(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!

In diesen letzten Augenblicken vor dem Ende der Fa-Berichtigung bin ich besorgt, da in ganz China weiterhin Praktizierende verhaftet und unrechtmäßig zu Gefängnisstrafen verurteilt werden und auch finanzieller Verfolgung ausgesetzt sind. Etliche Praktizierende sind aufgrund von Krankheitskarma verstorben.

Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, erkenne ich Probleme, die auch Praktizierende in meiner Gegend hatten. Ich möchte euch meine Erkenntnisse über die Fa-Berichtigung mitteilen, damit wir uns gemeinsam erhöhen und die letzte Etappe unserer Kultivierung gut gehen können. Bitte weist mich freundlich darauf hin, wenn etwas nicht dem Fa entspricht.

Die Falun-Dafa-Praktizierenden sind hier, um dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen, nicht um Verfolgung zu ertragen

Ich begann vor 1999, Falun Dafa zu praktizieren [Anmerkung der Redaktion: Die Verfolgung begann im Juli 1999]. Während meines gesamten Kultivierungsweges hatte ich stets einen unerschütterlichen Glauben an den Meister und an Dafa. Als die Verfolgung begann, reiste ich mehrmals nach Peking, um Gerechtigkeit zu fordern. Ich wurde mehrfach festgenommen, inhaftiert, in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht, zu Arbeitslager verurteilt und aus dem öffentlichen Dienst entlassen, weil ich mich weigerte, meinen Glauben aufzugeben. Diese Erfahrungen brachten mich nicht zum Umdenken, und ich reflektierte nicht darüber, was in meiner Kultivierung falsch lief. Mir war nicht bewusst, welch negativen Einfluss die Verfolgung, die ich erlitt, auf Dafa und die Errettung von Menschen hatte.

Eine Zeit lang dachte ich: Der Meister ist das höchste und gerechteste Wesen. Dafa ist das Beste und Heiligste. Ich muss dem Meister folgen und mich bis zum Ende konsequent kultivieren. Ich war dem Meister dankbar, und mein Verständnis von Dafa blieb oberflächlich. Ich habe mich nicht wie eine Praktizierende von Falun Dafa verhalten. Im Gegenteil, ich war wie eine Heldin in der Gesellschaft.

Das letzte Mal wurde ich 2007 verhaftet und in ein Umerziehungslager gebracht. Nach fast 20 Tagen Haft kam ich frei. An diesem Tag sagte ein Familienmitglied mit ernster Miene zu mir: „Du erzählst überall, dass Falun Dafa Menschen rettet und wie gut es ist, kannst dich selbst aber nicht retten. Die Polizei verhaftet dich einfach so. Das Gefängnis ist ein Ort für Verbrecher, ein Ort für schlechte Menschen. Würden gute Menschen im Gefängnis sitzen? Wir sehen dein Verhalten und können beim besten Willen nicht glauben, dass Falun Dafa so gut sein soll. Es kümmert dich nicht, dass du unzählige Male verhaftet wirst, aber unserer Familie reicht es jetzt. Du solltest wirklich über dich selbst nachdenken. Du solltest nicht zulassen, dass du noch einmal verhaftet wirst.“

Die Worte meines Familienmitglieds trafen mich wie ein Hammerschlag: „Wenn andere sehen, was mir passiert ist, wie können sie dann noch glauben, dass Falun Dafa gut ist! Wer will schon ins Gefängnis?“ In diesem Augenblick begriff ich: Ich hatte Dafa nicht bestätigt. Im Gegenteil, ich hatte den Ruf von Dafa geschädigt und in gewissem Maße negativ auf die Errettung von Lebewesen ausgewirkt. Das durfte nicht sein! Mir wurde klar, dass der Meister mein Familienmitglied benutzte, um mir einen Hinweis zu geben.

Ich dachte über meinen Kultivierungsweg nach. Mit Hilfe des Meisters erkannte ich viele Mängel: Ich hatte das Fa nicht in Ruhe studiert; ich war damit beschäftigt, Dinge oberflächlich zu behandeln, und konzentrierte mich auf die Fehler anderer. Ich hatte mich nicht konsequent kultiviert; mich nicht grundlegend verändert. All das waren für die alten Mächte Gründe, mich zu verfolgen.

Ich erkannte einen Hauptgrund für die Probleme in meiner Kultivierung: Ich hatte kein klares Verständnis dessen, was Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung bedeutet. Ich verstand die wahre Bedeutung des Titels „Falun-Dafa-Praktizierender“ nicht und war mir nicht klar darüber, wer ich eigentlich bin. Es gelang mir nicht, mich richtig zu positionieren und die richtige Grundlage für mein Handeln zu schaffen. Ich verstand weder die Beziehung zwischen Praktizierenden und Lebewesen noch den Unterschied zwischen persönlicher Kultivierung und Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung. Mir blieb die tiefere Bedeutung der Fa-Berichtigung verborgen. Lange Zeit verharrte ich in der persönlichen Kultivierung und sah mich als Opfer der Verfolgung. Ich denke, das ist der Hauptgrund, warum viele Praktizierende immer wieder verfolgt werden.

Durch das ernsthafte und systematische Lesen des Fa, gewann ich später ein gewisses Verständnis der Fa-Berichtigung. Mir wurde klar: Der Meister hatte die Praktizierenden vor Äonen ausgewählt. Sie sind besondere Wesen im Universum, Könige aus höheren, verschiedenen Kosmen, die unzählige Lebewesen aus verschiedenen Himmelreichen repräsentieren. Falun-Dafa-Praktizierende kamen auf die Erde, um sich dem Fa im neuen Kosmos anzugleichen und die heilige Mission zu übernehmen, den Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen und Lebewesen zu erretten. Sie stammen aus höheren Ebenen, besitzen große angeborene Qualitäten und tragen enorme Verantwortung – daher werden sie sehr hohe Ebenen erreichen. Wir wurden über Hunderttausende von Jahren wiedergeboren und folgten dem Meister, um verschiedene göttliche Kulturen aufzubauen, damit Dafa heute gelehrt werden kann. Unser Ziel ist nicht die Vollendung durch persönliche Kultivierung, sondern die Errettung von Lebewesen – eine uns von der Geschichte anvertraute Mission.

Aus dem Fa ist mir Folgendes klar: Vor dem 20. Juli 1999 widmeten wir uns der persönlichen Kultivierung. Alles, was uns begegnete, diente unserer individuellen Weiterentwicklung. Der Meister führte wahre Kultivierende an ihrem Ursprungsort zu ihren höchsten Positionen. In der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung gab uns der Meister alle Fähigkeiten und die Weisheit, die notwendig waren, um das Fa zu bestätigen und Lebewesen zu erlösen. Nach Beginn der Verfolgung wechselten wir über zur Kultivierung während der Fa-Berichtigung. Das Fa-Lernen und die eigene Kultivierung, das Aussenden aufrichtiger Gedanken zur Beseitigung des Bösen und die Aufklärung über die wahren Umstände – das sind die drei Dinge, die uns der Meister aufgetragen hat. Das Wichtigste ist, das Fa zu bestätigen und dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen. Alles, was dem widerspricht, ist nicht vom Meister vorgesehen, daher sollten wir es entschieden ablehnen.

Der Meister berichtigt das Universum und das Fa, welche vom rechten Weg abgewichen sind. Dies schließt Gottheiten ein, die auf die Erde kamen, um Erlösung anzubieten. Gottheiten werden nicht wieder von Menschen verfolgt werden, und Ereignisse wie die Kreuzigung Jesu werden sich nicht wiederholen. Als Praktizierende, die den Meister bei der Berichtigung des Fa unterstützen, sollten wir das tun, was er haben möchte. Wir sind die Hauptpersonen in diesem historischen Schauspiel, und unsere Beziehung zu allen Lebewesen besteht darin, dass wir sie retten und sie gerettet werden, anstatt dass sie die Verfolger sind und die Falun-Dafa-Praktizierenden die Verfolgten. Falun-Dafa-Praktizierende sind hier, um Menschen zu retten, nicht um Verfolgung zu erleiden. Nur wenn die Menschen Falun Dafa und die Praktizierenden respektieren, können sie durch Falun Dafa gerettet werden und in den neuen Kosmos eintreten.

Den Plan, mich zu verfolgen, durchbrechen

Je mehr ich mein Verständnis vom Fa vertiefte, desto stärker wurden meine aufrichtigen Gedanken. Auch meine Traumata aus früheren Verfolgungserfahrungen verblassten allmählich. Ich konnte mich an das Fa erinnern, wenn plötzlich etwas passierte – ich beseitigte die Störungen durch meine aufrichtigen Gedanken und hinderte die alten Mächte daran, Menschen zu zerstören.

Vor einigen Jahren wurde eine mir bekannte Praktizierende verhaftet, wenige Tage nachdem Artikel von ihr über ihre Verfolgung auf Minghui.org veröffentlicht worden waren. Sie verriet mich während ihrer Vernehmung und Folter.

Ich wusste damals nichts davon, aber am nächsten Tag hatte ich ein seltsames Gefühl. Als ich draußen war, schlug das Wetter plötzlich um. Ich deutete es als Zeichen, dass mir etwas Schlimmes bevorstand. Mein Hauptbewusstsein war glasklar. Ich sandte sofort einen kraftvollen Gedanken aus: „Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende in der Phase der Fa-Berichtigung und wurde vom Meister auserwählt. Ich bin hier, um dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen. Ich bin nicht hier, um vom Bösen verfolgt zu werden! Nur der Meister entscheidet über mein Schicksal. Ich werde nicht zulassen, dass die alten Mächte mich auf die Probe stellen und dabei Lebewesen opfern. Ich löse alle bösartigen Pläne, die die Errettung der Menschen verhindern sollen, vollständig auf und vernichte sie.“ Mein Himmelsauge war geschlossen, aber ich spürte die Kraft dieses Gedankens; er konnte Berge versetzen! Das ist die Kraft von Dafa. Ich wusste, der Meister war an meiner Seite, beschützte mich, und mir würde es gut gehen. Praktizierende, die wussten, was geschehen war, boten mir an, mir zu helfen, aufrichtige Gedanken auszusenden, und mir geschah nichts.

Die Verfolgung war damals schwerwiegend. Webseiten, die Materialien zur Aufklärung der Wahrheit produzierten, und Praktizierende, die die Internet-Firewall der KPCh durchbrechen konnten, waren Hauptziele der Verfolgung. Ich hatte damals keine Ahnung, dass ich verfolgt werden würde. Ich erinnerte mich einfach an die Worte des Meisters:

„Sie wollten uns eigentlich so behandeln wie die früheren Religionen. Ihre entarteten Anschauungen führen dazu, daß sie die Verfolgung der Gottheiten in der Geschichte für gerechtfertigt halten. Daß Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, so etwas ist schon zu einem Vorbild dafür geworden, wie die hohen Wesen herunter kommen, um Menschen zu erlösen. Wie kann das denn gehen? Das an sich ist schon Verdorbenheit! Eine Gottheit ist herunter gekommen, um Menschen zu erlösen, und die Menschen haben die Gottheit ans Kreuz geschlagen. Wie groß ist doch die Sünde der Menschen! Bis zum heutigen Tag bezahlen sie das noch immer ab.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Gebiet der Great Lakes in Nordamerika, 9.12.2000. in: Navigation)

Meiner Erkenntnis nach hat der Meister das Fa, das die Verfolgung von Gottheiten zulässt, die herabsteigen, um Menschen zu retten, bereits berichtigt. Praktizierende sind durch Dafa erneuerte Wesen und arbeiten mit dem Meister zusammen, um Menschen zu erretten. Daher ist es negativen Wesen nicht erlaubt, Menschen zu manipulieren, die uns dann verfolgen. Das ist so, damit Wesen keine Sünden begehen.

Einmal wurde ein Praktizierender in meiner Gegend, der ein wichtiges Projekt leitete, verhaftet. Die örtliche Polizei betrachtete ihn als einen „schweren Fall“. Die Polizeibehörden mehrerer Städte arbeiteten zusammen, und auch Leiter höherer Behörden beteiligten sich. Unter enormem Druck enthüllte dieser Praktizierende die Namen mehrerer Praktizierender. Ich war eine von ihnen. Die Lage war damals äußerst angespannt. Insidern zufolge forderte der Polizeichef die sofortige Verhaftung aller Praktizierenden auf der Liste.

Ich war zunächst etwas verunsichert, beruhigte mich aber schnell: Das ist nicht die Anordnung des Meisters, und ich weise das entschieden zurück! Der Meister und Dafa haben die Aufsicht über die Praktizierenden. Kein Wesen hat das Recht, sich in unsere Angelegenheiten einzumischen oder sogenannte Prüfungen durchzuführen. Ich sandte auch starke, aufrichtige Gedanken aus, um alle Versuche, Praktizierende zu verfolgen und Lebewesen zu vernichten, vollständig zu beseitigen. Ich besprach die Situation mit anderen Praktizierenden auf der Grundlage des Fa, und wir erreichten bald ein gemeinsames Verständnis.

Alle handelten und sandten häufiger aufrichtige Gedanken aus. Durch diesen Vorfall vertieften wir unser Verständnis der Fa-Prinzipien. Später, unter dem Schutz des Meisters, waren wir alle, die auf der Liste standen, in Sicherheit, und die Verschwörung des Bösen scheiterte. Ich bin unserem großartigen Meister zutiefst dankbar!

Es ereigneten sich mehrere Vorfälle, die oberflächlich betrachtet gefährlich erschienen. Doch geleitet von den Fa-Prinzipien blieb ich unversehrt. Wenn sensible Tage der KPCh bevorstanden, wurden Massenverhaftungen durchgeführt, aber ich blieb ruhig. Mein Glaube war ungebrochen. Der Meister berichtigt das Fa und nur sein Wort zählt! Alles auf Erden dient der Richtigstellung des Fa und wir sollten alles beseitigen, was nicht dem Willen des Meisters entspricht! Die Welt der Menschen ist eine Bühne für Dafa und Dafa-Schüler, die die Menschen retten. Sie ist kein Spielplatz für das Böse.

Finanzielle Verfolgung ablehnen

Neben der erlittenen physischen und psychischen Verfolgung wurden viele Praktizierende in all den Jahren der Verfolgung auch schwer finanziell benachteiligt. Einige verloren ihre Arbeit, nachdem sie zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren, andere mussten hohe Geldstrafen zahlen. Manche Praktizierende gerieten aufgrund der Verfolgung in den Bankrott. Andere waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um einer Verhaftung zu entgehen. Sie hatten kein festes Einkommen und führten ein hartes Leben. Die Familienangehörigen mancher Praktizierenden wurden erpresst, als diese versuchten, einer Verhaftung zu entgehen, was zu finanziellen Schwierigkeiten für die Familien führte. Ein Hauptgrund für diese Verfolgung ist, dass wir Praktizierende unser Fa-Verständnis nicht klar genug dargelegt haben, was die alten Mächte ausnutzten.

Zu Beginn der Verfolgung wurde ich von meinem Arbeitgeber entlassen, weil ich mich weigerte, das Praktizieren aufzugeben. Ich verlor meine Einkommensquelle, und das Leben war hart. Ich hatte das falsche Verständnis und dachte, dass dies geschah, um mir zu helfen, meine Gier nach persönlichem Gewinn zu überwinden. Ich sah dies nicht als finanzielle Verfolgung durch die alten Mächte, sondern nahm sie einfach hin. Ich betrachtete die Dinge aus der Perspektive der persönlichen Kultivierung. Später erkannte ich, dass alles im Universum vom Meister erschaffen wurde und daher alles, was wir brauchen und nutzen, von Dafa stammt. Wir sollten Ressourcen richtig einsetzen, um Menschen zu helfen. Der Meister hat uns gelehrt, uns in unserer Kultivierung so weit wie möglich an der normalen menschlichen Gesellschaft auszurichten. Die Kultivierung im Falun Dafa unterscheidet sich von der Kultivierung mittelloser Mönche. Der Meister wünscht sich, dass seine Schüler wohlhabend sind und dadurch die Fähigkeit besitzen, die drei Dinge gut zu machen.

Wir tun das Heiligste und Bemerkenswerteste im Universum. Wir sollten an nichts in der menschlichen Welt hängen, doch unsere Handlungen beeinflussen auch, ob wir Menschen wirksam helfen können. Der Meister hat bereits denjenigen den Segen entzogen, die Praktizierende verfolgen. Die kleinen Beamten, die wegen Korruption verhaftet wurden, weil sie Dafa und Praktizierende verfolgten, sind nicht mehr gesegnet.

Als ich das verstand, verbesserte sich unsere finanzielle Situation enorm. Mein Mann und ich beantragten erfolgreich Rentenleistungen. Wir hatten ein stabiles Einkommen und unser Sohn fand eine gut bezahlte Stelle. Vor drei Jahren konnten wir ein neues Haus kaufen – ein wahres Wunder. Ich habe nicht nach diesen Dingen gestrebt. Sie sind ein Beweis dafür, wie wunderbar Dafa in der menschlichen Welt ist. Dafa zu praktizieren ist ein Segen, und genau das hat uns der Meister geschenkt.

Die Veränderung unserer familiären Situation hat die Wahrnehmung derer, die mich kennen, verändert. Diejenigen, die uns einst verspotteten und auf uns herabsahen, die Falun-Dafa-Praktizierende als töricht und arm bezeichneten, respektieren und bewundern mich nun. Als ich ihnen erneut von den Vorteilen des Praktizierens erzählte, nahmen sie es bereitwillig an.

Lebewesen mit Barmherzigkeit erretten

Kürzlich habe ich Praktizierende sagen hören, dass die Kultivierung zu schwierig sei, dass sie nicht wüssten, wie sie sich verbessern könnten, und dass es endlose Anhaftungen gebe, die sich scheinbar nie auflösen ließen. Manche Praktizierende sind entmutigt; andere geben auf, nachdem sie lange Zeit keine Prüfungen bestanden haben. Einige starben an Krankheitskarma, was unsere Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen und Menschen zu retten, negativ beeinflusste. Meiner Meinung nach liegt es bei diesen Praktizierenden mit fehlerhaften Kultivierungszuständen meist daran, dass sie im Zustand der persönlichen Kultivierung verharren. Sie folgten keinen höheren Prinzipien und konnten daher in ihrer Kultivierung keine Fortschritte machen.

Der Meister lehrt uns das Fa des neuen Kosmos. Von Anfang an forderte er uns auf höchstem Niveau. Wir sollten die Grundlagen der Kultivierung während der Fa-Berichtigung verinnerlichen: Wir müssen uns darüber im Klaren sein, wer wir sind – unser Ziel ist es, Menschen zu erretten und unsere egoistische Natur zu überwinden. Alles, was wir tun, sollte dem Wohl der Menschen dienen. Wir sollten alles, was uns begegnet, mit den Maßstäben von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beurteilen und alles, was diesen Maßstäben widerspricht, ablehnen.

Die meisten Menschen auf der Welt heute sind göttliche Wesen. Sie sind Könige hoher Ebenen und repräsentieren unzählige Wesen ihrer Welt. Sie hatten den Mut, als Menschen wiedergeboren zu werden, in der Hoffnung, das Fa zu erhalten und erlöst zu werden. Doch sobald sie sich in der Welt täuschen lassen, wird ihre wahre Natur verschüttet. Der Meister bat uns, sie aufzuwecken und sie zurück in ihre Heimat im neuen Universum zu führen. Was sie tun, darf uns nicht kümmern. Wir sollten nur ihr wahres Wesen erkennen. Sie sind mit dem Meister verwandt, Wesen von hohen Ebenen, die jedoch in der Menschenwelt andere Rollen einnehmen.

Wenn wir ein barmherziges Herz haben, sehen wir, dass alle Wesen leiden, und wenn wir über die wahren Umstände aufklären, wird es Wirkung haben. Barmherzigkeit ist mächtig; es löst nicht nur Hindernisse auf, die Lebewesen daran hindern, erlöst zu werden, sondern auch unsere eigenen verzerrten Vorstellungen und menschlichen Anhaftungen. Barmherzigkeit zu haben ist wirksamer, als unsere Anhaftungen lediglich zu erkennen und zu beseitigen.

Eines Abends klopfte es an meiner Tür. Ich öffnete und sah zwei Polizisten draußen stehen. Einer von ihnen fragte: „Wollen Sie uns hereinbitten?“ Ich antwortete: „Wie könnte ich Sie nicht hereinlassen, wenn Sie schon mal da sind? Kommen Sie herein.“ Sie traten ein. Nach ein paar Worten holte der jüngere Polizist eine Kamera heraus, um Fotos zu machen. Ich hielt ihn davon ab. Ich sagte, ich könne nicht zulassen, dass sie etwas Illegales tun, da es ihnen schaden würde. Mir war klar, dass sie eine Verbindung zu Dafa hatten, da sie zu meinem Haus gekommen waren. Ich musste sie über die Fakten aufklären und sie retten. Auch Polizisten sind Menschen, die wir erretten sollten.

Während ich mit ihnen über Dafa sprach, hörten sie schweigend zu. Der ältere Polizist wirkte etwas verlegen und sagte: „Wir werden nicht wieder zu Ihnen kommen. Danke, dass Sie uns hereingelassen haben.“

Ein ehemaliger Mitschüler von mir arbeitet bei der Stadtverwaltung. Ich habe ihn mehrmals auf dem Markt getroffen. Als ich über Dafa sprach, unterbrach er mich rüde, und ich konnte ihm trotz mehrerer Versuche die Fakten nicht klar erklären. Ein Praktizierender sah mich mit ihm sprechen. Nachdem der Mitschüler gegangen war, riet mir der Praktizierende zur Vorsicht, da er ihm die wahren Umstände bereits zuvor erklärt hatte, dieser aber sehr stur geblieben war. Er hatte sogar gedroht, die Polizei zu rufen. Nach diesen Worten hegte ich keine negativen Gedanken mehr gegenüber meinem Mitschüler. Ich empfand nur noch Mitleid und Bedauern. Ich wusste, dass sein Handeln nicht seinem wahren Wesen entsprang, sondern von verzerrten Vorstellungen und von Karma herrührte. Ich musste ihm helfen, die Wahrheit zu verstehen und gerettet zu werden – ich konnte ihn nicht aufgeben.

Später traf ich den Mitschüler auf dem Markt wieder. Zuerst sandte ich für ihn aufrichtige Gedanken aus, um alle bösen Wesen und Einflüsse aufzulösen, die ihn daran hinderten, die Wahrheit zu erkennen. Diesmal änderte sich seine Haltung. Er nahm die Materialien, die ich ihm gab, und bat mich, auf meine Sicherheit zu achten. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Ich war so dankbar, dass er gerettet worden war. Mehr denn je war ich dem Meister unendlich dankbar für seine Barmherzigkeit.

Falun-Dafa-Praktizierende sind Wesen, die vom Meister auserwählt wurden, um ihn bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen. Sie kamen aus fernen Kosmen auf die Erde. Ich schätze diese heilige, vorherbestimmte Verbindung zu den Praktizierenden. Obwohl sie sich unterschiedlich verhalten, sehe ich nur ihr wahres Wesen. Ich respektiere die Praktizierenden, und finde, wir sollten einander helfen und dem Bösen keinen Vorwand liefern, uns zu entzweien und zu verfolgen. Ich behandle meine Verwandten genauso. Ich sehe nur ihr wahres Wesen, denn auch sie sind Wesen höherer Ebenen. Sie kamen auf die Erde in der Hoffnung, von Dafa erlöst zu werden.

Wenn ich auf meinen Weg zurückblicke, hat mich das Dafa des Meisters zu der Person gemacht, die ich bin, und mir ein neues Leben geschenkt. Dafa hat mich von einem egoistischen Wesen voller Karma zu einer Dafa-Jüngerin gewandelt, die unermüdlich für andere wirkt und Lebewesen rettet. Danke, Meister!

Schlussbetrachtung

Die Fa-Berichtigung ist beispiellos. Göttliche Wesen, egal wie hoch ihre Ebene ist, haben noch nie von der Fa-Berichtigung gehört. Der Meister hat uns auserwählt, Falun-Dafa-Praktizierende zu werden. Heute können wir unsere heilige Mission erfüllen, den Meister bei der Fa- Berichtigung zu unterstützen. Diese höchste Ehre ist beispiellos und unvergleichlich heilig. Alle Gottheiten beneiden uns.

Der Meister hat die Endzeit mit großer Geduld verlängert, damit wir wieder zu großartigen göttlichen Wesen werden können. Der Weg, den wir gehen, wird ein Beispiel für die Zukunft sein.

Lasst uns in der uns verbleibenden kurzen Zeit der Fa-Berichtigung die richtige Position einnehmen. Lasst uns unsere Rolle bei der Errettung der Menschen gut erfüllen und unsere göttliche Seite schnell zum Vorschein bringen! Ich werde dem Meister bei der Fa- Berichtigung genau folgen, alles, was nicht richtig ist, korrigieren, mich selbst eingeschlossen, und die letzte Stufe meines Kultivierungsweges gut gehen.

Danke, Meister!