Nach sieben Jahren Haft jetzt fünf weitere Jahre Gefängnis (Bezirk Yanqing, Peking)

(Minghui.org) Ein Mann im Kreis Changling, Provinz Jilin wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er Falun Dafa praktiziert. Jia Jinghe legte gegen das Urteil Berufung ein, die jedoch abgelehnt wurde. Er wurde von der Haftanstalt der Stadt Songyuan in das Gefängnis der Provinz Jilin verlegt. Aufgrund der Informationszensur in China sind keine weiteren Einzelheiten über seine Verurteilung bekannt.

Vor seiner jüngsten Verurteilung hat Jia bereits sieben Jahre im Gefängnis verbracht, ebenfalls wegen seines Glaubens.

Damals war Jia am 9. Juli 2007 zu Hause verhaftet worden. Die Polizisten beschlagnahmten seine Wertsachen im Wert von mehr als 10.000 Yuan (ca. 1.380 Euro), darunter einen Computer, Drucker, Falun-Dafa-Informationsmaterialien, leere DVDs und Kopierpapier. Er wurde in einer örtlichen Haftanstalt festgehalten und seine Familie durfte ihn nicht sehen. Seine Frau verrichtete Gelegenheitsarbeiten und musste mit einem monatlichen Einkommen von 300 Yuan (ca. 42 Euro) sich und ihren sechsjährigen Sohn versorgen.

Das örtliche Gericht verurteilte Jia im Geheimen zu sieben Jahren Haft. Seine Familie legte gegen das Urteil Berufung ein, aber das Mittlere Gericht entschied, das ursprüngliche Urteil aufrechtzuerhalten.

Jia wurde zunächst in das Zwangsarbeitslager Zhenlai gebracht, danach in das Gefängnis Siping und später in das Gefängnis Gongzhuling verlegt.

Im Gefängnis Siping wurden er und andere Falun-Dafa-Praktizierende gezwungen, ohne Bezahlung zu arbeiten. Unter anderem mussten sie jeden Tag 1.300 Teile für Handy-Batterien herstellen, 100 Teile mehr als die Quote, die für normale Häftlinge vorgeschrieben war. Die Wärter schlugen die Praktizierenden, wenn sie die Arbeit nicht zu Ende bringen konnten. Die Falun-Dafa-Praktizierenden Jia, Liu Xiaoyong, Shi Guoliang, Xu Hongwei und Pang Shikun waren alle von der Arbeit erschöpft, und Flüssigkeit hatte sich in ihrer Brust angesammelt. Pang starb später an den Folgen der Verfolgung.