Wie wir Schwierigkeiten durchbrechen können

(Minghui.org) Am 8. April 1996 bekam ich von einem Praktizierenden das Zhuan Falun. Als ich es in der Hand hielt, freute ich mich sehr darüber und fragte mich, warum ich nicht schon früher auf eine so wunderbare Qigong-Praktik gestoßen war. Nach dem Lesen des Buches verstand ich den wahren Sinn des Lebens und begann mit der Kultivierung, um zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst zurückzukehren.

Der Meister rettete mich

An einem chinesischen Neujahrstag schaltete ich den Kassettenrekorder ein, um die Übungen zu praktizieren, doch er gab keinen Ton von sich. Der Strom war nicht ausgefallen und ich konnte auch kein Problem an dem Gerät feststellen. Deshalb wollte ich nach der Steckdosenleiste schauen und nahm sie in die Hand. Plötzlich war ich wie betäubt – es war, als hätte mich jemand mit einer Nadel gestochen. Da ich noch klar denken konnte, rief ich: „Meister!“ Da schob eine Kraft meine Hand von der Steckdosenleiste weg. Ich war wirklich gerührt und dankte dem Meister schnell und mit großem Respekt dafür, dass er mich gerettet hatte.

Als ich wieder zu mir kam, schaute ich mir die Leiste genauer an. Die Abdeckung war seitlich über einer kleinen Schraube abgefallen; genau an der Stelle hatte ich sie berührt. Das war sehr gefährlich gewesen! Wenn der Meister mich nicht gerettet hätte, wären die Folgen unvorstellbar gewesen.

Der Meister sagt:

„Ich habe euch schon gesagt, dass sich hinter jedem Schüler ein Fashen von mir befindet, und zwar nicht nur einer. Meine Fashen werden das schon erledigen.“ (Zhuan Falun 2019, S. 176)

Wenn wir in Gefahr sind, können wir an den Meister und Dafa denken. Als Dafa-Jünger werden wir dann heil und gesund die Gefahr überstehen.

Von einem vollbeladenen Dreirad angefahren

Einmal stand ich an einer Kreuzung, um die Straße zu überqueren. Etwas stieß heftig an meinen Kopf und ich fiel zu Boden. Mein erster Gedanke war: „Mir geht es gut.“ Also stand ich sofort wieder auf. Dann sah ich einen ungefähr 20-jährigen jungen Mann, der am ganzen Leib zitterte. Er hielt meine Arme fest und rief: „Es tut mir so leid, es tut mir so leid!“ Ich sagte schnell: „Ganz ruhig. Sie brauchen keine Angst zu haben – Sie können mich loslassen.“ Ich sah, dass der Mann ein großes, mit Waren beladenes dreirädriges Lastenrad fuhr. Das hatte meinen Kopf getroffen, weshalb ich umgefallen war.

Ich sagte: „Wenn Sie jemand anderen und nicht mich, eine Falun Dafa-Praktizierende, angefahren hätten, wären Sie jetzt in großen Schwierigkeiten. Ich werde Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereiten. Bitte rezitieren Sie aufrichtig ‚Falun Dafa ist wunderbar; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist wunderbar‘, um sich zu schützen. Damit Sie außerdem eine gute Zukunft haben, sollten Sie aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Jugendorganisationen austreten. Die KPCh verfolgt zu viele gute Menschen.“ Er beschloss, seine Mitgliedschaft in der Partei und den Jungen Pionieren aufzugeben und bedankte sich immer wieder bei mir.

Als er gegangen war, sagten die Passanten, ich hätte ihn nicht ohne eine Entschädigung gehen lassen dürfen. Ich sagte: „Ich bin eine Praktizierende. Mir geht es gut. Ich hoffe, dass Sie alle aufrichtig Falun Dafa ist wunderbar; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist wunderbar‘ rezitieren, damit Sie alle ganz sicher eine gute Zukunft haben werden.“

Bei dem Zusammenstoß mit dem Dreirad hatte ich mich daran erinnert, dass ich eine Praktizierende bin – und es ging mir gut.

Der Meister sagt:

„Dafa löst Herkunft auf, vollständig“ 

(Großes Unheil lösen, 22.02.2001, in: Hong Yin II)

Der Meister rettete mich und tilgte meine Schuld, die ich wohl über viele Leben hinweg mit mir getragen habe. Er löste eine lebensbedrohliche Situation für mich auf.

Erkenntnis durch einen schlimmen Sturz

Eines Tages rutschte ich im Badezimmer aus und fiel hin und verletzte mich. Nur mithilfe meiner linken Hand konnte ich meine rechte wieder in die richtige Position bringen.

Dann wollte mein Mann das Abendessen. Als ich mit dem Löffel in der linken Hand essen wollte, bekam ich Panik und fühlte mich unwohl. Ich sah, wie sich der Himmel drehte, wie sich das Haus drehte und wie sich der Himmel verdunkelte. Mir war so schwindlig, dass ich das Gefühl hatte, ich würde umfallen. In diesem Moment sagte mein Mann ruhig: „Du hast dir die Hand verletzt! Zeig sie mir mal!“ Schnell flehte ich den Meister an, mich zu stärken, damit ich ihm zeigen konnte, dass es mir gut ging. Mit all meiner Kraft hob ich die Hand hoch und bewegte sie. Im Morgengrauen am nächsten Tag war ich wieder völlig wiederhergestellt.

Der Meister sagt:

„Sobald Gedanken aufrichtigBöses zerbricht“ (Was zu fürchten, 29.02.2004, in: Hong Yin II)

Später wurde mir klar, warum ich hingefallen war. 

Oft ging ich mit drei anderen Praktizierenden zusammen auf die Straße, um den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung zu erklären. Leider hatten wir oft Konflikte miteinander. Vor allem wenn einer von uns nur mit den Leuten redete und in dem Gespräch nicht die Wahrheit über Dafa erklärte, ärgerte ich mich darüber. Wenn wir auf jemanden trafen, der unseren Erklärungen ruhig zuhörte, wollten wir ihm alle Flugblätter und Broschüren geben, meiner Meinung nach zu viele.

Immer wenn ich dachte, dass etwas nicht richtig sei, wurde ich wütend. Ich schaute stets nach außen und richtete meine Aufmerksamkeit auf andere, anstatt bei mir selbst zu suchen. Ich schaute immer auf die Unzulänglichkeiten der anderen. Wenn ich Probleme sah, sprach ich sie nicht freundlich an, um unsere Zusammenarbeit insgesamt zu verbessern, sondern hegte Groll. Ich war immer verärgert und missachtete die Hinweise des Meisters. Das lag alles daran, dass ich zu sehr an meinem eigenen Ego hing. Genau diese Anhaftung wurde von den alten Mächten ausgenutzt, um mich zu verfolgen.

Andere Praktizierende sind unserer Spiegel. Wenn ich sehe, dass ein Praktizierender ein Problem hat, zeigt mir das, dass ich das gleiche Problem habe. Andere Praktizierende kultivieren sich viel besser als ich. Ich hatte das Gefühl, dass ich im Vergleich zu anderen Praktizierenden weit zurückgeblieben war und den Meister und Dafa im Stich gelassen habe.

Als ich im Bad hinfiel, dachte ich, dass ich nicht jedes Mal den Meister um Hilfe bitten, sondern die Prüfungen aus eigener Kraft bestehen sollte. Später erkannte ich, dass diese Denkweise nicht richtig war und ich mich damit vom Dafa trennte. Kein Wunder, dass mein Mann unglücklich mit mir war. Mir wurde klar, dass der Meister meine Schwächen sah und meinen Mann benutzte, um mir einen Hinweis zu geben, damit ich in kritischen Momenten an den Meister und Dafa denke. Ich konnte damals die Prüfung mit dem Lastenrad, bei der es um Leben und Tod ging, nur bestehen, weil der Meister mich gerettet hatte.

Polizeibeamte gehen weg

Als die KPCh die Kampagne „An Türen klopfen“ startete, durchsuchten Beamte die Häuser der Praktizierenden. Sie beschlagnahmten deren persönlichen Besitz und verhafteten, verurteilten, internierten und schikanierten eine große Anzahl Praktizierende. Die KPCh schikanierte mich viele Male.

Wenn sie anklopften, öffnete ich nie die Tür. Doch auch wenn ich sie ignorierte, belästigten sie mich immer wieder. Das ging ein paar Jahre lang so. Eines Tages, als wir sie kommen hörten, sagte mein Mann wütend zu mir: „Wann wird das aufhören? Heute werde ich die Tür öffnen.“ Ich bat ihn, es nciht zu tun. Daraufhin beschimpfte er mich, hatte einen Wutanfall, warf mit Gegenständen und machte eine Menge Ärger.

Der Meister sagt:

„Wir sagen, wenn du bei Konflikten zurücktrittst, wirst du sehen, dass das Meer weit und der Himmel grenzenlos ist.“ (Zhuan Falun 2019, S. 457 f.)

Ich erkannte, dass ich eine Praktizierende bin und ihn einfach ignorieren und aufrichtige Gedanken aussenden sollte. Also bat ich den Meister, mich zu stärken, damit ich das Böse beseitigen und die Menschen erretten kann. Ich versuchte auch, meinen Ärger, meinen Groll, meine Angst und meine Sorgen loszuwerden. Ich dachte: „Ich bin eine Praktizierende und sollte mich nicht über sie beschweren, sie nicht hassen und keine Angst vor ihnen haben, denn in Wirklichkeit sind sie diejenigen, die verfolgt werden. Sie sind bedauernswert, deshalb sollte ich sie mit Freundlichkeit behandeln. Ich darf nicht zulassen, dass sie die Verfolgung fortsetzen und ein Verbrechen gegen Dafa begehen.“ Sie waren bei mir zu Hause und deshalb wollte ich ihnen die Tatsachen erklären und sie erretten.

Einer der Polizisten war ein sehr großer, junger Polizist. Ich dachte: „Ich werde ihn einfach ignorieren. Die KPCh ist so böse, dass sie einen jungen Mann herschickt, der gerade erst in die Arbeitswelt eingetreten ist, um die Verfolgung durchzuführen und ein Verbrechen gegen Dafa zu begehen.“ Ich sandte weiterhin aufrichtige Gedanken aus. Da blitzte ein Hinweis in meinem Kopf auf: „Berühre nicht seine negative Seite!“ Daher sagte ich leise zu dem Beamten: „Bitte setzen Sie sich.“ Er ging ins Wohnzimmer. Ich folgte ihm und sah zwei Frauen. Ich sagte fest zu ihm: „Falun Dafa ist wunderbar! Bitte verfolgen Sie die Praktizierenden nicht weiter!“ Er verbeugte sich respektvoll vor mir. Dann schüttelte er die Hand meines Mannes und wollte gehen, woraufhin ich schnell sagte: „Gehen Sie noch nicht. Bitte essen Sie noch etwas.“ Sie schüttelten den Kopf und gingen weiter. Ich holte sie ein und sagte: „Falun Dafa ist wunderbar! Es ist eine Kultivierungsmethode nach dem Buddha-Gebot, das die Menschen lehrt, nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben. Wir haben hohe moralische Maßstäbe. Wenn Sie sich nicht an der Verfolgung beteiligen, wird es zu Ihrem Vorteil sein.“ Sie schienen verstanden zu haben. Sie sagten nichts darauf, durchsuchten unser Haus nicht weiter und gingen schnell wieder. Das machte mir klar: „Unsere Gutherzigkeit und unsere freundlichen Gedanken, die wir durch das Fa kultivierten, können das Gewissen der Menschen wecken. Wenn die freundlichen Gedanken eines Praktizierenden auftauchen, entsprechen die Gedanken den Anforderungen des Fa auf dieser Ebene.“ Der Meister löste dieses Problem für mich, seine Jüngerin, auf.

Karma beseitigen

Als ich Tofu zum Mittagessen machte, war mein Magen aufgebläht und schmerzte. Ich nahm es mir nicht zu Herzen. Nach dem Abendessen war die Blähung noch schlimmer. Als ich auf meinen Bauch drückte, war er sehr hart und ich hatte Schmerzen. Mir wurde klar, dass dieser Schmerz dazu diente, mein Karma zu beseitigen.

Trotzdem kamen mir immer wieder schlechte Gedanken in den Sinn. Ich erinnerte mich daran, dass ich eine Praktizierende bin und diese schlechten Gedanken nicht meine eigenen sind. Ich wusste, dass sie böse waren und mir aufgezwungen wurden, also wollte ich sie nicht anerkennen oder akzeptieren – ich wollte sie beseitigen. Aber dann tauchten immer wieder andere schlechte Gedanken auf und sie hörten nicht auf. Ich war sehr beunruhigt. Es war wirklich ein Kampf zwischen Gut und Böse in den anderen Dimensionen.

Plötzlich erinnerte ich mich an einen Tag, als ich einen Zettel mit der Erklärung der wahren Umstände aufgehängt hatte. Ich wurde deshalb einen Monat lang in einer Haftanstalt festgehalten. Davor hatten alle meine Familienangehörigen gewusst, dass Dafa gut ist, und meine Kultivierung unterstützt. Als ich festgenommen und interniert wurde, erfuhren sie einen großen finanziellen Verlust. Nachdem ich wieder nach Hause zurückgekehrt war, kam die KPCh immer wieder, um sie zu schikanieren und zu verängstigen. Das beunruhigte und verängstigte sie und sie begannen, mich zu hassen, besonders mein Mann. Er kritisierte mich ständig und sagte respektlose Dinge über den Meister und Dafa. Diese respektlose Haltung gegenüber Dafa beunruhigte mich sehr. Aber egal was ich sagte, sie wollten es nicht hören. Das machte mich ängstlich. In den nächsten sechs Monaten hatte ich solche Angst, dass ich mich nicht traute, weitere Zettel mit Botschaften über die Verfolgung anzubringen.

Dann dachte ich: „Ich bin eine Praktizierende, ich muss Dafa bestätigen und die Lebewesen erretten. Ich sollte alles tun, was eine Praktizierende tun muss.“ So zwang ich mich, hinauszugehen und Hinweise über Dafa anzubringen. Obwohl ich den Meister um Hilfe bat, hatte ich tief im Inneren immer noch Angst. Der Schatten der Verfolgung blieb und so nahm ich jedes Mal nur zwei oder drei Zettel mit, wenn ich hinausging.

Als eine Mitpraktizierende mir mehrere solche Hinweise gab, dachte ich, ich könnte mit ihr hinausgehen, aber sie änderte ihre Meinung. Da beschloss ich, allein zu gehen. Beim Hinausgehen dachte ich: „Verehrter Meister, ich weiß nicht, wo ich sie aufhängen soll.“

Über mir zog Nebel auf. Ich ging zur Brücke über den Fluss Qu und brachte schnell den selbstklebenden Hinweis am Geländer an, auf dem stand: „Falun Dafa ist wunderbar! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist wunderbar!“ Als ich die Mitte der Brücke erreichte, kam der Nebel vom Unterlauf des Flusses stromaufwärts auf mich zu. Innerhalb weniger Sekunden bedeckte der Nebel den ganzen Fluss und verdunkelte alles. Ich dankte dem Meister und dachte: „Sogar der Nebel arbeitet mit den Dafa-Praktizierenden zusammen, um den Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen.“

Gibt es für uns Praktizierende irgendeinen Grund, bei allem, was wir tun sollen, nicht unser Bestes zu geben? Als ich fortfuhr, rezitierte ich „Falun Dafa ist wunderbar! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist wunderbar!“ Ich fühlte mich ruhig und friedlich, als ich weitere Hinweiszettel anbrachte.

Als später dann die Sonne herauskam, löste sich der Nebel auf und goldener Sonnenschein lag über der ganzen Erde. Ich ging nach Hause und war sehr zufrieden.

Durch diese Erfahrung spürte ich, dass der Meister immer an unserer Seite ist und uns beschützt. Es kommt nur darauf an, ob unsere Geisteshaltung richtig ist.

Der Meister sagt:

„... denn ein aufrichtiger Gedanke besiegt alles Böse.“ (Zhuan Falun 2019 S. 154)

Diese Erfahrung bestätigte meinen Glauben an den Meister und Dafa. Der hartnäckige Schatten über mir verschwand.

Durch die Kultivierung erkannte ich die Kostbarkeit des Meisters und des Dafa. Nur wenn wir mit einer ruhigen Geisteshaltung mehr Fa lernen, an den Meister und Dafa glauben und das Fa als Wegweiser nehmen, können wir unseren Weg richtig und gut gehen. Egal wie lange es dauert, bin ich entschlossen, alle meine Anhaftungen zu beseitigen. Nur wenn ich mich gut kultiviere; die Menschen über die Tatsachen aufkläre, immer wenn ich kann; die drei Dinge nach besten Kräften tue und meinen zukünftigen Weg gut gehe, werde ich den Meister nicht enttäuschen.