verräterin und eine Schande für China. Einige sind überzeugt, ich würde dafür bezahlt, dass ich dort stehe. Manche jedoch zeigen mir den Daumen hoch und sagen: „Falun Dafa ist gut.“ Andere machen mit mir ein gemeinsames Foto ... 

Ganz gleich, welche Reaktion es auch ist, lächle ich sie an und sage: „Willkommen in Melbourne. Ich wünsche Ihnen einen erfreulichen Besuch. Bitte hören Sie sich die wahren Hintergründe an. Denken Sie daran, dass Falun Dafa gut ist, und Sie werden gesegnet sein.“ Einige nicken und lächeln dann, einige bedanken sich und andere bleiben still. Diejenigen, die an die Lügen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) glauben, handeln schlecht. Sie tun mir leid. Ich bitte dann den Meister, mich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken zu unterstützen, um die negativen Dinge aufzulösen, die diese Menschen kontrollieren.

Die Menschen wachen auf

An einem Tag hielt ich in der Nähe eines Tourbusses ein Spruchband. Als die Touristen zum Bus kamen, sagte ein Mann zu mir: „Ich habe gehört, ihr bekommt 30 Dollar pro Tag dafür, dass ihr hier steht.“ Ich antwortete mit einem Lächeln: „Glauben Sie das?“ Er verneinte. „Bitte informieren Sie sich über die Fakten der Verfolgung“, bat ich ihn, „während Sie im Ausland sind. Treten Sie aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen aus!“ Dann fragte ich ihn, was sein nächstes Reiseziel sei. Er meinte, als nächstes würde es nach Sydney gehen. Ich riet ihm, er solle dort nach Falun-Dafa-Praktizierenden suchen, die ihm helfen könnten, aus der KPCh auszutreten. Anschließend bat ich ihn, auch seinen Freunden und Verwandten zu erzählen, dass Millionen Chinesen aus der KPCh ausgetreten seien.

An einem anderen Tag, als Touristen zu ihrem Tourbus zurückkehrten, öffnete ich ein Spruchband. Als sie weg waren, blieb ein Mann neben unserem Tisch stehen und fragte: „Ist das, was Sie tun, effektiv?“ Ich betonte: „Ja. Über 340 Millionen Chinesen sind inzwischen aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen ausgetreten. Finden Sie das nicht effektiv?“ Er wandte ein: „Die KPCh hat Gewehre.“ – „Die KPCh hat nicht nur Gewehre, sie hat auch noch andere Waffen“, erwiderte ich. „Aber lassen Sie mich fragen: Wurden Gewehre benutzt, als die sowjetische Kommunistische Partei aufgelöst wurde? Die Berliner Mauer in Deutschland fiel. Wurden Waffen benutzt? Der osteuropäische kommunistische Block wurde aufgelöst. Wurden dabei Waffen benutzt?“ Da meinte er: „Oh, das gibt mir zu denken.“

In einer anderen Situation meinten mehrere junge Leute, dass wir bezahlt würden, dort zu stehen. Ich erklärte ihnen: „In China riskieren Falun-Dafa-Praktizierende ihr Leben. Sie sehen sich schrecklichen Grausamkeiten gegenüber, um euch die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären. Sie werden verhaftet, geschlagen und es werden ihnen sogar ihre Organe entnommen. Bitte denkt vernünftig darüber nach. Es gibt 100 Millionen Falun-Dafa-Praktizierende weltweit und wir versuchen alle freiwillig, euch zu helfen. Warum blockiert die KPCh das Internet? Die bösartige KPCh hat das ,Golden Shield Project‘ [die große Firewall] mit dem Geld der Steuerzahler aufgebaut. Chinesen denken, dass China jetzt sehr mächtig ist. Ist es wirklich mächtig? Wenn es so mächtig ist, warum fürchtet es Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht? Westler sagen nicht, dass ihr Land mächtig ist, so wie es die Chinesen tun. Sie fürchten nicht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“ Dann berichtete ich ihnen, wie Falun Dafa auf der ganzen Welt praktiziert wird. Danach äußerten die jungen Leute, sie verstünden jetzt, was los sei.

Ich war erleichtert. Wenn ich die wahren Umstände erkläre, hängt es von meinen aufrichtigen Gedanken ab, ob die Menschen meine Worte akzeptieren. Der Prozess, Menschen zu retten, ist ein Prozess des Nach-innen-Schauens – man muss seine Anhaftungen loslassen und sein Herz kultivieren.

Vor einigen Tagen kam ein Bus mit Touristen an. Sie waren von derselben Firma und trugen Uniformen. Die meisten von ihnen waren junge Leute.

Ich ging zu ihnen und hielt ein Spruchband. Ein junger Mann drängte die anderen, nicht mit mir zu sprechen. Er sagte einige Schimpfworte. Ein anderer meinte, ich sei gehirngewaschen. Ich sagte: „Wer wurde gehirngewaschen? Das chinesische Volk folgte Marx und Lenin und gab seine eigene Tradition auf. Aber Marx und Lenin waren keine Chinesen, richtig? China hat eine 5000 Jahre alte Geschichte. Die KPCh existiert nur einige Dutzende Jahre und doch hat sie 80 Millionen Chinesen ermordet. Das chinesische Volk wurde durch Betrug dazu gebracht, diese Situation zu akzeptieren. Also wer wurde gehirngewaschen? Sie sagen, dass ich eine ,Gehirnwäsche‘ durch Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht bekommen hätte. Wenn alle Chinesen durch Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht eine Gehirnwäsche erhalten hätten, gäbe es keine Korruption mehr in China.“ Da nickten sie und lachten.

Der Meister sagt:

„Wenn ich etwas mache, lege ich am meisten Wert auf den Prozess, denn in diesem Prozess kann man die Menschen die Wahrheit erfahren lassen, in diesem Prozess kann man die weltlichen Menschen erretten und in diesem Prozess kann man die wahren Umstände offenbaren.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

„Aber normalerweise legt ihr Wert auf das Resultat und nicht darauf, dass ihr im Prozess die wahren Umstände gründlich erklärt, so wie ihr sie erklären sollt. Erst wenn die Menschen alles wissen, was sie wissen sollen, ist das die wirkliche Fa-Bestätigung und die wirkliche Erklärung der Wahrheit.“ (ebd.)

Meine Anhaftungen werden aufgedeckt

Ich habe bemerkt, dass das Verständnis einer Angelegenheit, das Praktizierende haben, ganz verschieden sein kann. Praktizierende mit verschiedenem Hintergrund, Wissensstand, Perspektiven, Anhaftungen verstehen das Fa ganz unterschiedlich. Dieselbe Sache erledigen sie auf unterschiedliche Weise. Wie können wir also reibungslos zusammenarbeiten? Meine Erkenntnis ist, dass wir uns selber loslassen und tolerant sein sollten.

Eines Tages legte eine Praktizierende an der Touristenattraktion die Informationsmaterialien nicht ordentlich auf den Tisch und einiges war noch in der Kiste. Das war nicht das erste Mal, dass dies passierte. Ich konnte mich nicht zurückhalten und beschwerte mich bei ihr. Die Praktizierende war darüber nicht froh und ging weg. Sobald ich am nächsten Tag ankam, begann sie, mit mir zu schimpfen. Ich sagte nichts, doch innerlich war ich aufgebracht. Ich empfand Groll und dachte nicht über mich selbst nach.

Der Meister sagt:

„Doch normalerweise, wenn der Konflikt kommt und nicht wie ein Stich ins Herz wirkt, zählt es nicht und hat dann auch keine Wirkung, weil du dich dadurch nicht erhöhen kannst.“ (Zhuan Falun 2019, Seite 187)

Ich hatte mich nicht selbst kultiviert und nicht nach innen geschaut. Ich hatte eine Gelegenheit zur Erhöhung verpasst, die der Meister für mich arrangiert hatte. Diesmal war ich durch die Prüfung durchgefallen, aber später hatte ich eine weitere Gelegenheit.

Eines Tages hielt eine Praktizierende neben einem Reisebus ein Spruchband. Sie schaltete das Audioabspielgerät nicht ein. Ich fragte sie: „Warum schaltest du denn das Abspielgerät nicht ein?“ Sie erklärte, dass der Touristenführer das nicht wolle. Ich sagte: „Also, er sagt dir, dass du es nicht abspielen sollst, und dann machst du das Gerät aus? Warum hörst du auf ihn?“

Eigentlich hatte sie sich in der Situation wirklich gut verhalten. Aber ich drückte ihr meine Vorstellung auf, wie sie handeln sollte. Ich war meiner Denkweise sehr verhaftet und war unfreundlich zu ihr und auf mich selbstbezogen. Ich beschwerte mich und schimpfte. Sie war aufgebracht und sagte: „Wusstest du, dass die anderen Praktizierenden dich unsere ,Boss-Schwiegermutter‘ nennen?“ Ich war schockiert.

Nachdem ich an diesem Abend nach Hause gekommen war, dachte ich über den Vorfall nach und auch über den von vor einigen Tagen. Warum hatte die Praktizierende das gesagt? Versuchte ich nicht, unseren Ort zur Aufklärung der Menschen zu verbessern? War er nicht dazu gedacht, dass wir Menschen erretteten? Warum verstanden sie das nicht? Sie fanden, dass ich zu viel herumkommandierte. Ja, wenn ich sah, dass andere Praktizierende zu lässig gekleidet waren, zeigte ich ihnen das auf. Wenn sie sich nicht im Einklang mit dem Fa verhielten, zeigte ich es ihnen auch auf. Wir Praktizierende vermitteln die Fakten über Falun Dafa, deshalb sind unsere Worte und Taten sehr wichtig. Sollten wir die Dinge nicht professionell tun? Wenn unser Verhalten noch nicht einmal so gut wie das der gewöhnlichen Menschen war, würden sie einen schlechten Eindruck von Dafa bekommen. Würde das dem Dafa dann nicht schaden?

Ich fand, dass das, was ich sagte, mit dem Fa übereinstimmte. Warum akzeptierten die anderen es nicht? Ich konnte es nicht verstehen.

Als meine Schwester (auch eine Praktizierende) mich anrief, erzählte ich ihr, was geschehen war. Ich hielt an meiner Sichtweise fest und dachte immer noch, dass ich recht hatte. Meine Schwester fragte mich: „Hast du das Fa des Meisters vergessen?“

Der Meister sagt:

„Ich habe euch nicht nur Dafa gelehrt. Meine Art überlasse ich euch auch. Der Sprachstil, Gutherzigkeit bei der Arbeit und dazu die Argumente können das Menschenherz ändern, aber niemals Befehle.“ (Klar und wach, 13.06.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Der Meister sah, dass ich diese Angelegenheit nicht erleuchtet hatte, und so arrangierte er, dass meine Schwester mir einen Hinweis gab. Mir wurde klar, dass meine Sorgen, meine Beschwerden, mein Schimpfen, mich verleumdet fühlen, keine Kritik annehmen und das Streben nach Lob alles Anhaftungen waren. All diese schlechten Substanzen mussten verschwinden. Mir wurde bewusst, dass ich meine Arroganz und mein Ego loslassen sollte, meine Engstirnigkeit auflösen, meinen Geist öffnen und bescheiden mit den anderen kooperieren sollte. Ich sollte aufrichtige Gedanken bewahren, Störungen widerstehen, mich an meine Verantwortung und Mission erinnern und mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt halten.

Der Meister sagt:

„Wenn du als Kultivierender es nur vom Äußerlichen her loslassen kannst, aber irgendetwas im Herzen immer noch bewahrst und daran festhältst, wenn du an deinen grundlegendsten Interessen festhältst, so dass die anderen sie nicht verletzen können, dann sage ich euch, das ist falsche Kultivierung!“ (Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika, 29-30.3.1998)

Von da an lernte ich mehr das Fa und meine Kultivierung trat in eine neue Phase ein. Mit Hilfe von Praktizierenden und ihren aufrichtigen Gedanken war mir bewusst geworden, dass ich den Fokus auf meine eigene Kultivierung legen sollte. Ich bin jetzt weniger darauf fixiert, wie sich andere Praktizierende verhalten. Es ist nicht wichtig, ob ich Recht habe oder die anderen Unrecht. Ich sollte mein Konkurrenzdenken und meine Beschwerden loslassen wie auch meine Gefühle, unfair behandelt worden zu sein, und mein Herz öffnen.

Jetzt wird mir bewusst, dass ich auch Probleme habe, an denen ich arbeiten muss, wenn ich sehe, dass sich andere Praktizierende nicht gut verhalten. Wenn ich weiterhin an meinen Anhaftungen festhalte, werde ich mich nicht verbessern.

Der Meister ermutigt mich

Eines Tages, während ich meditierte, sagte ein Tourist: „Schaut mal, sie hilft den Chinesen, gut auszusehen. Sie hat so einen festen Glauben!“ An einem anderen Tag praktizierte ich die sitzende Meditationsübung. Vor mit lag ein Schild zur Erklärung der wahren Umstände. Als ich hörte, dass jemand zu mir kam, öffnete ich die Augen. Ich sah zwei Männer vor dem Schild stehen. Ich sagte: „Bitte schauen Sie sich das Bild vom Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens an. Seine Haare waren nicht verbrannt. Die Flasche, in der Benzin war, explodierte nicht. Es war ein inszenierter Vorfall. Die KPCh hat den Vorfall inszeniert, um Hass gegen die Praktizierenden zu säen.“

Ein Tourist meinte: „Sie sehen sehr freundlich aus.“ Meine Antwort darauf war: „Sie sind ja auch sehr freundlich. Bitte treten Sie aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen aus.“ Sie baten mich, vorsichtig zu sein. Dann wollten sie mehr über Falun Dafa wissen. Ich dankte dem Meister, dass er mich ermutigte.

Eines Tages regnete es plötzlich heftig und wir wurden klitschnass. Nach einer Weile hörte der Regen auf und ein Regenbogen erschien. Es war schön. Ein anderer Praktizierender kam, um mich abzulösen. Ich war kurz davor, nach Hause zu gehen und meine nassen Kleider und schlammigen Schuhe zu wechseln. Da kam ein Touristenführer und sagte: „Warum gehen Sie weg? Ich bin gerade erst angekommen, also können Sie nicht weggehen.“ Der Praktizierende und ich sahen einander an und lächelten. Der Meister ließ uns nicht weggehen! Wir hatten unsere Aufgabe für diesen Tag noch nicht beendet, wie konnten wir also gehen? So stellten wir die Tafeln wieder auf, um weitere Touristen willkommen zu heißen.

Unser Stand, um über die Verfolgung von Falun Dafa aufzuklären, ist seit 18 Jahren in Betrieb. Die, die im mittleren Alter waren, sind jetzt alt. Jedoch kommen die meisten von ihnen weiterhin, um mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen und sie zu retten. Jahrein, jahraus haben sie sowohl Stürme als auch Härten ausgehalten und sind dem Meister unbeirrt gefolgt, um ihre Gelübde zu erfüllen. Lasst uns im letzten Abschnitt der Fa-Berichtigung uns noch fleißiger kultivieren.

Ich danke ihnen, Meister! Ich danke euch, Mitpraktizierende!