Australien, Bendigo: Kundgebung mit Darbietungen und großem Autokorso – Stadtrat unterstützt die Falun-Dafa-Praktizierenden

(Minghui.org) Am 10. April 2021 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende einen Autokorso und eine Kundgebung in Bendigo, Australien. Bendigo liegt zwei Stunden von Melbourne entfernt und ist die viertgrößte Stadt im Bundesstaat Victoria.

Der eigentliche Anlass für die Feierlichkeiten war die Ostergalaparade, an der die Falun Dafa-Praktizierenden seit 2000 fast immer teilgenommen haben. Aber dieses Jahr fiel die Parade aus und die Veranstaltung fand in einer Halle statt. Und so ließen sich die Praktizierenden etwas einfallen, um die Menschen in dieser Gegend über Falun Dafa zu informieren und sie auf die Verfolgung in China aufmerksam zu machen. 

Hier berichten wir über zwei Aktionen der Praktizierenden: über den Autokorso und die Kundgebung mit den Darbietungen.

Autokorso

Über 30 Autos bildeten eine Flotte und starteten am Morgen von Melbourne aus. Es war ihre erste Autoparade und Kundgebung außerhalb von Melbourne, seitdem dort die Beschränkungen für Aktionen im Freien gelockert wurden.

Die Autos trugen Schautafeln mit den Aufschriften: „Falun Dafa ist großartig!“, „Falun Dafa auf der ganzen Welt“, „Die KPCh begeht Verbrechen und Völkermord“, „Ende der Verfolgung von Falun Gong“ und „Schützt Australien vor dem Einfluss der KPCh.“ Diese Botschaften waren sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch. Die Autoflotte fuhr eine Stunde lang durch die Stadt Melbourne, bevor sie nach Bendigo weiterfuhr.

Schautafeln auf den Autos mit Informationen über die Verfolgung

Kundgebung und Darbietung der Falun-Dafa-Praktizierenden

Die Veranstaltung der Praktizierenden begann mit der Vorführung der Übungen und einer Kundgebung.

Mehrere Praktizierende und Menschenrechtsbefürworter sprachen während der Kundgebung in der Innenstadt von Bendigo. Zwischen den Reden trat die Hüfttrommelgruppe auf mit musikalischen Darbietungen. Die farbenfrohe Veranstaltung und die Musik zogen die Passanten an, die stehen blieben und zusahen.

Übungsvorführung der Praktizierenden  während einer Veranstaltung in Bendigo am 10. April 2021

Kundgebung in Bendigo

Stadtrat: Gegen die Tyrannei der KPCh protestieren

Vaughan Williams, ein Stadtrat von Bendigo, kam und bekundete seine Unterstützung. Er wies darauf hin, dass die Veranstaltung bedeutsam sei und dass die Praktizierenden eine fünfstündige Hin- und Rückfahrt auf sich genommen hätten, um die Veranstaltung abzuhalten.

Vaughan Williams, ein Stadtrat in Bendigo

Williams sagte: „Der Glaube der Falun-Gong-Praktizierenden ist Liebe, Frieden und Toleranz. Es gab etwa 100 Millionen Praktizierende in China, die diesen Prinzipien folgten, aber die KPCh sah sie als Bedrohung an. Ich unterstütze Falun Gong. Die KPCh ist nicht gut.“

Die Unterdrückung der Freiheit durch die KPCh sei schwerwiegend, meinte Williams. Er sagte: „Es ist wichtig, solche Veranstaltungen abzuhalten. Jeder hat das Recht zu protestieren, besonders gegen ein tyrannisches Regime, das mit eiserner Faust regiert. Die KPCh gibt ihren Bürgern keine Freiheit. Schauen Sie sich an, was sie in Hongkong getan haben. Das ist der Grund, warum ich die KPCh nicht mag.“

Nach der Kundgebung äußerte Williams, er wolle mit den Praktizierenden in Kontakt bleiben und weitere Unterstützung anbieten.

Menschenrechtsverteidiger: Die KPCh muss für ihre abscheulichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden

Andrew Bush, ein Menschenrechtsverteidiger und nationaler Sekretär von Better Hearing Australia, spricht auf der Kundgebung.

Andrew Bush war über 100 Kilometer von seinem Zuhause in der Stadt Ballarat angereist, um an der Kundgebung teilzunehmen. Er sagte, die internationale Gemeinschaft solle die KPCh für ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen, insbesondere für die abscheulichen Verbrechen gegen das chinesische Volk.

Die KPCh habe seit ihrer Machtübernahme 1949 fast 100 Millionen Chinesen getötet, so Bush weiter. Eine große Anzahl von Falun-Dafa-Praktizierenden sei durch den von der KPCh staatlich geförderten Organraub ums Leben gekommen. Er ist der Meinung, dass die KPCh zu bösartig ist und zur Rechenschaft gezogen werden muss. „Wir kennen die Antwort. Der Nürnberger Prozess ist die Antwort“, sagte er.

Bush sprach im Weiteren auch darüber, dass die KPCh Australien mit allen Mitteln infiltriert habe. „Die KPCh expandiert und versucht, jedes westliche Land und jedes pazifische Land zu beeinflussen, sogar asiatische Länder. Werfen Sie einen Blick auf die jüngste Situation in Myanmar. Die KPCh hat die Freiheit aller verletzt, genau, wie sie es mit den Chinesen getan hat.“

Bush möchte, dass alle Australier wissen: „Die KPCh hält ihre tyrannische Kontrolle mit Gewalt aufrecht. Die Anwendung von Gewalt ist bösartig und falsch. Wir müssen uns für die Freiheit und gegen die KPCh einsetzen, bis sie untergeht.“

Einwohner von Bendigo: Die Menschen müssen die Wahrheit erfahren

Mehrere Praktizierende berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Praktizieren von Falun Dafa und wie sie verfolgt wurden. Sie riefen alle gutherzigen Menschen auf, sich über das Wesen der KPCh zu informieren und dabei zu helfen, dass die Verfolgung beendet werden kann.

Die Praktizierende Fan Li spricht bei der Kundgebung.

Eine Praktizierende spielt die Guzhong, ein altes Musikinstrument.

Das Hüfttrommelteam spielt bei der Kundgebung.

Menschen unterschreiben die Petition, die die Verfolgung verurteilt.

Viele Menschen unterzeichneten die Petition und verurteilten die Verfolgung. Sie fanden es traurig, dass Falun-Dafa-Praktizierende gefoltert werden und durch die KPCh gezwungen werden, ihren Glauben aufzugeben. Eine Psychologin sagte, dass die Kundgebung inhaltsreich sei und dass die Menschen die Wahrheit erfahren müssten.

Lawson Beveridge (links) und die Psychologin Celeste Lang (rechts) finden die Kundgebung „augenöffnend“ und „bedeutungsvoll“.

Lawson Beveridge und die Psychologin Celeste Lang schätzten die Praktizierenden für ihre Bemühungen. Beveridge sagte: „Ich finde diese Veranstaltung großartig. Ich denke, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wichtig für diese Welt. Wir brauchen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die Menschen sollten Falun Gong praktizieren.“

Lang sagte, dass die Veranstaltung der Falun-Dafa-Praktizierenden sehr bedeutungsvoll sei. Sie hoffe, dass noch mehr Menschen von der Petition der Praktizierenden erfahren werden und wie die KPCh das Leben der Menschen beeinflusst.

Einwohner Brian Healy unterschreibt die Petition.

Der Einwohner Brian Healy berichtete, dass er und seine Frau in China gewesen seien, als die KPCh die Demokratiebewegung im Jahr 1989 blutig niedergeschlagen habe. „Ich denke, dass die KPCh jeden mit Gewalt niederschlagen wird, von dem sie glaubt, dass er gegen sie ist. So funktioniert der Kommunismus“, sagte er.

Dann fügte er noch hinzu: „Die KPCh benutzte Panzer und Gewehre und tötete Menschen, aber behauptete später, dass niemand getötet worden sei. Sie weigern sich zuzugeben, was sie getan haben.“ Niemand würde der KPCh mehr glauben. Doch das chinesische Volk sei nicht die KPCh, so Healy. Er hoffe, dass das australische Volk das erkennt.