Tokio: Kerzenlichtmahnwache und Aktionen im Gedenken an den „Appell vom 25. April“

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Tokio veranstalteten am Wochenende vom 24. bis 25. April 2021 eine Reihe von Aktionen im Gedenken an den 22. Jahrestag des Appells vom 25. April in China.

Praktizierende machen die Übungen als Teil ihrer Wochenendaktion in Tokio.

Die Praktizierenden versammelten sich am Morgen in einem Park und machten die Falun-Dafa-Übungen.

Praktizierende sammeln Unterschriften an belebten Orten in ganz Tokio.

Als die Praktizierenden mit den Gruppenübungen fertig waren, gingen sie zu belebten Plätzen in Tokio, Shinbashi und Akihabara. Dort machten sie auf die seit 22 Jahren andauernde Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam. Sie stellten Plakate auf, verteilten Informationsmaterialien und sprachen mit Passanten. Viele Menschen unterschrieben eine Petition und unterstützten dadurch die Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden.

Passanten über die KPCh

Ein Mann sagt: „Die KPCh hält unschuldige Menschen gefangen. Das ist absolut nicht erlaubt.“

Ein Passant sagt: „Die KPCh lässt erzwungene Organentnahmen bei lebenden Menschen durchführen. Das ist zu grausam und muss eingestellt werden.“

Eine Praktizierende sagt, dass der 25. April der Tag ist, an dem die Falun-Dafa-Praktizierenden über die Verfolgung informierten.

Eine Praktizierende sagte, dass Praktizierende in Japan kürzlich Regierungsbeamte und Bürger erreichen konnten, und sie über die Verfolgung von Praktizierenden in China informierten, die seit mehr als 20 Jahren andauert. Sie hoffen, dass die Menschen mit den Praktizierenden zusammenarbeiten werden, um die Verfolgung zu beenden.

Praktizierende protestieren friedlich gegen die Verfolgung vor der chinesischen Botschaft in Japan.

Am Abend gingen Praktizierende zur chinesischen Botschaft in Japan und protestierten gegen die Verfolgung. Sie trugen Transparente mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ und andere Botschaften, die ein Ende der Verfolgung forderten.

Praktizierende veranstalten in Tokio eine Kerzenlichtmahnwache, um die Praktizierenden zu betrauern, die ihr Leben aufgrund der Verfolgung durch die KPCh verloren haben.

Als der Abend in Tokio hereinbrach, hielten Praktizierende eine Kerzenlichtmahnwache ab, und trauerten um die Praktizierenden, die aufgrund der Verfolgung in China ihr Leben verloren haben.

In den letzten 22 Jahren haben die Falun-Dafa-Praktizierenden immer wieder friedlich protestiert und auf die Verfolgung aufmerksam gemacht, damit die Menschen die bösartige Natur der KPCh klar erkennen. Sie glauben, dass der Tag kommen wird, an dem alle aufwachen und die Wahrheit erkennen.

Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?

Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) wurde zum ersten Mal im Jahr 1992 in der Öffentlichkeit gelehrt. Fast 100 Millionen Menschen in ganz China praktizierten es bald danach, als sie spürten, dass sich ihre Gesundheit verbesserte und ihre Moral erhöhte.

Am 23. und 24. April 1999 griffen Polizeibeamte in Tianjin, einer Stadt in der Nähe von Peking, Dutzende von Praktizierenden an und verhafteten sie. Die Praktizierenden hatten sich vor dem Büro einer Zeitschrift versammelt, um über Fehler in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu sprechen, der Falun Dafa verunglimpfte. Als sich die Verhaftungen herumsprachen und mehr Praktizierende bei den Beamten nachfragten, wurde ihnen gesagt, dass sie mit ihrem Appell nach Peking gehen müssten.

Am darauffolgenden Tag, dem 25. April, versammelten sich etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende spontan vor dem zentralen Petitionsbüro in Peking, wie es ihnen die Beamten in Tianjin empfohlen hatten. Die Versammlung verlief friedlich und geordnet. Einige Falun-Dafa-Vertreter wurden zu einem Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji und seinen Mitarbeitern eingeladen. An diesem Abend wurden die Sorgen der Praktizierenden angehört. Die verhafteten Praktizierenden in Tianjin wurden freigelassen und alle gingen nach Hause.

Jiang Zemin, der ehemalige Chef der KPCh, sah die wachsende Popularität der spirituellen Disziplin als eine Bedrohung für die atheistische Ideologie der KPCh an und erließ am 20. Juli 1999 einen Befehl zum Verbot von Falun Dafa.

Die Webseite Minghui.org hat den Tod von Tausenden von Falun-Dafa-Praktizierenden aufgrund der Verfolgung in den letzten 22 Jahren bestätigt, doch die tatsächliche Zahl ist vermutlich viel höher. Noch mehr sind wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert worden.

Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh die Organentnahme von inhaftierten Praktizierenden fördert; sie werden ermordet, um die Organtransplantationsindustrie zu beliefern.