(Minghui.org) Seit der Einrichtung der Hotline für den Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) vor 20 Jahren nimmt eine Gruppe von Falun-Dafa-Praktizierenden rund um die Uhr Anrufe entgegen. Einige der in diesem Projekt Involvierten berichten, dass viele Chinesen die Nummer anrufen würden, nachdem sie in China Informationen über Falun Dafa auf Banknoten, in Flyern oder im Internet gelesen hätten. Den Internetzugriff hätten sie mithilfe einer von Praktizierenden entwickelten Software zum Durchbrechen der Internetzensur erhalten.

Ein Atheist ändert seine Meinung

Ein junger Mann stellte viele Fragen, unter anderem nach Falun Dafa, über die KPCh und warum es so wichtig sei, seine Mitgliedschaft in den KPCh-Organisationen zu annullieren. Der Praktizierende beantwortete all seine Fragen. „Ich habe die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei gelesen, nachdem ich die Internetzensur durchbrochen hatte“, erzählte der junge Mann. „Aber da ich Atheist bin, brauche ich nicht aus der Partei auszutreten, denke ich.“

Der Praktizierende erklärte ihm, dass die Geschichten der alten Weisen wie Shakyamuni, Jesus und Lao Tse der Wahrheit entsprechen würden, und fügte hinzu: „Dr. Dong Yuhong hat die Wirkung der bedeutungsvollen Worte ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ als Präventivmaßnahme vor einer Infizierung mit COVID-19 untersucht. Die Wirksamkeit lag bei 100 Prozent.“

Der Mann war schließlich überzeugt und beschloss, sich von den KPCh-Organisationen, denen er beigetreten war, zu lösen. Er versprach, seinen Familienmitgliedern zu raten, dasselbe zu tun.

Die KPCh hat uns geschadet“

Ein anderer Anrufer namens Yong berichtete: „Diese Nummer war auf einer Banknote aufgedruckt, aber ich weiß nicht, worum es sich handelt. Deshalb habe ich Sie angerufen, um mehr darüber zu erfahren.“

Die Praktizierende der Hotline erzählte ihm, dass sie während der Covid-Pandemie Bewohner in Wuhan angerufen habe. Eine Frau namens Hong habe den Anruf entgegengenommen und gesagt, dass ihr Mann im Bett liege und weder in der Lage sei, zu sprechen, zu essen noch die Augen zu öffnen. Die Praktizierende habe ihnen daraufhin geraten, auf ihre Mitgliedschaft in den KP-Organisationen zu verzichten, da die Pandemie die Partei und ihre Anhänger ins Visier nehme. Ihr Mann sei Parteisekretär, so Hong. „Sind Hong und ihr Mann aus der Partei ausgetreten?“, fragte Yong.

Sie habe Hong gebeten, ihrem Mann zu erklären, wie wichtig der Parteiaustritt sei, fuhr die Praktizierende fort. Und wenn er einverstanden sei, solle er mit den Augen blinzeln. Dann habe Hong ihr voller Freude gesagt, dass ihr Mann geblinzelt habe. Sie habe Hong zudem nahegelegt, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, und betont, dass viele Menschen davon profitiert hätten.

Als Hong ihren Mann daraufhin gefragt habe, ob er einverstanden sei, habe er abermals mit den Augen geblinzelt. 20 Minuten später habe ihr Mann allmählich angefangen zu sprechen, allerdings mit schwacher Stimme. Wenige Minuten später habe er die Augen geöffnet und seine Stimme sei kräftiger geworden. Das Ehepaar wie auch die Praktizierende seien von diesem Wunder so sehr berührt gewesen, dass sie geweint hätten. Daraufhin sagte Yong: „Ich werde aus der KPCh austreten. Sie hat uns Chinesen großen Schaden zugefügt.“

Die Praktizierende lobte ihn für seine Entscheidung und gab zu bedenken, dass zahlreiche Menschen aufgrund der Internetzensur der KPCh immer noch nicht über die Fakten Bescheid wüssten. Yong stimmte dem zu: „Sie haben recht. Ich werde all meinen Bekannten raten, diese Hotline anzurufen und sich von den KPCh-Organisationen zu trennen.“

Ein Internet-Polizist

Ein Internetpolizist rief die Hotline an und wollte wissen, um welche Organisation es sich hier handle. Die Praktizierende erklärte ihm, dass sie Freiwillige seien, die den Menschen zum Austritt aus den KPCh-Organisationen verhelfen würden. Auf seine Frage, ob auch andere Regierungsbeamte die Nummer angerufen und sie beschimpft hätten, entgegnete die Praktizierende: „Ja, aber ich grolle ihnen nicht. Einige von ihnen sind gute Menschen, die von der KPCh indoktriniert und in die Irre geführt wurden.“

„Wann haben Sie angefangen, sich gegen die KPCh zu stellen?“, hakte der Polizist weiter nach. Die Praktizierende hielt fest, dass zahlreiche Menschen die KPCh von Anfang an nicht anerkannt hätten. Der Kommunismus stamme nicht aus China, sondern sei als eine Theorie von Karl Marx in Deutschland ins Leben gerufen worden. Aufgrund ihrer Übeltaten sei die Partei dem Untergang geweiht. In der Tat habe man in der Provinz Guizhou einen uralten Felsbrocken entdeckt mit der Aufschrift „Die Kommunistische Partei Chinas wird untergehen“. Geologen seien zum Schluss gekommen, dass die Schriftzeichen natürlich geformt und nicht von Menschenhand eingraviert worden seien.

„Haben Sie von der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 2001 gehört?“, fragte daraufhin der Beamte. Die Praktizierende betonte, dies sei eine der schlimmsten Verleumdungen, die von der KPCh fabriziert worden sei, um Falun Dafa zu diffamieren. „Sehen Sie sich das Video an. Sie werden sehen, dass die Sitzposition des Mannes nicht derjenigen eines Falun-Dafa-Praktizierenden entspricht, wenn er meditiert. In der Tat birgt dieser Schwindel so viele Lücken, dass ein Dokumentarfilm, der diese aufgedeckt hat, mit dem Titel Falsches Feuer (False Fire) einen internationalen Preis gewonnen hat. Sie können ihn sich selbst ansehen“, riet die Praktizierende ihm.

Der Polizeibeamte beschloss, aus der KPCh auszutreten und äußerte den Wunsch, das Zhuan Falun zu lesen. Die Praktizierende übermittelte ihm den Link zur Freegate-Software, mit der er die Internetzensur umgehen kann, und sagte ihm, er könne das Buch online lesen.

Ein Grundschüler

Ein Grundschüler rief die Hotline an und behauptete, der ehemalige KPCh-Führer Mao Zedong und die KPCh seien gut. Daraufhin klärte ihn ein Praktizierender über einige seiner Missverständnisse auf.

Es seien beispielsweise Chiang Kai-shek und die Kuomintang gewesen, die die japanische Invasionsarmee besiegt hätten. Es seien zwei Millionen Kuomintang-Soldaten getötet worden. Mao habe in Wirklichkeit mit den Japanern zusammengearbeitet und Pan Hannian, einer seiner Mitarbeiter, habe mit der japanischen Armee verkehrt.

Des Weiteren betonte der Praktizierende, dass die KPCh nicht China sei. Die KPCh habe in ihren zahlreichen politischen Kampagnen, zu denen auch die Kulturrevolution und das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens gehören würden, über 80 Millionen Chinesen getötet.

Danach änderte sich die Meinung des Schülers und er kündigte seine Mitgliedschaft bei den jungen Pionieren.

Der starke Wunsch, Falun Dafa zu lernen

Ein Mann aus Südchina rief die Hotline an und sagte, er wolle Falun Dafa lernen. Er habe bereits Kontakt zu Praktizierenden in Taiwan aufgenommen, jedoch habe die Polizei das von ihnen übersendete Zhuan Falun abgefangen und ihn sogar zu einem Verhör aufgesucht.

Als die Praktizierende spürte, dass der Mann unbedingt diese Informationen haben wollte, hatte sie eine Idee: Sie speicherte die Audiodateien auf eine Mikro-SD-Karte, darunter Audiovorträge von Meister Li, die Übungsmusik, Fakten über die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens sowie Berichte über das grausame Vorgehen der KPCh. Sie wickelte die Mikro-SD-Karte in Haushaltspapier und schickte das Paket an die Adresse des Mannes. Es wurde ihm erfolgreich zugestellt, worüber er sehr dankbar war.

Nach einiger Zeit rief der Mann die Hotline erneut an und drückte seine Hoffnung aus, ein Zhuan Falun zu bekommen sowie ein Exemplar des Buches Das große Vervollkommnungsgesetz des Falun-Buddha-Gebotes, in dem die Übungsbewegungen erklärt werden. Die Praktizierende wusste nicht, wie sie ihm dabei helfen konnte, da sie im Ausland lebt und keine Verbindungen zu Praktizierenden in China hatte.

Eines Tages rief der Mann ein drittes Mal an: „Ich habe nicht aufgegeben und es weiterversucht und endlich die beiden Bücher erhalten“, verkündete er voller Freude.

Ein Student

Eines Tages rief ein Student die Hotline an. Die Software, die er bisher zum Umgehen der Internetzensur der KPCh benutzt habe, würde nicht mehr funktionieren, erklärte er. Daraufhin übermittelte ihm der Praktizierende einen Link zum Herunterladen der neuen Version.

Während sie sich weiter unterhielten, äußerte der Student, dass China unter der Führung der KPCh im Moment sehr stark sei. Der Praktizierende wies darauf hin, dass zahlreiche Chinesen immer noch unter der Armutsgrenze leben würden. „Außerdem haben die korrupten Beamten den einfachen Bürgern eine Menge Geld abgenommen. Die KPCh ist ein brutales Regime, das nichts als Lügen verbreitet“, betonte der Praktizierende.

Nachdem er dem Studenten weitere Beispiele dafür genannt hatte, besiegelte dieser dankbar seinen Parteiaustritt.