Mutter und Tochter nach sieben Monaten gesetzwidriger Haft in schlechter gesundheitlicher Verfassung

(Minghui.org) Die Gesundheit einer Mutter und ihrer Tochter in Peking ist nach sieben Monaten Haft wegen des Praktizierens von Falun Dafa stark beeinträchtigt.

Die einst gesunde 50-jährige Chen Lifang war bei ihrer Entlassung am 1. Oktober 2023 schwer krank und abgemagert. Sie konnte nicht einmal ohne Hilfe auf die Toilette gehen. Der leichte Rundrücken ihrer 71-jährigen Mutter Zhang Heyu hatte sich nach Monaten in der Haft deutlich verschlimmert. Von der Polizei unter Druck gesetzt und eingeschüchtert erlaubte ihnen ihre Familie keinen Kontakt zu anderen Falun-Dafa-Praktizierenden. Es ist nicht bekannt, welcher Art von Misshandlungen Mutter und Tochter in der Haft ausgesetzt waren, die zu ihrer schwachen Gesundheit geführt haben.

Vorgehende Gefängnisstrafe und Verfolgung

Zhang und Chen, die zusammen in einem Wohnkomplex im Bezirk Chaoyang in Peking wohnen, waren Anfang März 2023 vor den „zwei Sitzungen“ des kommunistischen Regimes plötzlich verschwunden.

Chinas gesetzgebendes Organ, der Nationale Volkskongress (NPC), und sein oberstes politisches Beratungsgremium, die Politische Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (CPPCC), halten beide ihre jährlichen Sitzungen (bekannt als die „zwei Sitzungen“) jedes Jahr etwa zur gleichen Zeit ab (aber getrennt). Das CPPCC-Treffen 2023 begann am 4. März, und das NPC-Treffen am darauffolgenden Tag. Viele Falun-Dafa-Praktizierende in ganz China wurden vor den „zwei Sitzungen“ schikaniert.

Später erfuhr die Familie der beiden Frauen, dass sie wegen des Praktizierens von Falun Dafa verhaftet worden waren. Beamte der Polizeiwache Xiaohongmen hatten ihre Wohnung durchsucht und alle ihre Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmt. Nachdem Mutter und Tochter um den 1. Oktober 2023 herum freigelassen wurden, drohte die Polizei ihren Angehörigen mit Konsequenzen, sollten sie die beiden nicht genau überwachen. So waren die beiden Praktizierenden nicht in der Lage, mit anderen Praktizierenden Kontakt aufzunehmen.

Der jüngsten Verfolgung von Zhang und Chen gingen in der Vergangenheit bereits mehrere Festnahmen und Schikanen wegen ihres Glaubens an Falun Dafa voraus.

Zhang wurde zuvor zweimal zu Zwangsarbeit verurteilt und insgesamt mehr als vier Jahre inhaftiert. Sie musste schwere unbezahlte Arbeit leisten und wurde verschiedenen Formen der Folter ausgesetzt, darunter Elektroschocks, Zwangsernährung und Tragen von Handschellen und Fußfesseln.

Chen wurde von ihrem Arbeitgeber entlassen und musste zu Zhang ziehen.

Um den 1. Oktober 2022 herum brachen Beamte der Polizeibehörde Chaoyang und der Polizeiwache Xiaohongmen in Zhangs Wohnung ein und wollten von ihr und ihrer Tochter wissen, ob sie noch Falun Dafa praktizieren und hinausgehen würden, um den Menschen von der Verfolgung zu erzählen. Als sie bejahten, postierte die Polizei Leute vor ihrem Wohnhaus, die sie ständig bespitzelten.

Die Polizei arbeitete auch mit der Hausverwaltung von Zhangs Wohnkomplex zusammen und installierte eine Überwachungskamera vor ihrer Tür, um sie zu observieren.

Auch Zhangs Sohn wurde drangsaliert, weil seine Mutter und seine Schwester Falun Dafa praktizieren. Er fühlt sich hilflos und hoffnungslos.

Früherer Bericht:

Bilanz 1. Halbjahr 2023: Insgesamt 3.133 Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens verhaftet oder schikaniert